Sonntag, 18. November 2012

Das Zucker-Gen

Bildquelle: Thomas Siepmann  / pixelio.de

Bereits vor einigen Jahren habe ich in einer Reportage von der Entdeckung eines "Zucker-Gens" gehört. Dieses Gen soll dafür verantwortlich sein, warum manche Menschen eine unbändige Lust auf Süßes haben, andere wiederum so gar nicht. Der Name ds Übeltäters: Gen T1R3. 

Bei mir ist das Zuckergen eindeutig vorhanden - und zwar in dominanter Ausprägung!


Da der u. a. Artikel bereits aus 2001 ist: Hoffen wir mal, dass die Forscher noch fleißig ihrer Arbeit nachgehen und es den Naschkatzen, Schokoholics und Zuckerjunkies dieser Welt somit bald gelingt, dem Gen einen (Schoko-)riegel vorzuschieben.


Die Homöppathie hat bereits ein pflanzliches Komplexmittel (Infikausal, Apotheke) entwickelt, welches das gesteigerte Süßigkeitsverlangen herabsetzten und so die Risiken, die durch den erhöhten Zuckerkonsum einhergehen, mindern soll. Seine Wirksamkeit wurde in einer mehr als fünf Jahre andauernden wissenschaftlichen Studie bewiesen. Ich habe das vor einigen Jahren bereits getestet - leider ohne Erfolg. Aber probiert es aus, vielleicht wirkt es bei euch!


Und nun nachfolgend der Artikel:

Eine Schwäche für Süßes i
st offenbar angeboren. Forscher haben ein Gen aufgespürt, mit dem der Mensch den Geschmack von Süßigkeiten erkennt.

Diese Entdeckung könnte helfen, den Heißhunger auf Schokolade zu erklären.

Angeborene Naschlust

Dass die Lust auf Zucker uns in die Wiege gelegt ist, wissen Forscher bereits seit den siebziger Jahren. Noch bevor Neugeborene erstmals Muttermilch saugten, testete der israelische Biologe Jacob Steiner ihre Reaktion auf süßes und bitteres Wasser.

Der Reflex war eindeutiger: ein glückliches Gesicht bei Süßem, eine angeekelte Miene bei Bitterem. Selbst bei jungen Orang-Utans und Hasen zeigte sich ein ähnliches Bild.

Warum dies so ist, blieb lange Zeit unklar. Doch jetzt glauben Forscher die Lösung gefunden zu haben: In unabhängigen Studien vermelden zwei amerikanische Teams die Entdeckung eines Gens, das in den Geschmacksknospen der Zunge für das Erkennen von Süßem verantwortlich sein soll.

Im April 2001 berichtete Robert Margolskee von der Mount Sinai School of Medicine davon in der Fachzeitschrift „Nature Genetics“, ein Kollege von der Havard Medical School veröffentlichte seine Ergebnisse in „Nature Neuroscience“.

Zucker-Gen identifiziert

Für die Studien hatten die Wissenschaftler zwei Gruppen von Labormäusen untersucht. Während die einen ganz heiß auf Zuckerwasser waren, widerstanden die anderen der Verlockung.

Als die Forscher den genetischen Code der Mäuse verglichen, stießen sie auf ein Gen, das offenbar die Basis für die Vorlieben der Nager bildete. Eine Recherche in einer Genomdatenbank brachte schließlich eine entsprechende Sequenz beim Menschen ans Licht: das Gen T1R3.

Die US-Wissenschaftler nehmen an, dass dieses Gen für ein Eiweiß codiert, das Kohlehydrate auf der Zunge bindet. Dadurch werde eine biochemische Kettenreaktion ausgelöst, die Geschmackssignale in einer Kaskade an das Gehirn weiterleitet, vermuten sie. Doch der endgültige Beweis fehlt noch.

Heißhunger im Griff

Sollte sich dies jedoch in weiteren Versuchen bestätigen, könnte das entdeckte Gen dabei helfen, den Heißhunger auf Süßes besser zu verstehen. „Vielleicht erklärt das, warum der eine zwei Stücke Zucker in seinen Kaffee nimmt und der andere nur eins oder gar keins“, spekuliert Margolskee.

Auch die Evolutionsbiologie hält gleich mehrere Theorien bereit: Süßes mache Lust auf Muttermilch und verführe gleichzeitig zur Kalorienaufnahme. Solange Kinder wachsen, ist dies stark ausgeprägt und vermutlich wichtig fürs Überleben.

Giftige Bitterstoffe

Auch die Hypothese, dass sich Menschen – ohne angeborene Abneigung gegen Bitteres – längst bei der Suche nach Essbarem vergiftet hätten, ist nicht von der Hand zu weisen: Die toxischen Substanzen vieler Pflanzen schmecken nicht nur bitter, sie schützen das Grünzeug auch vor Schädlingsfraß....


Quelle: Focus online


Sonntag, 11. November 2012

Zeitbombe Zucker! Heute gibt es was zu gucken:

Bildquelle: knipseline  / pixelio.de

Ganz unerwartet wurde ich heute von einer Freundin kulinarisch überrascht: Zum Mittagessen gab es Ofenkartoffeln mit zuckerfreiem Kräuterquark. Und danach selbst gemachte und mit Honig gesüßte Waffeln. Darüber etwas Zimt: köstlich. Den Kindern hat's auch geschmeckt, was allerdings auch an deren Puderzucker-Topping gelegen haben könnte. ;-) Ich war ganz begeistert, dass sie sich solche Gedanken zu meiner neuen Essgewohnheit gemacht hat. Herzlichen Dank noch mal an dieser Stelle dafür!

Und hier geht's zum Honig-Waffel-Rezept!
 

Gestern hatte ich 2-monatiges. In Punkto zuckerbefreit. Einen konsequenten Monat habe ich noch vor mir, bevor ich in die Winterpause starte. In der Weihnachtszeit werde ich mir ab und an etwas Süßes gönnen, bevor es dann ab Januar wieder in den Zuckerentzug geht. Dann aber mit gelockerten Vorsätzen, wie z. B. ab und an mal wieder eine Fertigpizza. Oder ein gekauftes Pesto.

Nach wie vor fühle ich mich gut. In den 2 Monaten hatte ich keinen einzigen Jieper. Allerdings öfters Situationen in denen ich dachte "Hach ja, jetzt nur ein Stück davon." Aber auch diese Situationen habe ich gemeistert. Letztens im Kino habe ich mir geschnippelte Äpfel und Möhren mitgenommen. Und Haselnusswaffeln. Das ging also auch. Obwohl ich sonst immer Nachos mit Käse gegessen habe... 

Ich bin stolz wie Bolle es bis hierhin geschafft zu haben. Und da ich mich jetzt nicht selbstbeweihräuchern und euch damit langweilen möchte, gibt's heute was zu gucken:

Hier testet eine Familie 1 Woche den Zuckerentzug (die Reportage lief grad im Fernsehen und geht 45 Min.):

Zeitbombe Zucker

Und hier noch ein paar Verwendungsinfos über Stevia, Sirup, Süßstoff:

Gesund süßen mit Stevia und Co.

(Pop-ups dürfen nicht blockiert sein)

Donnerstag, 8. November 2012

Hätt ich dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da, Kuchen da…




Oder: Es liegt was in der Luft. Ein ganz besondrer Duft…

Kuchen war da. Krümelmonster ebenfalls. Und ich auch. Trotzdem kamen wir drei nicht zusammen. Zu Ehren von zwei Geburtstagskindern gab es heute viele, natürlich zuckerhaltige, Leckereien: verführerischen Birnen-Apfel-Blechkuchen, köstliches Schoko-Vanille-Eis mit Schokotatzen, Schaumküsse mit Migrationshintergrund, Krümelmonster-Muffins und frisch gebackene Waffeln von unserem Waffelmaster. Aber seht ihr den Obstteller in der Mitte des Tisches? Das war meiner!

Der Waffelduft ist betörend und verstörend gleichermaßen. Ich genieße ihn und mir schmeckt mein Obst noch besser. Manche Dinge muss man sich einfach nur besonders gut einreden. Ich glaube an die Macht der positiven Gedanken. Andererseits denkt sich das Teufelchen auf meiner Schulter: „Komm. Nur einen Schokokuss. Nur einen. Merkt doch keiner. Kannst ihn dir ja holen, wenn alle wieder an ihren Arbeitsplätzen sind.“

Ich bin natürlich standhaft geblieben. Was es mir allerdings auch nach der Tortenschlacht nicht unbedingt einfacher gemacht hat: Der Duft von frisch gebackenen Waffeln...hmmmm....der hängt auch jetzt noch schwach in der Luft...

Jetzt, über 3 Std. nach Öffnen des Kuchenhimmelreichs bin ich mal wieder höchst erfreut, auch dieser Versuchung widerstanden zu haben. Vielleicht bin ich auch mittlerweile ganz gut im Training: In der Agentur gibt es ständig selbstgebackenen Kuchen - nicht nur bei Geburtstagen. Ich arbeite quasi in einem Kuchen-Bootcamp. Heute mit erhöhter Eskalationsstufe: Waffelduft.