Sonntag, 28. Oktober 2012

Rezept für Pancakes - ohne Zucker, ohne Stevia!


Eigentlich wollte ich gestern Abend noch Pancakes machen; quasi als Ersatz für den versüßten Stevia-Kuchen. Allerdings ist mir gestern jeder Appetit auf Süßes vergangen... Vielleicht ist das ja auch DER Tipp gegen Süßigkeitensucht: Jeden Tag eine Messerspitze Stevia am Morgen und der Appetit auf Süßes vergeht. Die meisten Entdeckungen der Vergangenheit entstanden ja eher zufällig - so auch meine...

Zurück zu den Pancakes: Ich habe noch nie Pancakes gemacht, somit vorher gründlich recherchiert und diese heute zum Frühstück gemacht. 

Was ist dabei gelernt habe: Ahornsirup ist nicht gleich Ahornsirup. Man unterscheidet hier in Unterschiedlichen Qualitätsstufen: A, B + C. Wobei A der qualitativ bessere sein soll. Andererseits richtet sich die Qualität nach der Farbe, je heller desto besser. Ich habe mich für einen Ahornsirup Grad C von Alnatura entschieden. Dieser ist mit 6,75 Euro nicht grad günstig, aber Qualität hat halt ihren Preis. Für Grad C habe ich mich entschieden, weil dieser karamelliger schmecken soll. 100 g des o. a. Ahornsirups haben 264 kcal. Weißer Zucker dagegen 405 kcal. Ahornsirup ist zwar ein Naturprodukt, allerdings besteht dieser zu 59 % aus Zucker. In Maßen genossen aber bestimmt besser als weißer Zucker.

Zurück zu den Pancakes: Ich kann kaum beschreiben, was für eine Geschmacksexplosion die Pancakes in meinem Gaumen verursacht haben; zumal ich meine Geschmacksnerven noch im Steviakoma glaubte. UNFASSBAR LECKER!!! So muss es im Pancake-Himmel sein.

Bevor jetzt allen das Wasser im Munde zusammenläuft, hier das Rezept für zwei Personen/6 Pancakes:

150 g Mehl
100 ml Milch
200 ml Naturjoghurt
1 Pck. Backpulver
3 Eier
1 Schuss Ahornsirup
1 Prise Salz
Öl
Salzige Butter

1. Eier verquirlen

2. Milch und Joghurt mischen

3. Mehl, Backpulver, Milchmischung, Salz und Ahornsirup nach und nach zu den Eiern geben und schön weiterrühren, bis ein dickflüssiger Teig entsteht

4. Die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, jeweils etwa einen TL Öl hineingeben und nacheinander die Pancakes backen. Wichtig: Ganz wenig Öl verwenden und langsam, also auf mittlerer Stufe nicht zu heiß ausbacken

5. Mit etwas Butter und Ahornsirup bestreichen

Den Vergleich mit New Yorker Pancakes halten sie Stand – das hab ich bereits getestet.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

Samstag, 27. Oktober 2012

Backen mit Stevia - 2. und letzter Versuch


Stevia-Backbuch inkl. Stevia günstig abzugeben...

Nachdem mein erster Backversuch mit Stevia so süß missglückt ist, war's dann heute wieder soweit: Orangen-Schoko-Kuchen ohne Schoko die Zweite. Bei Amazon hatte ich mir das Stevia-Granulat gekauft, welches auch im Backbuch verwendet wird. Ich war also bestens vorbereitet und freute mich schon auf den kulinarischen und natürlich zuckerfreien Hochgenuss!

Statt den im Buch beschriebenen 4 TL Stevia-Granulat habe ich nur 3 genommen. Die Erfahrung hat mich vorsichtig gemacht. Nachdem alle Zutaten gut vermischt waren, traute ich mich zu probieren. Die Ernüchterung und der Gesichtsdisko-Effekt waren groß: EKELHAFT. Immer noch total süß. Für diejenigen, die noch keine Stevia-Erfahrungen gemacht haben: Man darf diese Art der Süße nicht mit unseren weißen Haushaltszucker vergleichen. Stevia ist süß, aber anders süß. Und mein Teig schmeckte genau so.

Naja, ich hab dem Kuchen dennoch eine Chance gegeben und ihn gebacken. Soll ja keiner sagen können, dass ich die Flinte zu schnell ins Korn schmeiße. Als Optimist hatte ich ja auch die vage Hoffnung, dass die Stevia-Süße durch Hitze verpufft...

Meine ganze Wohnung hat nach Stevia gerochen – der Geruch legte sich sogar auf meine empfindlichen Geschmacksknospen. Da half diesmal auch kein Käsebrot. Tipp: Wer mit Stevia backt, sollte lieber rechtzeitig die Küchentür schließen, Fenster weit aufmachen und zur Sicherheit noch eine Duftkerze aufstellen. 

Fertig gebacken und abgekühlt wagte ich eine zweite Mutprobe und probierte den Kuchen. Um es diplomatisch auszudrücken: Besser als beim 1. Versuch vor zwei Wochen. 

Da diese Erfahrungen nur meine subjektive Wahrnehmung widerspiegeln, brauche ich Versuchspersonen. Auf diese treffe ich morgen und werde berichten, wie mein majestätisches Produkt beim gemeinen Pöbel ankommt.

Ich will Stevia nicht generell verurteilen. Es gibt zwei Sorten Stevia-Joghurt, die ich sehr gern esse. Stevia-Schokolade mochte ich wiederum nicht so gern. Wie mit allem, ist auch das immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Backen mit Stevia – 1. Versuch




Eins vorweg: Vor dem Backen Backbuch lesen!


Ich habe mir "Das Stevia Backbuch" von Gina Martin-Williams gekauft, um meinen ersten Stevia-Kuchen zu backen. Zuvor musste ich erst mal den Biosupermarkt plündern, da die enthaltenen Rezepte alternativ sind. Man kann diese auch durch konventionelle Produkte austauschen, aber ich wollte es ja "richtig" machen. Im Reformhaus habe ich Steviagranulat (Steevia-Steviosid-Extrakt von Gesund & Leben) gekauft und die Verkäufern warnte mich davor, nicht zuviel zu nehmen. Für einen Kuchen wäre ca. ein halber TL ausreichend.

Als Stevia-Back-Neuling habe mich für den Schoko-Orangen-Kuchen ohne Schoko entschieden (ich hab keine zuckerfreie Kuvertüre gefunden). Das Zubereiten hat Spaß gemacht – ich backe gerne – und die Vorfreude auf den Genuss ohne Reue war groß.

Als der Teig fertig war, wollte ich diesen natürlich nicht ohne probieren an den Backofen abtreten. BÖSER FEHLER! Ich kann kaum wiedergeben, wie verdammt süß das war! Ich kann das mit nichts vergleichen. Dagegen ist Süßstoff sauer. Gibt es eigentlich eine Messeinheit für Süßes? So wie es bei Schärfe Scoville wäre? Falls ja, die zulässige Messeinheit wurde mehr als überschritten.

Danach war ich am überlegen, ob ich den Kuchen überhaupt noch fertig backen sollte; ich hatte doch alles richtig gemacht!? Statt den 4 "leicht gehäuften Teelöffeln" waren es bei mir sogar nur 4 normale, ungehäufte Teelöffel.  

Egal, ab in den Ofen. 

Während des Backens habe ich mir aus Zeitvertreib mal das Buch durchgelesen. Aaaaaach sooooo: Die Autorin ist Österreicherin und dort gibt es somit auch andere Produkte als in Deutschland. So auch das Steviagranulat... Die vorletzte Seite beinhaltet Werbung von Stevia-Produkten. U. a. ist dort auch das Steviagranulat abgebildet, das die Autorin zum Backen verwendet hat (Stevia Granulat von BestConcepts). Ich hab mir das jetzt bei Amazon bestellt und backe nächste Woche noch mal neu bzw. richtig.

Das Stevia-Granulat aus dem Backbuch hat eine Süße von 1:10 zu Haushaltszucker. Mein Granulat ist mit 1:300 angegeben! Vielleicht ist das der ultimative Diätipp: Einfach mal ne Messerspitze von meinem Granulat probieren und der Appetit auf Süßes vergeht gefühlt auf Lichtjahre. Ich brauch jetzt erst mal ein deftiges Käsebrot.

PS: An dem fertig gebackenen Kuchen habe ich nur gerochen, sonst wäre ich ins Stevia-Koma gefallen.


Samstag, 13. Oktober 2012

Alltag ohne Zucker – so geht’s!

Bildquelle: Can MC  / pixelio.de

Angeregt durch eine Freundin, ist dieser Beitrag zustande gekommen: Wie sehen meine Mahlzeiten aus? Was snacke ich zwischendurch? Esse ich überhaupt zwischendurch oder nehme ich nur 3 Mahlzeiten am Tag zu mir? Wie streng bin ich beim Zuckerverzicht? Was esse ich im Restaurant? Ich versuche mal, etwas Licht ins Essens-Dunkel zu bringen. Also, Spot an!


Frühstück
Das muss bei mir morgens immer schnell gehen (außer am Wochenende, da darf’s dann auch gern mal Rührei sein). Ich setze mich zwar 5 Min. zum Essen hin – immerhin - aber groß rumschnippeln und braten will ich nicht. Da dreh ich mich lieber noch mal im Bett auf die andre Seite.

Müsli:
Das mixe ich mir aus folgenden Bestandteilen (Cerealien, würde Kinder Country sagen) selber:

Dinkelpops mit Honig

3-Korn-Flocken
Paranüsse
Kokoschips
Milch
Agavensirup

Ich habe übrigens festgestellt, dass ich mittlerweile sehr viel weniger Agavensirup verwende, als noch am Anfang. Ein kleiner Spritzer reicht. Alle Zutaten bekommt man z. B. bei Budni.
 
Brot:
Ich ess gern das Eiweissbrot von Brotland (gibt’s bei Rewe, Toom, Penny). Das enthält etwas Malzextrakt*, aber das lass ich gelten. Darauf dann salzige Butter und z. B. Käse, vegetarischen Brotaufstrich (z. B. bei Budni, aber Achtung, viele sind gezuckert) oder Frühlingsquark.


Mittagessen
Oft koche ich etwas und wärm es bei der Arbeit auf. Ansonsten arbeite ich in einer Gegend in der die Nahrungsaufnahme sehr einfach ist – sogar die zuckerfreie. Gut, der tolle Asiate um die Ecke fällt weg, weil alle Gerichte mit Zucker sind. Dafür gibt es hier aber einen Inder und einen Mexikaner, die Gerichte ohne Zucker zubereiten. Bei mir kommt ja auch immer noch dazu, dass ich kein Fleisch esse. Wenn mir mal wirklich gar nichts anderes einfällt, dann kaufe ich mir Brötchen beim Biobäcker und belege das nach Wunsch. Oder ich bring mir Salat mit und mach das Dressing selbst.

Salatdressing ohne Zucker:

7 EL gutes Olivenöl
4 EL Walnussöl
2 EL zuckerfreier Balsamico (z. B. Aceto Balsamico di Modena von Alnatura, gibt’s bei Budni)
2 EL Agavensirup

2 EL zuckerfreier Senf (z. B. Bio-Senf von Unser Norden, gibt's bei Sky)
Salz + Pfeffer

Alles gut verrühren. Mir ist diese Dosierung mittlerweile zu süß und ich muss immer noch mal etwas nachjustieren. Aber so habt ihr schon mal ein Grundgerüst zum Langhangeln.


Abendessen
Ich versuche viel selbst zu kochen. Z. B. Gemüsepfanne mit Kokosmilch und Gewürzen (Achtung: in vielen Fertiggewürzmischungen ist auch Zucker enthalten). Durch den Wegfall von Fertiggerichten fühle ich mich geradezu genötigt, auch mal Neues auszuprobieren. Wie z. B. Steckrübenmus. Das kann meine Oma zwar am besten (klar, sie hat ja auch noch ne Prise Zucker verwendet), aber so geht’s auch:

1 Steckrübe
500 g Kartoffeln
500 g Karotten
2 Zwiebeln

Alles kleinschnippeln, im Topf andünsten und dann mit Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Wenn alles schön weich geköchelt ist, dann die Flüssigkeit abschöpfen und mit einem Stampfer zu Brei verarbeiten (keinen Pürierstab verwenden!). Salz, Pfeffer und vor allem Muskat dazu. Fertig. Sauerkraut schmeckt gut dazu. Für die Fleischesser: mit Kassler, Kochwurst oder Speck verfeinern.
 
Mein Favorit im Moment: Fischstäbchen mit Trüffel-Kartoffelbrei.

Wer’s lieber süßer am Abend mag: Pfannkuchen. Dazu dann Marmelade mit Agavensirup (gibt’s im Biosupermarkt). Oder nur mit Zimt und etwas Agavensirup.

Wenn’s schnell gehen soll:

Frische Pasta aus dem Kühlregal. Zwei zuckerfreie Sorten habe ich bereits entdeckt im konventionellen Supermarkt. Die brauchen nur 2 Min. Kurz in Butter schwenken, Parmesan dazu, fertig. Oder Pesto selbstmachen. Das kann man im Kühlschrank wochen- wenn nicht sogar monatelang lagern. Es muss nur immer leicht mit Öl bedeckt sein.


Snacks für zwischendurch und unterwegs
Ja, ich snacke zwischendurch, aber wesentlich weniger als zuvor.


Obst.

Da ich aber nicht der Riesenfan von Obst bin (außer von Äpfeln und im Sommer von Erdbeeren), hab ich anfangs ziemlich viele Nüsse gegessen. Da kam dann aber wieder der kleine Junkie in mir durch: ratzfatz war die ganze Tüte inhaliert! Und auch, wenn ich sonst nicht so sehr auf Kalorien achte, war das dann doch etwas happig. Z. B. haben 100 g gesalzene Pistazien rund 600 kcal. Bei einer 500-g-Tüte hatte ich also schnell meinen Tagesbedarf mehr als überschritten… Das gleiche auch mit gesalzenen Macadamia-Nüssen – ratzfatz Tüte leer. Das verbuche ich mal unter Anfängerfehler. Also (fast) keine Nüsse mehr. Jedenfalls nicht die mit Suchtpotenzial. Ich kaufe nur noch Nüsse pur für mein Müsli oder mal ne Hand voll. Das sind dann z. B. Pekan- oder Paranüsse.


Stevia-Joghurt von Andechser (der enthält zwar 3 % Rübenzucker, aber ich hey…). Der erste Joghurt war etwas gewöhnungsbedürftig im Nachgang. Ich musste sofort ein Kaugummi nachlegen, um den leicht metallischen Nachgeschmack loszuwerden. Jetzt hat sich mein Gaumen dran gewöhnt. Den Joghurt bestellt mir ein Reformhaus immer mit. Einfach mal nachfragen – i. d. R. stellt das bei Bio-Supermärkten und Reformhäusern kein Problem dar.
 
Gebäck/Kekse aus dem Bio-Supermarkt, Reformhaus oder Budni. Die schmecken sogar! Z. B. Dinkel-Sticks mit Mohn von Alnatura oder wer's gern süß mag: Amaranth-Butterkekse von Allos (mit Honig gesüßt).


Auswärts essen
- gar kein Problem! Z. B. beim Italiener: Pasta mit Salbeibutter und Parmesan. Oder Pasta Arrabiata. Einfach mal fragen. Gute Restaurants stellen ihre Saucen selbst her und verwenden keinen Zucker. Oder man bekommt eine vegetarische, zuckerfreie Extrawurst. Und wenn dem so ist, freut sich das Restaurant auch über eine gute Qype-Bewertung.


Noch wach? Prima, fast geschafft:

Generell esse ich dann, wann ich es für richtig halte und richte mich hier nach meinem Bauchgefühl. Viele Ernährungsexperten raten ja zu 3 Mahlzeiten am Tag mit ca. 5 Std. Abstand, da dann erst die Fettverbrennung einsetzt. Das kann auch gut sein, aber ist nichts für mich. Mir geht’s ja um den Kampf gegen die Zuckersucht, nicht ums Abnehmen (obwohl mir hier wohl jede Frau beipflichten wird, dass das der schönste Nebeneffekt der Welt ist). 

Man muss bei manchen Produkten Detektiv im Supermarkt spielen. Das kann Spaß machen! So habe ich z. B. zuckerfreien geräucherten Lachs bei ALDI entdeckt. Und zuckerfreien Meerrettich gibt's von Block House im Supermarkt (chön charf).

Und ich habe festgestellt, dass es einfacher ist, wenn man vorbereitet ist. Denn grad wenn man abends erschöpft von Job und Sport nach Hause kommt, hat man ja meistens keine Lust mehr den goldenen Löffel zu schwingen. Ich habe immer Brot, Käse und Butter zu Hause. Damit ist die schnelle Käsestulle garantiert. Pesto kann man im großen Glas abfüllen und hält sich wirklich lange. Gemüse, das man roh essen kann, hab ich auch immer vorrätig. Meine Favoriten: Karotten und Kohlrabi. Fischstäbchen sind auch schnell gemacht. Oder ich koche etwas vor und hab immer noch ne Portion davon für abends zu Hause.



*Malzextrakt (auch: Malzsirup) ist ein aus Gersten-Malz hergestellter, hell- bis dunkelbrauner, angenehm malzartig schmeckender Sirup, der unter anderem als Backmittel verwendet werden kann. Werden andere Getreidearten als Gerste zur Herstellung verwendet, muss deren Name voran gestellt werden (Quelle: Wikipedia).



Sonntag, 7. Oktober 2012

Der erste Monat ist geschafft!

Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de

Vier Wochen, 1 Monat, 1 Drittel, whatever how many minutes sind um! Und je länger ich nun ohne Zucker lebe, desto öfter kommen mir nun doch die Gedanken, wie es danach weitergeht. Zzt. sehe ich es so: Ab 11. Dezember sind 3 Monate um und ich werde mir den restlichen Dezember ab und zu etwas Süßes gönnen. Ich möchte versuchen, ob das schon möglich ist oder ob ich wieder in meine alte Gewohnheit der Zuckersucht  verfalle. Ab 1. Januar verzichte ich wieder auf Süßigkeiten und möchte weitgehendst zuckerfrei weiterleben. So seh ich's jetzt. Das kann sich natürlich auch noch wieder alles ändern...

Mental und physisch geht's mir gut. Nach anfänglicher Powerlosigkeit beim Sport bin ich wieder so fit wie zuvor. Es gibt sogar einen tollen Nebeneffekt vom Zuckerverzicht: 2 kg weniger auf der Waage. Das nehm ich doch gern mit.

An das viele selbst kochen, vorbereiten und planen habe ich mich auch gewöhnt. Und auch auf den Verzicht von Süßigkeiten vor dem Fernseher. Es ist ein gutes Gefühl, Gewohnheiten zu durchbrechen. Und ein noch besseres, die Kontrolle über sein Essverhalten zu haben. An manchen Tagen fällt es einem leichter, an anderen schwerer. Aber das ist ja völlig normal.

Ich starte morgen mit dem 2. Monat und somit mit weiteren täglichen Herausforderungen im Alltag: ein Kollege gibt selbst gebackenen Kuchen aus, spontan ist man unterwegs und zuckerfreie Produkte nicht in Reichweite, auf der Geburtstagsfeier platzen die Schalen unter der Last der Süßigkeiten, im Supermarkt findet die Verköstigung einer neuen Schokolade statt...


Montag, 1. Oktober 2012

Top 5 of Sweets

Bildquelle: Thomas Max Müller  / pixelio.de
Wow - 3 Wochen sind geschafft! Und bis heute habe ich keinen Jieper. Darüber bin ich total happy, da ich davon ausgegangen bin, dass es mir schwerer fallen würde. Bzw. dass der kleine Jieper kommt. Ich schwebe wohl noch auf der Wolke der Anfangseuphorie. Hui! :-)

Zu 100 % konnte ich allerdings nicht auf Zucker verzichten...

...wenn es unterwegs schnell gehen musste und ich das nicht planen konnte, gab's mal ein Brötchen vom konventionellen Bäcker. Ob und wieviel Zucker darin enthalten ist, weiß ich nicht.

...um mal wieder Fruchtjoghurt zu essen, habe ich mir Stevia-Joghurt von Andechser gekauft. Den gibt's in zwei Geschmacksrichtungen und ich finde beide lecker. An den Stevia-Nachgeschmack musste ich mich anfangs etwas gewöhnen. Mittlerweile geht's. Dieser Joghurt ist mit 3 % Rübenzucker.

...selbstgemachte Pizza mit Fertigteig. In der Tomatensoße war kein Zucker, aber eine Prise im Teig.

Mein Zuckerverzicht sehe ich aber nicht als gescheitert an. Das sind minimale Ausnahmen in Kleinstmengen und wenn nichts 100 % zuckerfreies  zu haben ist, ist das sicherlich besser als zu hungern. Das Hauptaugenmerk liegt bei mir ja eh auf den Süßigkeiten und da bin ich zu 100 % abstinent.

Auch wenn kein Jieper bisher auftrat, kreisen die Gedanken doch hin und wieder hin zu den verbotenen Leckereien. Dabei ist mir das Thema des heutigen Posts als Idee gekommen: eine Hitliste meiner Lieblings-Süßigkeiten.

1. Lakritz. Besonders aus dem Lakritzladen; salzig, süß, weich, fest. Ich mag fast alles lakritzige. Lakritz-Schokolade ist auch absolut köstlich.

2. Schokolade von Läderach! Ein Traum... Meiner Meinung nach die beste Schokolade der Welt.

3. M&Ms Peanuts

4. Crispini von Bahlsen

5. Kinder-Schokolade in fast allen Varianten

Und wie sehen eure Top 5 aus?