Montag, 17. Dezember 2012

So schnell schmeckt's wieder.




Eben noch lässig einen Nachtisch abgelehnt, jetzt bin ich schon wieder nachlässig am Naschen. Aber der Reihe nach.

Seit letzten Dienstag erlaube ich mir wieder Zucker und hatte mir zum Wiedereinstieg/zur Belohnung/whatever die Schokolade „Hello, my Name is Strawberry Cheesecake“ von Lindt gekauft. Die schmeckte mir ja überhaupt nicht – ich berichtete bereits. Auch die zwei Ministücke Brownies konnten mich nicht in Versuchung führen, Süßigkeiten wieder zu genießen. Selten testete ich mal eine kleine Leckerei, aber ich hätte auch gut darauf verzichten können.

Am Freitag war ich auf einem Geburtstag und es gab selbstgemachten Nachtisch (wie nennt man eigentlich den Plural? Nachtische?): Kuchen, Schneegestöber, Schokomousse, selbstgebackene Kekse. Bis auf einen Keks hab ich nix angerührt. Unglaublich! Ich „darf“ wieder zulangen, „will“ aber nicht. Der Appetit auf Süßes war einfach nicht da. 
Am Samstag war ich auf unserer Agentur-Weihnachtsfeier und wir durften bei der Essenszubereitung selbst Hand anlegen. Großartig! Noch großartiger: Den Nachtisch habe ich nicht angerührt (Glühwein-Birnen an Schokotropfen-Muffin auf Schaumspiegel). Wieder kein Appetit auf Süßes. Unheimlich.

Das Einzige, was mir wirklich schmeckte waren Lebkuchen von der Lebkuchen-Hexe aus Nürnberg. Die haben eine Freundin und ich mal in Nürnberg auf dem Christkindlmarkt entdeckt. Frische, saftige Lebkuchen mit weißer Schokolade! Kein Vergleich zu den trockenen Dingern, die man sonst überall kaufen kann. Seit dem ersten Genuss ist mein Gaumen so verwöhnt, ich ess keine anderen Lebkuchen mehr. Und die freundliche Lebkuchen-Hexe schickt sie uns sogar jedes Jahr nach Hamburg.

So der Stand bis gestern Abend. Aber dann kam heute.

In der Agentur steht ein alljährlicher Adventskalender, der im Laufe der Weihnachtszeit mit Kundenpräsenten, -karten, Gutscheinen aller Art und lustigen Gimmicks gespickt wird. Heute standen dort leckere Weingummi-Erdbeeren & Schokoladen-Nüsse. Die schmeckten leider ziemlich gut. Zu gut. Mist. Kleines Suchspiel: Wo haben sich die bösen Süßigkeiten versteckt?

Dienstag, 11. Dezember 2012

Hello, my Name is


"Hello My Name is Strawberry Cheesecake." Guten Tach, hoch erfreut. Diese neue Schokoladensorte von Lindt sprach mich regelmäßig persönlich im TV an. Dazu noch die provokante Frage "Is it me you're looking for?" JAHA, ich hab's verstanden. Bleib noch eine Weile im Süßigkeitenregal, ab dem 11. Dezember biste fällig. 

Und dann war er plötzlich da, der große Tag: 3 Monate zuckerfrei! Das sollte mit einem kulinarischen Zuckerschock mit der o. e. Schokolade stattfinden. Ich hatte keinen Janker auf etwas Süßes, wollte, nein musste, aber diese verführerisch klingende Schokoladensorte unbedingt heute probieren. Und keinen Tag später.

Der erste Bissen war einfach nur süß. Naja, meine Geschmacksnerven haben sich verändert. Egal, noch'n Stück, dann wird's schon. Strawberry Cheescake liebe ich. Und Schokolade sowieso. Beides zusammen: großartig! Ein Hoch auf den kreativen Chocolatier. 

Der zweite Bissen schmeckte immer noch unangenehm süß. Und was noch viel schlimmer war: so überhaupt nicht nach Strawberry Cheesecake. Was waren da für boshafte Mächte am Werk. Und dafür hatte ich mich aufgespart? Um ganz sicher zu gehen, aß ich noch ein drittes Stück.

Bäh! Das ist doch Yogurette in noch süßer! Zwar nicht himmlisch joghurtleicht, aber dennoch eindeutig Yogurette. Teufelswerk! Wie hat die sich mit ihren dicken Riegeln in das Lindt-Cover reinpressen können? Meine Kollegen hat's gefreut, ich war enttäuscht. So hatte ich mir meinen Ausflug in die Welt der süßen Zuckerfreuden nicht vorgestellt. Zum Glück sollte es am Nachmittag noch selbstgemachte Brownies geben.

Es gab zweierlei Sorten Brownies: mit M&Ms und mit Buttercreme. Ich aß jeweils ein Ministück. Lecker. Aber da ich nicht wirklich Appetit auf Süßes hatte, reichten mir die beiden Ministücke. Die von früher gewohnte Gier nach mehr blieb aus.

Diese Genüsse in Summe sollten jedoch noch bis in die Nacht mit Bauchweh anhalten. Oh, du fröhliche.

Bis Ende des Jahres werde ich noch mal ein paar wenige Versuche mit Zucker in Form von Süßigkeiten wagen. Ansonsten bin ich – so seltsam das auch klingen mag – ganz froh über meine physische Reaktion darauf. Von anderen Erfahrungsberichten weiß ich, dass die Zuckerfalle schneller wieder zuschnappt, als einem lieb ist.

Ich bin stolz darauf, 3 Monate geschafft zu haben. Jetzt lasse ich das Jahr mit ausgewählten Zuckerfreuden ("Hoffentlich kommen die noch", sprach das Teufelchen. "Ach nee, lieber nicht", erwiderte das Engelchen) ausklingen und ab Januar geht es dann zuckerfrei weiter. Wenn auch nicht mehr ganz so streng, da darf es dann auch mal wieder ne Tiefkühlpizza sein.

Samstag, 8. Dezember 2012

Tach, Post!

Als ich aus der Post rauskam,
war die Schlange der Wartenden noch länger...

Immer wieder herrlich, besonders vor Weihnachten: Riesenschlange stehen bei der Post. Da ist man schon vorsorglich so autark wie möglich und lässt alle Sendungen an die Packstation (obwohl das nach den letzten Optimierungen auch nicht mehr so optimal funktioniert, aber das ist eine andere Geschichte) oder in die Agentur liefern, verschickt alles über Hermes und dann verirrt sich doch mal eine Sendung an den Ort des Schreckens: die Hauptpost. Mist!
 

Freitagabend (7. Dez) lag eine Benachrichtigungskarte vom 5. Dez (finde den Fehler) in meinem Briefkasten. Abholungsort: Hauptpost. Da deren Öffnungszeiten von 9 – 18 Uhr genau in meinen Arbeitszeiten liegen, musste ich also heute los: an einen Samstag vor Weihnachten (Öffnungszeiten am Samstag: 9 – 13 Uhr). Na bravo.

Ich hatte aber unfassbares Glück und stand nur 15 Min. bei -5 Grad in der eisigen Kälte, bevor ich ein Teil der inneren Schlange werden durfte. Hier war es wenigstens warm, um auch das Positive mal zu erwähnen. Für die Quote, versteht sich. 45 Min. anstehen im Heide Park, um am Ende mit einem rasanten Adrenalinkick belohnt zu werden: ja! Aber bei der Post? Nö!

Ein Adrenalinkick der ganz anderen Art erwartete mich dann mit Sichtfeld auf die Schalter: Ganze 3 (!) von 5 möglich zu besetzenden Schalter waren geöffnet. Ich sach ma: tach, Post! Aber ich hatte wieder Glück: das Entertainmentprogramm der anderen Wartenden ließ keine Wünsche übrig. Direkt vor mir ein Unmutbekundender Herr, der ständig um Aufmerksamkeit heischend Kommentare über die Lage abgeben musste. Auch zu mir drehte er sich immer wieder um, da ich doch sicherlich nur drauf gewartet habe, mit ihm in Kontakt zu treten. Sowas kann ich aber stoisch ignorieren; solche Typen wird man ja nicht wieder los – und die Schlange war noch lang. 

Sein Opfer war dann die Dame vor ihm, die überraschender weise begeistert mit mukiert hat. Als dann eine Frau vom Schalter zum Ausgang wollte, rief der Herr ihr hinterher: „Das war aber nicht ganz richtig!“ Woraufhin die Frau ihren Mantel aufschlug, auf ihr Babybäuchlein zeigte und entschuldigend sagte, dass sie nicht lange stehen kann. Daraufhin die Dame vor dem Herrn: „Ach so, schwanger sein ist heutzutage eine Krankheit!“ Damit wurde die Stimmung noch mal richtig angeheizt. Man kann sich dem ja auch nicht entziehen; steht man doch beengt und reden die Beteiligten laut.

Nach einer guten Stunde war ich letztendlich auch mal an der Reihe und wurde dann doch noch belohnt: mit einem Nikolausgeschenk von Petra & Papa! Das Frieren und Warten hat sich gelohnt: Herzlichen Dank noch mal auch auf diesem Wege. Ich habe mich RIESIG gefreut. 

Und die Ironie an der Geschichte ist der Inhalt des Geschenks: Ein Lavendel-Entspannungsduschgel sowie zwei Relaxing-Kerzen. ;-)

Sonntag, 18. November 2012

Das Zucker-Gen

Bildquelle: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Bereits vor einigen Jahren habe ich in einer Reportage von der Entdeckung eines "Zucker-Gens" gehört. Dieses Gen soll dafür verantwortlich sein, warum manche Menschen eine unbändige Lust auf Süßes haben, andere wiederum so gar nicht. Der Name ds Übeltäters: Gen T1R3. 

Bei mir ist das Zuckergen eindeutig vorhanden - und zwar in dominanter Ausprägung!


Da der u. a. Artikel bereits aus 2001 ist: Hoffen wir mal, dass die Forscher noch fleißig ihrer Arbeit nachgehen und es den Naschkatzen, Schokoholics und Zuckerjunkies dieser Welt somit bald gelingt, dem Gen einen (Schoko-)riegel vorzuschieben.


Die Homöppathie hat bereits ein pflanzliches Komplexmittel (Infikausal, Apotheke) entwickelt, welches das gesteigerte Süßigkeitsverlangen herabsetzten und so die Risiken, die durch den erhöhten Zuckerkonsum einhergehen, mindern soll. Seine Wirksamkeit wurde in einer mehr als fünf Jahre andauernden wissenschaftlichen Studie bewiesen. Ich habe das vor einigen Jahren bereits getestet - leider ohne Erfolg. Aber probiert es aus, vielleicht wirkt es bei euch!


Und nun nachfolgend der Artikel:

Eine Schwäche für Süßes i
st offenbar angeboren. Forscher haben ein Gen aufgespürt, mit dem der Mensch den Geschmack von Süßigkeiten erkennt.

Diese Entdeckung könnte helfen, den Heißhunger auf Schokolade zu erklären.

Angeborene Naschlust

Dass die Lust auf Zucker uns in die Wiege gelegt ist, wissen Forscher bereits seit den siebziger Jahren. Noch bevor Neugeborene erstmals Muttermilch saugten, testete der israelische Biologe Jacob Steiner ihre Reaktion auf süßes und bitteres Wasser.

Der Reflex war eindeutiger: ein glückliches Gesicht bei Süßem, eine angeekelte Miene bei Bitterem. Selbst bei jungen Orang-Utans und Hasen zeigte sich ein ähnliches Bild.

Warum dies so ist, blieb lange Zeit unklar. Doch jetzt glauben Forscher die Lösung gefunden zu haben: In unabhängigen Studien vermelden zwei amerikanische Teams die Entdeckung eines Gens, das in den Geschmacksknospen der Zunge für das Erkennen von Süßem verantwortlich sein soll.

Im April 2001 berichtete Robert Margolskee von der Mount Sinai School of Medicine davon in der Fachzeitschrift „Nature Genetics“, ein Kollege von der Havard Medical School veröffentlichte seine Ergebnisse in „Nature Neuroscience“.

Zucker-Gen identifiziert

Für die Studien hatten die Wissenschaftler zwei Gruppen von Labormäusen untersucht. Während die einen ganz heiß auf Zuckerwasser waren, widerstanden die anderen der Verlockung.

Als die Forscher den genetischen Code der Mäuse verglichen, stießen sie auf ein Gen, das offenbar die Basis für die Vorlieben der Nager bildete. Eine Recherche in einer Genomdatenbank brachte schließlich eine entsprechende Sequenz beim Menschen ans Licht: das Gen T1R3.

Die US-Wissenschaftler nehmen an, dass dieses Gen für ein Eiweiß codiert, das Kohlehydrate auf der Zunge bindet. Dadurch werde eine biochemische Kettenreaktion ausgelöst, die Geschmackssignale in einer Kaskade an das Gehirn weiterleitet, vermuten sie. Doch der endgültige Beweis fehlt noch.

Heißhunger im Griff

Sollte sich dies jedoch in weiteren Versuchen bestätigen, könnte das entdeckte Gen dabei helfen, den Heißhunger auf Süßes besser zu verstehen. „Vielleicht erklärt das, warum der eine zwei Stücke Zucker in seinen Kaffee nimmt und der andere nur eins oder gar keins“, spekuliert Margolskee.

Auch die Evolutionsbiologie hält gleich mehrere Theorien bereit: Süßes mache Lust auf Muttermilch und verführe gleichzeitig zur Kalorienaufnahme. Solange Kinder wachsen, ist dies stark ausgeprägt und vermutlich wichtig fürs Überleben.

Giftige Bitterstoffe

Auch die Hypothese, dass sich Menschen – ohne angeborene Abneigung gegen Bitteres – längst bei der Suche nach Essbarem vergiftet hätten, ist nicht von der Hand zu weisen: Die toxischen Substanzen vieler Pflanzen schmecken nicht nur bitter, sie schützen das Grünzeug auch vor Schädlingsfraß....


Quelle: Focus online


Sonntag, 11. November 2012

Zeitbombe Zucker! Heute gibt es was zu gucken:

Bildquelle: knipseline  / pixelio.de

Ganz unerwartet wurde ich heute von einer Freundin kulinarisch überrascht: Zum Mittagessen gab es Ofenkartoffeln mit zuckerfreiem Kräuterquark. Und danach selbst gemachte und mit Honig gesüßte Waffeln. Darüber etwas Zimt: köstlich. Den Kindern hat's auch geschmeckt, was allerdings auch an deren Puderzucker-Topping gelegen haben könnte. ;-) Ich war ganz begeistert, dass sie sich solche Gedanken zu meiner neuen Essgewohnheit gemacht hat. Herzlichen Dank noch mal an dieser Stelle dafür!

Und hier geht's zum Honig-Waffel-Rezept!
 

Gestern hatte ich 2-monatiges. In Punkto zuckerbefreit. Einen konsequenten Monat habe ich noch vor mir, bevor ich in die Winterpause starte. In der Weihnachtszeit werde ich mir ab und an etwas Süßes gönnen, bevor es dann ab Januar wieder in den Zuckerentzug geht. Dann aber mit gelockerten Vorsätzen, wie z. B. ab und an mal wieder eine Fertigpizza. Oder ein gekauftes Pesto.

Nach wie vor fühle ich mich gut. In den 2 Monaten hatte ich keinen einzigen Jieper. Allerdings öfters Situationen in denen ich dachte "Hach ja, jetzt nur ein Stück davon." Aber auch diese Situationen habe ich gemeistert. Letztens im Kino habe ich mir geschnippelte Äpfel und Möhren mitgenommen. Und Haselnusswaffeln. Das ging also auch. Obwohl ich sonst immer Nachos mit Käse gegessen habe... 

Ich bin stolz wie Bolle es bis hierhin geschafft zu haben. Und da ich mich jetzt nicht selbstbeweihräuchern und euch damit langweilen möchte, gibt's heute was zu gucken:

Hier testet eine Familie 1 Woche den Zuckerentzug (die Reportage lief grad im Fernsehen und geht 45 Min.):

Zeitbombe Zucker

Und hier noch ein paar Verwendungsinfos über Stevia, Sirup, Süßstoff:

Gesund süßen mit Stevia und Co.

(Pop-ups dürfen nicht blockiert sein)

Donnerstag, 8. November 2012

Hätt ich dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da, Kuchen da…




Oder: Es liegt was in der Luft. Ein ganz besondrer Duft…

Kuchen war da. Krümelmonster ebenfalls. Und ich auch. Trotzdem kamen wir drei nicht zusammen. Zu Ehren von zwei Geburtstagskindern gab es heute viele, natürlich zuckerhaltige, Leckereien: verführerischen Birnen-Apfel-Blechkuchen, köstliches Schoko-Vanille-Eis mit Schokotatzen, Schaumküsse mit Migrationshintergrund, Krümelmonster-Muffins und frisch gebackene Waffeln von unserem Waffelmaster. Aber seht ihr den Obstteller in der Mitte des Tisches? Das war meiner!

Der Waffelduft ist betörend und verstörend gleichermaßen. Ich genieße ihn und mir schmeckt mein Obst noch besser. Manche Dinge muss man sich einfach nur besonders gut einreden. Ich glaube an die Macht der positiven Gedanken. Andererseits denkt sich das Teufelchen auf meiner Schulter: „Komm. Nur einen Schokokuss. Nur einen. Merkt doch keiner. Kannst ihn dir ja holen, wenn alle wieder an ihren Arbeitsplätzen sind.“

Ich bin natürlich standhaft geblieben. Was es mir allerdings auch nach der Tortenschlacht nicht unbedingt einfacher gemacht hat: Der Duft von frisch gebackenen Waffeln...hmmmm....der hängt auch jetzt noch schwach in der Luft...

Jetzt, über 3 Std. nach Öffnen des Kuchenhimmelreichs bin ich mal wieder höchst erfreut, auch dieser Versuchung widerstanden zu haben. Vielleicht bin ich auch mittlerweile ganz gut im Training: In der Agentur gibt es ständig selbstgebackenen Kuchen - nicht nur bei Geburtstagen. Ich arbeite quasi in einem Kuchen-Bootcamp. Heute mit erhöhter Eskalationsstufe: Waffelduft.
 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Rezept für Pancakes - ohne Zucker, ohne Stevia!


Eigentlich wollte ich gestern Abend noch Pancakes machen; quasi als Ersatz für den versüßten Stevia-Kuchen. Allerdings ist mir gestern jeder Appetit auf Süßes vergangen... Vielleicht ist das ja auch DER Tipp gegen Süßigkeitensucht: Jeden Tag eine Messerspitze Stevia am Morgen und der Appetit auf Süßes vergeht. Die meisten Entdeckungen der Vergangenheit entstanden ja eher zufällig - so auch meine...

Zurück zu den Pancakes: Ich habe noch nie Pancakes gemacht, somit vorher gründlich recherchiert und diese heute zum Frühstück gemacht. 

Was ist dabei gelernt habe: Ahornsirup ist nicht gleich Ahornsirup. Man unterscheidet hier in Unterschiedlichen Qualitätsstufen: A, B + C. Wobei A der qualitativ bessere sein soll. Andererseits richtet sich die Qualität nach der Farbe, je heller desto besser. Ich habe mich für einen Ahornsirup Grad C von Alnatura entschieden. Dieser ist mit 6,75 Euro nicht grad günstig, aber Qualität hat halt ihren Preis. Für Grad C habe ich mich entschieden, weil dieser karamelliger schmecken soll. 100 g des o. a. Ahornsirups haben 264 kcal. Weißer Zucker dagegen 405 kcal. Ahornsirup ist zwar ein Naturprodukt, allerdings besteht dieser zu 59 % aus Zucker. In Maßen genossen aber bestimmt besser als weißer Zucker.

Zurück zu den Pancakes: Ich kann kaum beschreiben, was für eine Geschmacksexplosion die Pancakes in meinem Gaumen verursacht haben; zumal ich meine Geschmacksnerven noch im Steviakoma glaubte. UNFASSBAR LECKER!!! So muss es im Pancake-Himmel sein.

Bevor jetzt allen das Wasser im Munde zusammenläuft, hier das Rezept für zwei Personen/6 Pancakes:

150 g Mehl
100 ml Milch
200 ml Naturjoghurt
1 Pck. Backpulver
3 Eier
1 Schuss Ahornsirup
1 Prise Salz
Öl
Salzige Butter

1. Eier verquirlen

2. Milch und Joghurt mischen

3. Mehl, Backpulver, Milchmischung, Salz und Ahornsirup nach und nach zu den Eiern geben und schön weiterrühren, bis ein dickflüssiger Teig entsteht

4. Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, jeweils etwa einen TL Öl hineingeben und nacheinander die Pancakes backen. Wichtig: Ganz wenig Öl verwenden und langsam, also auf mittlerer Stufe nicht zu heiß ausbacken

5. Mit etwas Butter und Ahornsirup bestreichen

Den Vergleich mit New Yorker Pancakes halten sie Stand – das hab ich bereits getestet.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Samstag, 27. Oktober 2012

Backen mit Stevia - 2. und letzter Versuch


Stevia-Backbuch inkl. Stevia günstig abzugeben...

Nachdem mein erster Backversuch mit Stevia so süß missglückt ist, war's dann heute wieder soweit: Orangen-Schoko-Kuchen ohne Schoko die Zweite. Bei Amazon hatte ich mir das Stevia-Granulat gekauft, welches auch im Backbuch verwendet wird. Ich war also bestens vorbereitet und freute mich schon auf den kulinarischen und natürlich zuckerfreien Hochgenuss!

Statt den im Buch beschriebenen 4 TL Stevia-Granulat habe ich nur 3 genommen. Die Erfahrung hat mich vorsichtig gemacht. Nachdem alle Zutaten gut vermischt waren, traute ich mich zu probieren. Die Ernüchterung und der Gesichtsdisko-Effekt waren groß: EKELHAFT. Immer noch total süß. Für diejenigen, die noch keine Stevia-Erfahrungen gemacht haben: Man darf diese Art der Süße nicht mit unseren weißen Haushaltszucker vergleichen. Stevia ist süß, aber anders süß. Und mein Teig schmeckte genau so.

Naja, ich hab dem Kuchen dennoch eine Chance gegeben und ihn gebacken. Soll ja keiner sagen können, dass ich die Flinte zu schnell ins Korn schmeiße. Als Optimist hatte ich ja auch die vage Hoffnung, dass die Stevia-Süße durch Hitze verpufft...

Meine ganze Wohnung hat nach Stevia gerochen – der Geruch legte sich sogar auf meine empfindlichen Geschmacksknospen. Da half diesmal auch kein Käsebrot. Tipp: Wer mit Stevia backt, sollte lieber rechtzeitig die Küchentür schließen, Fenster weit aufmachen und zur Sicherheit noch eine Duftkerze aufstellen. 

Fertig gebacken und abgekühlt wagte ich eine zweite Mutprobe und probierte den Kuchen. Um es diplomatisch auszudrücken: Besser als beim 1. Versuch vor zwei Wochen. 

Da diese Erfahrungen nur meine subjektive Wahrnehmung widerspiegeln, brauche ich Versuchspersonen. Auf diese treffe ich morgen und werde berichten, wie mein majestätisches Produkt beim gemeinen Pöbel ankommt.

Ich will Stevia nicht generell verurteilen. Es gibt zwei Sorten Stevia-Joghurt, die ich sehr gern esse. Stevia-Schokolade mochte ich wiederum nicht so gern. Wie mit allem, ist auch das immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Backen mit Stevia – 1. Versuch




Eins vorweg: Vor dem Backen Backbuch lesen!


Ich habe mir "Das Stevia Backbuch" von Gina Martin-Williams gekauft, um meinen ersten Stevia-Kuchen zu backen. Zuvor musste ich erst mal den Biosupermarkt plündern, da die enthaltenen Rezepte alternativ sind. Man kann diese auch durch konventionelle Produkte austauschen, aber ich wollte es ja "richtig" machen. Im Reformhaus habe ich Steviagranulat (Steevia-Steviosid-Extrakt von Gesund & Leben) gekauft und die Verkäufern warnte mich davor, nicht zuviel zu nehmen. Für einen Kuchen wäre ca. ein halber TL ausreichend.

Als Stevia-Back-Neuling habe mich für den Schoko-Orangen-Kuchen ohne Schoko entschieden (ich hab keine zuckerfreie Kuvertüre gefunden). Das Zubereiten hat Spaß gemacht – ich backe gerne – und die Vorfreude auf den Genuss ohne Reue war groß.

Als der Teig fertig war, wollte ich diesen natürlich nicht ohne probieren an den Backofen abtreten. BÖSER FEHLER! Ich kann kaum wiedergeben, wie verdammt süß das war! Ich kann das mit nichts vergleichen. Dagegen ist Süßstoff sauer. Gibt es eigentlich eine Messeinheit für Süßes? So wie es bei Schärfe Scoville wäre? Falls ja, die zulässige Messeinheit wurde mehr als überschritten.

Danach war ich am überlegen, ob ich den Kuchen überhaupt noch fertig backen sollte; ich hatte doch alles richtig gemacht!? Statt den 4 "leicht gehäuften Teelöffeln" waren es bei mir sogar nur 4 normale, ungehäufte Teelöffel.  

Egal, ab in den Ofen. 

Während des Backens habe ich mir aus Zeitvertreib mal das Buch durchgelesen. Aaaaaach sooooo: Die Autorin ist Österreicherin und dort gibt es somit auch andere Produkte als in Deutschland. So auch das Steviagranulat... Die vorletzte Seite beinhaltet Werbung von Stevia-Produkten. U. a. ist dort auch das Steviagranulat abgebildet, das die Autorin zum Backen verwendet hat (Stevia Granulat von BestConcepts). Ich hab mir das jetzt bei Amazon bestellt und backe nächste Woche noch mal neu bzw. richtig.

Das Stevia-Granulat aus dem Backbuch hat eine Süße von 1:10 zu Haushaltszucker. Mein Granulat ist mit 1:300 angegeben! Vielleicht ist das der ultimative Diätipp: Einfach mal ne Messerspitze von meinem Granulat probieren und der Appetit auf Süßes vergeht gefühlt auf Lichtjahre. Ich brauch jetzt erst mal ein deftiges Käsebrot.

PS: An dem fertig gebackenen Kuchen habe ich nur gerochen, sonst wäre ich ins Stevia-Koma gefallen.


Samstag, 13. Oktober 2012

Alltag ohne Zucker – so geht’s!

Bildquelle: Can MC  / pixelio.de

Angeregt durch eine Freundin, ist dieser Beitrag zustande gekommen: Wie sehen meine Mahlzeiten aus? Was snacke ich zwischendurch? Esse ich überhaupt zwischendurch oder nehme ich nur 3 Mahlzeiten am Tag zu mir? Wie streng bin ich beim Zuckerverzicht? Was esse ich im Restaurant? Ich versuche mal, etwas Licht ins Essens-Dunkel zu bringen. Also, Spot an!


Frühstück
Das muss bei mir morgens immer schnell gehen (außer am Wochenende, da darf’s dann auch gern mal Rührei sein). Ich setze mich zwar 5 Min. zum Essen hin – immerhin - aber groß rumschnippeln und braten will ich nicht. Da dreh ich mich lieber noch mal im Bett auf die andre Seite.

Müsli:
Das mixe ich mir aus folgenden Bestandteilen (Cerealien, würde Kinder Country sagen) selber:

Dinkelpops mit Honig

3-Korn-Flocken
Paranüsse
Kokoschips
Milch
Agavensirup

Ich habe übrigens festgestellt, dass ich mittlerweile sehr viel weniger Agavensirup verwende, als noch am Anfang. Ein kleiner Spritzer reicht. Alle Zutaten bekommt man z. B. bei Budni.
 
Brot:
Ich ess gern das Eiweissbrot von Brotland (gibt’s bei Rewe, Toom, Penny). Das enthält etwas Malzextrakt*, aber das lass ich gelten. Darauf dann salzige Butter und z. B. Käse, vegetarischen Brotaufstrich (z. B. bei Budni, aber Achtung, viele sind gezuckert) oder Frühlingsquark.


Mittagessen
Oft koche ich etwas und wärm es bei der Arbeit auf. Ansonsten arbeite ich in einer Gegend in der die Nahrungsaufnahme sehr einfach ist – sogar die zuckerfreie. Gut, der tolle Asiate um die Ecke fällt weg, weil alle Gerichte mit Zucker sind. Dafür gibt es hier aber einen Inder und einen Mexikaner, die Gerichte ohne Zucker zubereiten. Bei mir kommt ja auch immer noch dazu, dass ich kein Fleisch esse. Wenn mir mal wirklich gar nichts anderes einfällt, dann kaufe ich mir Brötchen beim Biobäcker und belege das nach Wunsch. Oder ich bring mir Salat mit und mach das Dressing selbst.

Salatdressing ohne Zucker:

7 EL gutes Olivenöl
4 EL Walnussöl
2 EL zuckerfreier Balsamico (z. B. Aceto Balsamico di Modena von Alnatura, gibt’s bei Budni)
2 EL Agavensirup

2 EL zuckerfreier Senf (z. B. Bio-Senf von Unser Norden, gibt's bei Sky)
Salz + Pfeffer

Alles gut verrühren. Mir ist diese Dosierung mittlerweile zu süß und ich muss immer noch mal etwas nachjustieren. Aber so habt ihr schon mal ein Grundgerüst zum Langhangeln.


Abendessen
Ich versuche viel selbst zu kochen. Z. B. Gemüsepfanne mit Kokosmilch und Gewürzen (Achtung: in vielen Fertiggewürzmischungen ist auch Zucker enthalten). Durch den Wegfall von Fertiggerichten fühle ich mich geradezu genötigt, auch mal Neues auszuprobieren. Wie z. B. Steckrübenmus. Das kann meine Oma zwar am besten (klar, sie hat ja auch noch ne Prise Zucker verwendet), aber so geht’s auch:

1 Steckrübe
500 g Kartoffeln
500 g Karotten
2 Zwiebeln

Alles kleinschnippeln, im Topf andünsten und dann mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Wenn alles schön weich geköchelt ist, dann die Flüssigkeit abschöpfen und mit einem Stampfer zu Brei verarbeiten (keinen Pürierstab verwenden!). Salz, Pfeffer und vor allem Muskat dazu. Fertig. Sauerkraut schmeckt gut dazu. Für die Fleischesser: mit Kassler, Kochwurst oder Speck verfeinern.
 
Mein Favorit im Moment: Fischstäbchen mit Trüffel-Kartoffelbrei.

Wer’s lieber süßer am Abend mag: Pfannkuchen. Dazu dann Marmelade mit Agavensirup (gibt’s im Biosupermarkt). Oder nur mit Zimt und etwas Agavensirup.

Wenn’s schnell gehen soll:

Frische Pasta aus dem Kühlregal. Zwei zuckerfreie Sorten habe ich bereits entdeckt im konventionellen Supermarkt. Die brauchen nur 2 Min. Kurz in Butter schwenken, Parmesan dazu, fertig. Oder Pesto selbstmachen. Das kann man im Kühlschrank wochen- wenn nicht sogar monatelang lagern. Es muss nur immer leicht mit Öl bedeckt sein.


Snacks für zwischendurch und unterwegs
Ja, ich snacke zwischendurch, aber wesentlich weniger als zuvor.


Obst.

Da ich aber nicht der Riesenfan von Obst bin (außer von Äpfeln und im Sommer von Erdbeeren), hab ich anfangs ziemlich viele Nüsse gegessen. Da kam dann aber wieder der kleine Junkie in mir durch: ratzfatz war die ganze Tüte inhaliert! Und auch, wenn ich sonst nicht so sehr auf Kalorien achte, war das dann doch etwas happig. Z. B. haben 100 g gesalzene Pistazien rund 600 kcal. Bei einer 500-g-Tüte hatte ich also schnell meinen Tagesbedarf mehr als überschritten… Das gleiche auch mit gesalzenen Macadamia-Nüssen – ratzfatz Tüte leer. Das verbuche ich mal unter Anfängerfehler. Also (fast) keine Nüsse mehr. Jedenfalls nicht die mit Suchtpotenzial. Ich kaufe nur noch Nüsse pur für mein Müsli oder mal ne Hand voll. Das sind dann z. B. Pekan- oder Paranüsse.


Stevia-Joghurt von Andechser (der enthält zwar 3 % Rübenzucker, aber ich hey…). Der erste Joghurt war etwas gewöhnungsbedürftig im Nachgang. Ich musste sofort ein Kaugummi nachlegen, um den leicht metallischen Nachgeschmack loszuwerden. Jetzt hat sich mein Gaumen dran gewöhnt. Den Joghurt bestellt mir ein Reformhaus immer mit. Einfach mal nachfragen – i. d. R. stellt das bei Bio-Supermärkten und Reformhäusern kein Problem dar.
 
Gebäck/Kekse aus dem Bio-Supermarkt, Reformhaus oder Budni. Die schmecken sogar! Z. B. Dinkel-Sticks mit Mohn von Alnatura oder wer's gern süß mag: Amaranth-Butterkekse von Allos (mit Honig gesüßt).


Auswärts essen
- gar kein Problem! Z. B. beim Italiener: Pasta mit Salbeibutter und Parmesan. Oder Pasta Arrabiata. Einfach mal fragen. Gute Restaurants stellen ihre Saucen selbst her und verwenden keinen Zucker. Oder man bekommt eine vegetarische, zuckerfreie Extrawurst. Und wenn dem so ist, freut sich das Restaurant auch über eine gute Qype-Bewertung.


Noch wach? Prima, fast geschafft:

Generell esse ich dann, wann ich es für richtig halte und richte mich hier nach meinem Bauchgefühl. Viele Ernährungsexperten raten ja zu 3 Mahlzeiten am Tag mit ca. 5 Std. Abstand, da dann erst die Fettverbrennung einsetzt. Das kann auch gut sein, aber ist nichts für mich. Mir geht’s ja um den Kampf gegen die Zuckersucht, nicht ums Abnehmen (obwohl mir hier wohl jede Frau beipflichten wird, dass das der schönste Nebeneffekt der Welt ist). 

Man muss bei manchen Produkten Detektiv im Supermarkt spielen. Das kann Spaß machen! So habe ich z. B. zuckerfreien geräucherten Lachs bei ALDI entdeckt. Und zuckerfreien Meerrettich gibt's von Block House im Supermarkt (chön charf).

Und ich habe festgestellt, dass es einfacher ist, wenn man vorbereitet ist. Denn grad wenn man abends erschöpft von Job und Sport nach Hause kommt, hat man ja meistens keine Lust mehr den goldenen Löffel zu schwingen. Ich habe immer Brot, Käse und Butter zu Hause. Damit ist die schnelle Käsestulle garantiert. Pesto kann man im großen Glas abfüllen und hält sich wirklich lange. Gemüse, das man roh essen kann, hab ich auch immer vorrätig. Meine Favoriten: Karotten und Kohlrabi. Fischstäbchen sind auch schnell gemacht. Oder ich koche etwas vor und hab immer noch ne Portion davon für abends zu Hause.



*Malzextrakt (auch: Malzsirup) ist ein aus Gersten-Malz hergestellter, hell- bis dunkelbrauner, angenehm malzartig schmeckender Sirup, der unter anderem als Backmittel verwendet werden kann. Werden andere Getreidearten als Gerste zur Herstellung verwendet, muss deren Name voran gestellt werden (Quelle: Wikipedia).



Sonntag, 7. Oktober 2012

Der erste Monat ist geschafft!

Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

Vier Wochen, 1 Monat, 1 Drittel, whatever how many minutes sind um! Und je länger ich nun ohne Zucker lebe, desto öfter kommen mir nun doch die Gedanken, wie es danach weitergeht. Zzt. sehe ich es so: Ab 11. Dezember sind 3 Monate um und ich werde mir den restlichen Dezember ab und zu etwas Süßes gönnen. Ich möchte versuchen, ob das schon möglich ist oder ob ich wieder in meine alte Gewohnheit der Zuckersucht  verfalle. Ab 1. Januar verzichte ich wieder auf Süßigkeiten und möchte weitgehendst zuckerfrei weiterleben. So seh ich's jetzt. Das kann sich natürlich auch noch wieder alles ändern...

Mental und physisch geht's mir gut. Nach anfänglicher Powerlosigkeit beim Sport bin ich wieder so fit wie zuvor. Es gibt sogar einen tollen Nebeneffekt vom Zuckerverzicht: 2 kg weniger auf der Waage. Das nehm ich doch gern mit.

An das viele selbst kochen, vorbereiten und planen habe ich mich auch gewöhnt. Und auch auf den Verzicht von Süßigkeiten vor dem Fernseher. Es ist ein gutes Gefühl, Gewohnheiten zu durchbrechen. Und ein noch besseres, die Kontrolle über sein Essverhalten zu haben. An manchen Tagen fällt es einem leichter, an anderen schwerer. Aber das ist ja völlig normal.

Ich starte morgen mit dem 2. Monat und somit mit weiteren täglichen Herausforderungen im Alltag: ein Kollege gibt selbst gebackenen Kuchen aus, spontan ist man unterwegs und zuckerfreie Produkte nicht in Reichweite, auf der Geburtstagsfeier platzen die Schalen unter der Last der Süßigkeiten, im Supermarkt findet die Verköstigung einer neuen Schokolade statt...


Montag, 1. Oktober 2012

Top 5 of Sweets

Bildquelle: Thomas Max Müller  / pixelio.de
Wow - 3 Wochen sind geschafft! Und bis heute habe ich keinen Jieper. Darüber bin ich total happy, da ich davon ausgegangen bin, dass es mir schwerer fallen würde. Bzw. dass der kleine Jieper kommt. Ich schwebe wohl noch auf der Wolke der Anfangseuphorie. Hui! :-)

Zu 100 % konnte ich allerdings nicht auf Zucker verzichten...

...wenn es unterwegs schnell gehen musste und ich das nicht planen konnte, gab's mal ein Brötchen vom konventionellen Bäcker. Ob und wieviel Zucker darin enthalten ist, weiß ich nicht.

...um mal wieder Fruchtjoghurt zu essen, habe ich mir Stevia-Joghurt von Andechser gekauft. Den gibt's in zwei Geschmacksrichtungen und ich finde beide lecker. An den Stevia-Nachgeschmack musste ich mich anfangs etwas gewöhnen. Mittlerweile geht's. Dieser Joghurt ist mit 3 % Rübenzucker.

...selbstgemachte Pizza mit Fertigteig. In der Tomatensoße war kein Zucker, aber eine Prise im Teig.

Mein Zuckerverzicht sehe ich aber nicht als gescheitert an. Das sind minimale Ausnahmen in Kleinstmengen und wenn nichts 100 % zuckerfreies  zu haben ist, ist das sicherlich besser als zu hungern. Das Hauptaugenmerk liegt bei mir ja eh auf den Süßigkeiten und da bin ich zu 100 % abstinent.

Auch wenn kein Jieper bisher auftrat, kreisen die Gedanken doch hin und wieder hin zu den verbotenen Leckereien. Dabei ist mir das Thema des heutigen Posts als Idee gekommen: eine Hitliste meiner Lieblings-Süßigkeiten.

1. Lakritz. Besonders aus dem Lakritzladen; salzig, süß, weich, fest. Ich mag fast alles lakritzige. Lakritz-Schokolade ist auch absolut köstlich.

2. Schokolade von Läderach! Ein Traum... Meiner Meinung nach die beste Schokolade der Welt.

3. M&Ms Peanuts

4. Crispini von Bahlsen

5. Kinder-Schokolade in fast allen Varianten

Und wie sehen eure Top 5 aus?