Samstag, 28. Dezember 2013

Das war drin: Xmas Gifts 2013 for Friends & Family!


Hier steckt viel Zeit & Liebe drin:
Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke für Freunde & Familie!

Puh, das war ein ganz schöner Marathon so kurz vor Weihnachten. Besonders, wenn man die eine oder andere Zutat vergessen hat. Da war er wieder, der verwirrte Wassermann. 

Allein an dem Samstag vor Weihnachten musste ich noch 3x los, um fehlende Ingredienzien zu kaufen. Als ich spät abends noch merkte, dass mir noch eine Flasche Agavendicksaft fehlte, hatte ich Konfitüre Konfitüre sein lassen und bin nicht noch ein 4. Mal los gewesen. Somit musste ich Montagabend noch eine Spätschicht einlegen. 

Auch wenn jeder Gang schlank macht: Ich wohne im 4. Stock ohne Fahrstuhl, da überlegt man es sich doch noch mal ein zweites Mal, ob der Gang wirklich Not tut.

Aber ich bin mit meinen Werken sehr zufrieden und das erste Feedback fiel bisher positiv aus. Nochmals puh, vor Erleichterung. ;-)

Und das war drin:

1. Glühwein-Konfitüre, alternativ Kirsch-Bratapfel-Konfitüre

2. Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln

3. Honigliche Kugelplätzchen (diese habe ich mit einem TL Lebkuchen-Gewürz verfeinert)

4. Kokos-Kugeln

5. Mozart-Kugeln

6. Raffaello-Kugeln

7. Cinnamon-Bliss-Kiss-Kugeln (Das Rezept stammt aus dem Vegan for Fit Kochbuch von Attila Hildmann. Die Kugeln bestehen aus gepoppten Amaranth, Cashewmus, Agavendicksaft und Zimt.)

Vielleicht konnte ich euch ja ein paar Anregungen für zuckerfreie, selbstgemachte Geschenke geben. Die o. a. Leckereien kann man das ganze Jahr über genießen - nicht nur zu Weihnachten. Auf das Lebkuchen-Gewürz und die Glühfix-Beutel kann man ggf. verzichten. Viel Spaß beim Nachmachen. :-)


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das Beste zum Schluss: Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln


Das absolute Highlight meines diesjährigen kulinarischen Weihnachts-Produktions-Marathons: Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln - natürlich alles selbst gemacht und ohne weißen Haushaltszucker. Als Vorlage diente mir diese Marzipan-Tafel von Niederegger. Das Ganze ist zwar etwas aufwendiger in der Herstellung, aber das Resultat lohnt sich. Sie schmeckt wirklich großartig! Sie ist nicht ganz so süß wie das Original, kann aber durchaus mithalten.

Die Zubereitung der einzelnen Schichten findet ihr in meinem Blog unter Dezember 2013. Ich habe sie für diesen Artikel jeweils verlinkt.

Vorbereitung:
Ihr benötigt eine Auflaufform, z. B. 35 x 25 cm, und Frischhaltefolie. Außerdem Platz im Kühlschrank. Die jeweiligen Zutaten sind in den jeweiligen Artikeln aufgeführt.

Zubereitung für ca. 20 Portionen:

1. Schokolade
Zubereitung nach Anleitung - in doppelter Menge. Statt 180 g Kakaobutter habe ich nur 160 g verwendet. Die Auflaufform mit Folie auslegen und den Boden mit der Schokolade bedecken, ca. 1 cm hoch. Anschließend in den Kühlschrank und die restliche Schokolade beiseitestellen.

2. Marzipan
Zubereitung nach Anleitung. Marzipan flach ausrollen (ca. 1 cm) und auf die Schokoladenschicht in der Auflaufform geben. Das ist nicht ganz einfach. Ich habe ein Tablett genommen, mit Folie ausgelegt und darauf kleine Stücke Marzipan ausgerollt und aneinander "geklebt". Anschließend kurz in den Kühlschrank und nach etwas Kühlung kann man das Marzipan vom Tablett lösen und auf die Schokoladenschicht geben.

3. Mandeln
Zubereitung nach Anleitung. Die Mandeln auf der Marzipanschicht verteilen und mit der restlichen Schokolade übergießen. In den Kühlschrank stellen (am besten nach unten auf die Glasplatte) bis die Schokolade fest geworden ist.


Zum Herauslösen von einzelnen Portionen am besten einen Pfannenwender aus Metall verwenden. Man muss schon etwas Kraft aufwenden, um durch die Schichten aus Mandeln, Marzipan und Schokolade durchzustoßen. Aber es geht.

Und jetzt heißt es: einfach genießen...

Montag, 23. Dezember 2013

Konfitüre die Zweite: Kirschiger Bratapfel


8 Gläser Konfitüre sind nicht genug - ich brauche mehr. Also, nicht für den Eigenbedarf. Auch nicht zum Verkauf. Bin ja schließlich kein Dealer. Ich möchte sie verschenken; an Friends & Family. Da ich mich noch im Konfitürenschwung befinde und mich noch nicht als Tatortreiniger verausgabt habe, können sich meine Fliesen über eine zweite Runde freuen.

So, was hat die Küche denn noch kurz vor Ladenschluss zu bieten? Ein paar Kirschen, ein paar Mandeln, etwas Agavendicksaft. Und was sehe ich da: Ein Fläschchen Bratapfel-Likör! Damit lässt sich doch was zaubern!

Zutaten für 4 kleine Gläser:

450 g Kirschen (TK)
1/2 Pckg. Geliermittel
50 g gehackte Mandeln
150 g Agavendicksaft
100 ml Bratapfel-Likör

Zubereitung:

Wie zuvor!

Wenn nichts mehr geht, mach ich die erste zuckerfreie Konfitüren-Manufaktur auf! Denn auch diese Version schmeckt wirklich köstlich! Und auch diese Version ist wieder vegan.

Süßes zum 4. Advent: Glühwein-Konfitüre


Okay, der 4. Advent war gestern. Und nein, ich habe diesen nicht verpennt. Jedenfalls nicht den Tag. Dafür aber den Kauf einer wichtigen Zutat: Agavendicksaft. Und da ich am Sonntag nicht zum Supermarkt zum Flughafen fahren wollte, hab ich mich also heute Abend noch mal in mein Weihnachtselfen-Kostüm geworfen und war fleißig.

In den Jahren zuvor habe ich immer eine Glühwein-Konfitüre gekocht - mit Zucker. Dieses Jahr habe ich das Rezept etwas abgewandelt: Es ist zum einen ohne Zucker und zum anderen vegan.

Konfitüre selber machen ist an sich nicht schwer. Man sollte nur etwas Zeit und Geduld mitbringen. Meine Küche sieht danach immer aus wie ein Tatort. Vielleicht sollte ich mal Quitten statt Kirschen verwenden. Obwohl, dann sieht's nachher womöglich aus wie.. Zurück zur Konfitüre.

Vorbereitung:

Man kann entweder alte Konfitürengläser verwenden oder neue kaufen. Vor dem Befüllen koche ich diese immer aus, damit sie wirklich sauber sind. Nur so ist eine längere Haltbarkeit möglich. Nach dem Abkochen ohne Deckel parat stellen.

Einen kleinen Teller für die Gelierprobe ins Gefrierfach stellen.

Pürierstab bereithalten. Ist kein Muss, wenn man Stückchen in der Konfitüre mag. Ich mag's lieber samtig.

Zutaten für 8 Gläser:

100 g Mandelstifte
1.200 g Kirschen (TK)
700 g Agavendicksaft
1 Päckchen Geliermittel*
10x Glühfix**
100 ml Mandel-Likör***

*Hier habe ich "Konfitura" Geliermittel von Biovegan verwendet. Statt Gelantine enthält es Agar-Agar und Pektin. Geliermittel oder auch Gelierpulver gibt es im Bio-Supermarkt und im Reformhaus.

**Glühfix besteht aus Orangenschalen, Zimt und Nelken. Die kleinen Beutel gibt's im Supermarkt bei den Spiritousen.

***Mandel-Likör ist im Prinzip nichts anderes als Amaretto. In vielen Supermärkten gibt es Mandel-Likör oder Amaretto in kleinen Fläschchen abgefühlt. Diese Menge eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen.

Zubereitung:

1. Mandeln in einer Pfanne rösten und beiseitestellen.

2. Glühfix-Beutel auftrennen und den Inhalt zusammen mit den TK-Kirschen, dem Agavendicksaft und dem Mandel-Likör 1 Stunde köcheln lassen.

3. Die Fruchtmasse pürieren.

4. Das Geliermittel mit einem Schneebesen unterrühren, die Fruchtmasse aufkochen und bei mittlerer Hitze 5 Min. weiter sprudelnd kochen lassen.

5. Die Gelierprobe machen: Hierzu einfach etwas Fruchtmasse auf den kalten Teller aus dem Gefrierfach geben. Verläuft die Masse, wurde sie noch nicht lange genug gekocht oder das Geliervermögen ist ungenügend. Die Masse sollte eine feine Haut bilden und nicht mehr fließen.

6. Mandeln unterrühren.

7. Die fertige Konfitüre in Gläser füllen, verschließen und 5 Min. auf den Kopf stellen. Dann richtig herum abkühlen lassen.

Da die Konfitüre keinen Zucker enthält, kann ich nicht sagen, wie lange die Konfitüre im Kühlschrank haltbar ist. Aber bei dem leckeren & weihnachtlichen Geschmack ist sie eh schnell aufgebraucht.

Ich bin von dem Ergebnis begeistert - die Glühwein-Konfitüre schmeckt richtig toll!

Samstag, 21. Dezember 2013

Blitzrezept: gebrannte & karamellisierte Mandeln


Nur mal kurz zwischendurch. Mal eben auf die Schnelle. Ganz fix gemacht. Auch, wenn man absolut gar keine Zeit hat. Aber Lust auf gebrannte & karamellisierte Mandeln hat. Aber ohne Zucker. Dann jetzt hier. Schnell zugreifen - am besten solange sie heiß sind:

Zutaten:

400 g Mandeln, ungeschält
70 g Ahornsirup

Zubereitung:

Mandeln in einer Pfanne erwärmen und anrösten. Achtung: man muss daneben stehen und die Mandeln umrühren, sonst verbrennen sie leicht. Wenn der köstliche Duft von gebrannten Mandeln die Nase erreicht, den Ahornsirup hinzugeben und so lange rühren, bis es leicht dampft. 

Dann die Mandeln sofort von der Herdplatte nehmen und auf einem Backblech erkalten lassen. Falls ihr sie aufbewahren möchtet, wartet, bis sie wirklich trocken sind. Sonst könnte Kondenswasser den Mandeln zusetzen.

Bei mir kommen die gebrannten & karamellisierten Mandeln zusammen mit selbstgemachten Marzipan in einer selbstgemachten Schokolade zum Einsatz. Das wird ein Fest!

Sonntag, 15. Dezember 2013

Süßes zum 3. Advent: Honigliche Kugelplätzchen


Alle die Honig mögen, werden diese Kugelplätzchen lieben: Honigliche Kugelplätzchen. Zwischen gestriger Weihnachtsfeier, die erst am frühen Morgen endete und dem nächsten Weihnachtsmarkt-Besuch, der heute Nachmittag ist, habe ich noch schnell ein paar Kugelplätzchen gebacken. Sie sind sehr einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich intensiv nach Honig - und Butter! Denn die ist hier auch reichlich enthalten.

Zutaten (für ca. 60 Kugelplätzchen):

100 g Butter
125 g Honig (ich habe Waldhonig verwendet)
1 TL gemahlene Vanille (alternativ Vanilleschote oder -aroma)
175 g Vollkornmehl (alternativ herkömmliches Mehl)
1/2 TL Weinsteinpulver (alternativ normales Backpulver)
170 g gehackte Mandeln

Zubereitung:

Die Butter erhitzen und den Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem Teig kneten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Backofen auf 180 Grad vorheizen und ca. 15 Min. backen. Direkt nach dem Backen mit Honig bepinseln (das muss sofort erfolgen, solange die Kugelplätzchen noch heiß sind, sonst zieht der Honig nicht mehr ein).

Passend zur Weihnachtszeit könnte man noch Gewürze wie Lebkuchengewürz, Zimt, Kardamom etc. hinzugeben. Oder wer es alkoholisch mag mit Rum oder Mandel-Likör (Amaretto) verfeinern. Der kreativen Erweiterung des Grundrezepts sind keine Grenzen gesetzt.

Angenehmer Nebeneffekt beim Backen: Die Wohnung duftet verführerisch nach Honig.

Guten Appetit & einen schönen 3. Advent!

PS: Je heller der Honig desto milder. Wer es gern etwas würziger/herber mag, der ist mit den dunklen Honigsorten wie Waldhonig bestens beraten. Mir war es tatsächlich ein Tick zu intensiv. Drum backe ich das nächste Mal mit Akazienhonig.

PPS: Für die vegane Variante meiner Schwester, habe ich die Butter durch Kakaobutter und den Honig durch Agavendicksaft ersetzt. Schmeckt auch prima!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Süßes zum 2. Advent: Schokolade & Pralinen


Da mir das Marzipan letzte Woche so leicht von der Hand ging (bin immer noch stolz wie Bolle), habe ich mich dieses Wochenende an die Schokoladenherstellung rangetraut. In den vorherigen Jahren habe ich in der Weihnachtszeit immer Schokoladen-Riegel selber gemacht und an Freund & Familie verschenkt. Diese waren allerdings immer mit Zucker & die Schokolade dafür habe ich zwar selber geschmolzen, aber nicht selbst hergestellt (die Riegel waren so schon immer aufwendig genug, puh). Anders dieses Jahr: Zuckerfreie Schokolade - ganz einfach & richtig lecker!

Zutaten:
(ich benutze überwiegend Bio-Zutaten, aber man kann selbstverständlich auch konventionelle verwenden)

Pflicht:
90 g Kakaobutter (z. B. im Bio-Supermarkt Alnatura von Vitana, 80 g // 2,49 Euro)
90 g weißes Mandelmus
30 g Kakao
40 g Agavendicksaft

Kür:
Mandeln, Pistazien, Rosinen, Kokos, Datteln, Cranberries, Walnüsse, grobes Salz, Aromen etc.
Ich habe im ersten Versuch erstmal 3 unterschiedliche Riegel mit Mandeln, Pistazien & Kokos gemacht.

Zubereitung:

Die Kakaobutter über ein Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten darin vermengen. Die Schokolade in Schokoriegel-Formen gießen (man kann auch Eiswürfelformen verwenden. Tipp: Bei Weltbild gibt es grad unterschiedliche Pralinen- und Schokoformen), 10 Minuten ins Gefrierfach und anschließend für ca. 30 Minuten zum Aushärten in den Kühlschrank stellen. Nach dem Härten aus der Form stürzen und genießen.

Die Schokoladenherstellung ist wirklich nicht aufwendig und schmeckt hervorragend.

Außerdem habe ich ein neues Pralinenrezept ausprobiert. Die sind für meinen Geschmack süßer als die, die ich letzte Woche gemacht habe (hier geht's zum Pralinenrezept von letzter Woche). Schmecken aber auch sehr gut.

Zutaten:
(bei mir auch wieder bio... ;-))

60 g Mandeln (am besten ganze geschälte)
90 g Kokosraspel
100 g weißes Mandelmus
30 g Agavendicksaft
1 TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Hälfte der Kokosraspel im Mixer oder Zerkleinerer vermengen. Die übrigen Kokosraspel kurz in der Pfanne anrösten, um das Aroma zu intensivieren. Ist aber keine Pflicht, schmecken auch ohne rösten. Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Ggf. die Kugeln etwas mit Wasser befeuchten, damit die Kokosraspel halten. Aus dem Kühlschrank schmecken sie am besten.

Eine kleine Kostprobe gab's heute als nachträgliches Nikolaus-Präsent für meine Familie. Meine Schwester ist Veganerin und ihr haben die Pralinen schon mal geschmeckt. Die Schokolade probiert sie morgen. Über die Reste der gestrigen Pralinen- und Schokoladenherstellung dürfen sich meine Kollegen freuen - sie probieren immer tapfer alles, was meine zuckerfreien Backexperimente so hergeben.

Guten Appetit & einen schönen 2. Advent! :-)

Beide Rezepte sind vegan. Und da ich mich hier nicht mit fremden Federn schmücken möchte: Ich habe sie aus dem Kochbuch von Attila Hildmann "Vegan for Fit". Zwar leicht abgewandelt, aber die Basis ist ähnlich.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zuckerfreie Schokolade // Wo & wie?


Wo gibt es eigentlich zuckerfreie Schokolade zu kaufen? Hier! Also, nicht bei mir. Aber in diesem Post zeige ich euch wo. Und den Geschmackstest gibt's gratis dazu.

Online im LCW-Shop (siehe Foto oben)

1. Cavalier Schmelzschokolade Zartbitter // 300 g // 5,35 Euro (ist grad im Angebot):
Tja, hier hab ich mich gehörig vergriffen. Das Signalwort Stevia ist mir bei der Bestellung nicht ins Auge gefallen. Nun hadere ich mit mir: Probiere ich trotzdem? Oder schicke ich es direkt wieder  zurück. Praktisch wären die Schokoplättchen schon. Die würden ideal in Schokocookies passen. Oder halt zum schnellen Schmelzen für Pralinen & Co. Ich trau mich da aber nicht so recht dran; mein Stevia-Trauma ist noch zu präsent. Andererseits steht Steviolglycosiden ziemlich weit hinten. Vielleicht schmeckt man's somit nicht raus? Hach, okay. Bin dann doch zu neugierig. Ich werd's testen. Aber nicht heute.

2. Cavalier Schokoladentafel Zartbitter // 85 g // 1,69 Euro
Prima! Toller Schmelz, super Geschmack.

3. Cavalier Schokoladentafel Haselnuss // 85 g // 1,69 Euro
Dito. Echt lecker.

4. De Bron Schokolade 3x1 Sparset, bestehend aus Mandel, Milch & Dunkel // jeweils 75 g // 4,59 Euro
Auch gut. Wobei mir Cavalier noch etwas besser vom Schmelz her gefällt. Die Vollmilch-Variante habe ich übrigens am Samstag für meine Marzipanpralinen verwendet. Eignet sich hervorragend dafür.

Mein Fazit:
Cavalier für den puren Genuss & De Bron zum Backen.


Online bei Zuckerfrei-Himmel

Bereits im März letzten Jahres habe ich dort bestellt und berichtet. Was und wie, findet ihr hier.


Im Internet gibt es mittlerweile viele Shops, die zuckerfreie Schokolade anbieten.






Arko (siehe Foto oben)

1. Balance Dark Orange Noir // 35 g // 1,90 Euro
Hierbei handelt es sich nicht um eine Tafel, sondern um einen Riegel mit kleinen Kammern. Ähnlich wie bei einem Kinder-Riegel. Außen knackig herb, innen gefüllt mit einer weicheren Schokomasse. Schmeckt gut. Aber ein Stückchen reicht dann auch. Ist trotz dunkler Schokolade recht süß.

2. Balance Milk Praline Lait // 35 g // 1,90 Euro
Gleicher Riegel wie oben beschrieben. Mir ist er eindeutig zu süß.

3. Balance Milk Chocolate Wafer // 30 g //2,39 Euro
Hier handelt es sich um einen Waffel-Riegel, der mir allerdings auch zu süß ist.

Bei Arko gibt es noch mehr Sorten von Balance. Und für die, die sich trauen: Schokolade gesüßt mit Stevia.

Mein Fazit:
Die dunkle Schokolade ist gut, wenn es nur mal ein Stückchen zwischendurch sein soll. Die Vollmilchvarianten sind mir zu süß.


Reformhaus

In vielen Reformhäusern habe ich zuckerfreie Stevia-Schokolade entdeckt.


Oschätzchen (stationär & online)

Mein absoluter Favorit! Die Schokolade von Blanxart! Perfekter Schmelz, toller Geschmack. Nur am Preis darf noch etwas nach unten korrigiert werden. ;-) Venchi schmeckt auch hervorragend. Hier meine Bewertung.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Zuckerfreiheit auf dem Weihnachtsmarkt


Heute war's dann soweit: Nach 3 Monaten zuckerbefreit durfte ich wieder loslegen. Die ganze Woche hatte ich schon überlegt, was ich mir am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt Leckeres gönnen möchte. Auf jeden Fall Poffertjes. Das war schon mal klar. Und sonst. Unbedingt Lumumba! Ich mag nämlich keinen Glühwein. Hm, was noch? Vielleicht nen Crêpes mit Kinderschokolade? Schaumspeise mit Migrationshintergrund? Gebrannte Mandeln? Ich hatte mir eigentlich als Belohnung ausgedacht, mich durch sämtliche Weihnachts-Leckereien zu schlemmen. Dem war aber nicht so. Die von früher gefürchteten und allgegenwärtigen Gelüste waren nicht da (und können auch gern bleiben wo auch immer sie gerade sind).

Somit fiel der erste Tag in Zuckerfreiheit recht übersichtlich aus: Der erste weiße Zucker des Tages waren meine heiß geliebten Poffertjes - mit Butter & Puderzucker. Die müssen jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt einfach sein. Köstlich. Vielleicht finde ich sie auch deshalb so besonders, weil ich sie nur einmal im Jahr esse.



Die nächste zuckerhaltige Leckerei war ein Lumumba (Kakao mit Rum). Köstlich. Auch ein jährliches Muss. Ansonsten blieb mein Gaumen relativ unbeeindruckt von seiner neuen Freiheit. Auch meine Nase ließ sich nicht verführen. Mein Magen probte sogar einen kleinen rebellischen Aufstand: "Ey, was soll der weiße Zucker auf einmal?" Richtig bockig wurde er. Währenddessen hatte ich erst recht kein Verlangen nach weiteren zuckerhaltigen Leckereien. Da sich mein Magen ja doch irgendwann wieder beruhigen musste, hab ich mir noch einen Salmi-Lolli mitgenommen. Mit Zartbitter-Schokolade. Mag ich ja jetzt.

Die Zuckerausbeute des ersten Weihnachtsmarkt-Besuch des Tages: Poffertjes, 2 Lumumbas & einen Salmi-Lolli. Das reichte auch erstmal. Schließlich will ich in den nächsten 3 Monaten bewusst und überlegt Süßes essen, um nicht wieder in die Zuckerfalle zu tappen. Drum versuche ich im Alltag auch weiterhin auf Süßigkeiten zu verzichten und mir dann lieber auf dem Weihnachtsmarkt mal eine Leckerei zu gönnen. Den einen oder anderen Lumumba möchte ich dieses Jahr auf jeden Fall noch trinken. Prost!








Samstag, 30. November 2013

Süßes zum 1. Advent: Marzipan & Kekse


Fast jeder kennt die Szene aus Dirty Dancing, in der Jennifer Grey folgenden einprägsamen Satz sagt: "Ich habe Wassermelonen getragen." So erging es mir heute auch. Allerdings nicht mit Wassermelonen. In bekannter Jennifer-Grey-Manier stand ich heute in der Küche und rief aus: "Ich habe Marzipan selber gemacht!" Ich fühlte mich für einige Sekunde wie Thomas Edison, als ihm ein Licht aufgegangen war. 

Natürlich hatte ich schon davon gehört, dass Marzipan irgendwie aus Mandeln bestehen. Und irgendwas mit Rosenwasser. Aber nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass Otto Normalverbraucher eben diese orientalische Kostbarkeit selbst herstellen kann. Man kann. Und Frau auch. Und das geht auch noch extrem einfach.

Für meine Weihnachts-Pralinen-Produktion war ich heute auf der Suche nach einem Pralinengitter samt Pralinengabel. Da mir rund 15 Euro für ein Stück Gitter zu teuer sind, habe ich im Baumarkt gefragt, ob sie Restgitter übrig hätten. Ham se nich. Ich könne höchstens ein paar Meter Gitter am Stück kaufen. Danke, nein. Einen Zaun wollte ich nicht gleich bauen.

Somit habe ich mir nun anders beholfen: Einfach ein großes Abtropfsieb auf eine Schüssel stellen und die Marzipankugeln mit einer Fondue-Gabel (geht auch mit einer stinknormalen Gabel) aus der heißen Schokolade holen. Ab aufs Abtropfsieb und festwerden lassen. Nach dem Trocknen vorsichtig lösen. Fertig.

Hier mein Marzipanrezept für Jedermann:

Zutaten:

200 g fein gemahlene, helle Mandeln
ca. 10 Tropfen Rosenwasser (gibt es z. B. in der Apotheke // 50 ml für 3,25 Euro)
ca. 10 Tropfen Bittermandel-Aroma
ca. 10 Tropfen Wasser
evtl. Agavendicksaft, Ahornsirup oder anderen Zuckeraustauschstoff zum Süßen

Zubereitung:

Alle Zutaten miteinander vermengen, zu einem Teig kneten und abschmecken. Je nach Geschmack noch ein paar Tropfen von dem einen oder anderen hinzufügen. Ich habe mit etwas Agavendicksaft gesüßt. Fertig ist das Marzipan.

Ich habe daraus Marzipankugeln geformt, diese mit zwei Pistazien gefüllt und in geschmolzener Vollmilchschokolade gewälzt. Lecker.

Könnte auch als Semmelknödel durchgehen: mein erster selbstgemachter Marzipanklumpen:




Die zweite Leckerei des Tages sind Hafer-Kokos-Kekse. Diese gehen ganz schnell & einfach:

Zutaten:

10 EL Haferflocken
5 EL Kokosraspel
4 EL Naturjoghurt
4 Datteln
1 Ei
ein paar Tropfen Vanille-Aroma
etwas Agavendicksaft oder Ahornsirup

Zubereitung:

Die Datteln zerkleinern und alle Zutaten vermengen. Keksgroße Portionen auf ein Backblech geben und bei 200 Grad ca. 20 Minuten backen. Die Kekse sollten eine leicht bräunliche Färbung erhalten. Schon fertig.

Achtung: Wer es süßer mag, sollte ordentlich Agavendicksaft oder Ahornsirup hinzugeben, da beim Backen einiges an Süße verloren geht.

3 Monate vorbei

Für mich geht heute der letzte offizielle zuckerbefreite Tag zu Ende, bevor es in die Weihnachts-Winterpause geht. Das Ende der 3-Monatigen zuckerfreien Zeit zelebriere ich morgen auf dem Weihnachtsmarkt. Aber obwohl Weihnachten vor der Tür steht, möchte ich mich größtenteils von den Zuckerfallen fernhalten. Bunter Teller, Schokoladenmänner und sonstige zuckerhaltigen Geschenke wird es für mich nicht geben. Freunde, Kollegen & Familie sei Dank. :-)

Mein Fazit nach über einem Jahr mit meinem 3-Monats-Programm: Ich bin nicht mehr zuckersüchtig! Das ist es, was ich erreichen wollte. Das ist es, was ich geschafft habe. Und darauf bin ich sehr stolz. Ein Leben komplett ohne Zucker kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, trotz vieler Alternativen. Solange ich mit meinem 3-Monats-Programm zufrieden bin, bleib ich dabei. 

Wer weiß, vielleicht habe ich ja im nächsten Jahr ein paar Mitstreiter? Gebt euch gern zu erkennen - gemeinsam ist es leichter für Newbies. Viele Tipps für euren Start findet ihr auf meinem Blog. Für einen Schubs aus dem Kosmos eignet sich der Jahresanfang besonders gut. Z. B. direkt ab 01.01.2014. Ich starte voraussichtlich wieder ab März. Aber stay tuned: Ich schreibe trotzdem fleißig Beiträge.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne besinnliche & vor allem stressfreie Adventszeit.

Sonntag, 24. November 2013

Zuckerfreie & vegane Pralinen selbst gemacht!


Diese Pralinen sind schnell gemacht und schmecken unfassbar gut. Ich muss sagen, dass ist mit Abstand das Beste, was ich an zuckerfreien Leckereien bisher selbst hergestellt habe. Einigen sind sie vielleicht auch unter dem Begriff "Energiekugeln" bekannt. Aber ob nun Praline, Energiekugel oder einfach nur Kugel - schmecken tun sie in jedem Fall.

Pro Sorte kommen je nach Größe ca. 15 Pralinen raus.

So geht's (Bildreihenfolge von vorne nach hinten):

1. Kokos-Kugeln

Teigzutaten:
75 g Datteln (z. B. Bio-Datteln von Rapunzel)
75 g Mandeln (gemahlene, gehackte oder ganze)
15 g Kakaopulver (z. B. Zum Backen von Dr. Oetker)

Kokosflocken

Alle Teig-Zutaten in einen Zerkleinerer geben. Anschießend mit der Hand testen, ob sich ein geschmeidiger Teig formen lässt. Ansonsten noch mal mit 1 - 2 EL Wasser ne Runde weiter zerkleinern. 

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und diese in den Kokosflocken wälzen.

2. Mozart-Kugeln

Teigzutaten:
75 g Datteln
75 g Haselnüsse
15 g Kakaopulver
Ein paar Tropfen Bitter-Mandel-Aroma

Pistazienkerne (geschält)
Kakaopulver

Gleiche Zubereitung wie zuvor.

Die Kugeln mit 1 - 2 Pistazienkernen füllen. Die fertigen Kugeln in Kakaopulver wälzen.

3. Raffaello-Kugeln // meine Favorites!

Teigzutaten:
75 g Datteln
50 g Mandeln
25 g Kokosflocken
Ein paar Tropfen Vanille-Aroma

Kokosflocken

Gleiche Zubereitung wie zuvor.

Die fertigen Kugeln in Kokosflocken wälzen.

4. Schoko-Kugeln

Teigzutaten:
75 g Datteln (z. B. Bio-Datteln von Rapunzel)
75 g Mandeln (gemahlene, gehackte oder ganze)
15 g Kakaopulver (z. B. Zum Backen von Dr. Oetker)

Kakaopulver

Gleiche Zubereitung wie zuvor.

Die fertigen Kugeln in Kakaopulver wälzen.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man könnte die Pralinen auch in zuckerfreier Schokolade wälzen. Oder mit Sesam umhüllen. Oder mit etwas fruchtigem füllen. 

Da die Pralinen keinen Alkohol oder sonstige Konservierungsstoffe enthalten, sollten Sie im Kühlschrank aufbewahrt und schnell verzehrt werden. Das dürfte bei diesem Geschmackserlebnis aber kein Problem darstellen. ;-)

Viel Spaß beim Nachmachen & naschen - es lohnt sich!

Mittwoch, 20. November 2013

Tolle Knolle: Ingwer!


Heute musste ich nun doch meinen Wintermantel samt Schal und Handschuhen aus dem Sommerschlaf in der hintersten Schrankecke reißen: Minus 1 Grad ist selbst mir im Übergangsmantel ein "büschen to frisch". ;-)

Wer sich selbst als kleinen "Frostköttel" bezeichnet, für den könnte Ingwertee das Richtige sein. Zugegeben, der Geschmack ist recht intensiv und nicht jedermanns Sache. Aber Ausprobieren lohnt sich. Für einen Tee einfach ein paar Scheibchen von der tollen Knolle mit heißem Wasser übergießen. Wer mag kann auch noch frische Zitronen- oder Limetten hinzugeben. Oder Honig. Oder Zimt. Oder frische Pfefferminze. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ingwer wärmt herrlich von innen & ist zudem noch sehr gesund!

Ingwer ist auch ein bewährtes Hausmittel gegen Übelkeit. Es klingt unglaublich, da Ingwer das letzte zu sein scheint, wonach man sich bei Übelkeit sehnt. Aber es stimmt: Hierfür einfach auf einem kleinen Stückchen Ingwer kauen und das Übelkeitsgefühl lässt nach. Selbst in der Chemotherapie wird Ingwer erfolgreich eingesetzt.

Zum Würzen ist Ingwer auch sehr gut geeignet. Z. B. in einem frischen Salat - den gab es bei mir heute Abend:

Zutaten:
1 Apfel
3 Möhren
1 Stück Ingwer nach Geschmack (bei mir: ca. 4 x 4 cm großes Stück)
Naturjoghurt (bei mir: Weihenstephan, 3,5 % Fett)

Zubereitung:
Den Apfel schälen und zusammen mit den Möhren und dem Ingwer raspeln. Anschließend gut vermengen und den Joghurt unterheben.

Den Salat kann man auch noch mit Nüssen & Zimt verfeinern. 

Schnell, einfach & gesund!

Samstag, 16. November 2013

Schneller karibischer Quarkkuchen


Gestern Abend war ich mal wieder in Backlaune und bin dabei auf dieses Rezept für einen karibischen Quarkkuchen gestoßen. Ich habe die Zutaten leicht abgewandelt. Der Kuchen ist schnell gemacht & schmeckt herrlich saftig. Außerdem ist er LowCarb und kann somit auch hervorragend abends ohne Reue genossen werden.

Zutaten:

Magerquark, 500 g
Haferflocken, 2 EL
Kakao, 2 EL
Kokosflocken, 4 El
Banane, 1
Eier, 3
Agavendicksaft, 6 EL
Rum, ein paar Tropfen

Zubereitung:

1. Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.

2. Restliche Zutaten in einer separaten Schüssel mit einem Rührgerät vermengen.

3. Das steif geschlagene Eiweiß unter die restliche Masse geben.

4. Teig in eine Springform geben.

5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 40 Minuten backen.

Mir schmeckte der Kuchen ganz gut. Allerdings würde ich das nächste Mal auf die Banane verzichten, der Geschmack war mir zu intensiv. Aber das ist ja wie immer Geschmacksache.

Guten Appetit!

Montag, 11. November 2013

Nussiger Naschteller


So sieht mein derzeitiger Naschteller aus: ein Korb Buntes, bestehend aus Nüssen (pur und gesalzen), Nuss-Frucht-Riegeln & zuckerfreier Schokolade. Manchmal auch noch aus zuckerfreiem Lakritz. Wobei Schokolade & Lakritz bei mir eher die seltene Ausnahme sind.

Ich esse fast täglich ein paar Nüsse, ca. eine Handvoll. Aber am Wochenende z. B. bei einem Filmabend, da darf's dann auch schon mal ein ganzes Tütchen Nüsse sein. Klar, sie haben jede Menge Kalorien. Trotzdem bin ich pro Nüsse, Samen & Kerne: sie halten lange satt, sind gesund und enthalten je nach Nussart viele Vitamine, Mineralstoffe & gute Fette. 

Bisher konnte ich keine Gewichtszunahme durch meinen Nusskonsum feststellen - auch wenn ich abends mal eine ganze Tüte gesalzene Pistazien esse (so wie gestern). Lecker.

Also, ran an die Nüsse!

Und hier gibt's die anderen Leckereien:

--> zuckerfreie Schokolade

--> zuckerfreies Lakritz

--> zuckerfreie Nuss-Frucht-Riegel

Montag, 4. November 2013

Tofu-Pizza - nicht nur für Vegetarier



Diese Pizza kann tatsächlich mit einer echten mithalten und ist dazu noch low carb. Entdeckt habe ich den Tofu-Pizza-Boden hier.

Der Boden besteht nur aus Tofu und Eiern. Diesen belegt ihr dann nach eurem individuellen Geschmack wie eine richtige Pizza. Die Pizza ist schnell & einfach herstellbar - und schmeckt wirklich richtig gut.

Folgende Zutaten braucht ihr für meine gestrige vegetarische Variante::

Für den Boden:
225 g Tofu natur
3 Eier (lt. Originalrezept nur das Eiweiß verwenden; ich habe das komplette Ei verbacken)
2 TL Weinsteinbackpulver (lt. Originalrezept normales Backpulver)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer & andere Gewürze/Kräuter nach Geschmack

Für den Belag:
1/2 Pckg. passierte Tomaten
Tomatenmark
Mais
Paprika
Zwiebel
Jalapenos
Feta
Pizzakäse
Gewürze/Kräuter nach Geschmack

Zubereitung:

Alle Teigzutaten mixen oder pürieren. Auf ein Backblech nach Wunsch formen (zerläuft nicht). Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Min. bei 200 Grad backen. Passierte Tomaten mit Tomatenmark und Gewürzen/Kräutern vermischen und auf den vorgebackenen Pizza-Boden verteilen. Anschließend nach Wunsch belegen und nochmal in den Ofen geben bis die Pizza nach eigenem Geschmack gebräunt und gebacken ist. Fertig.

Vielen Dank an fitness-dessert.de für dieses tolle Rezept!

Samstag, 2. November 2013

Immer wieder sonntags...


...okay, in dem Fall samstags: Der heutige Morgen startete fruchtig mit Marmelade - ohne Stückchen. Ich bin da ja immer etwas krüsch was Fruchtkerne angeht. Den Geschmack von Himbeeren mag ich. Der unweigerliche Biss auf deren Kerne widerum nicht. Deshalb finde ich die Marmeladen Samt von Schwartau auch so toll. Da diese nur so vor Zucker strotzen, sind sie bei mir zzt. vom Speisezettel gestrichen. 

Nun habe ich in einem Bio-Supermarkt Ersatz gefunden: Cremig weich von Allos. Diese bestehen größtenteils aus pürierten Früchten. Gesüßt wird mit Agavendicksaft. Und das Beste: alles ohne Kerne. Und das Allerbeste: sie schmecken. Zumindest kann ich das für das Testprodukt "Waldfrucht" bestätigen. Auf einem warmen Brötchen ein Traum. 

Vor längerer Zeit bin ich auf eine Erdbeer-Marmelade von Alnatura gestoßen, die auch wirklich lecker schmeckt. Allerdings hat diese Kerne. Bei Erdbeeren mache ich da allerdings eine kleine Ausnahme. Wer kann schon auf Erdbeeren verzichten? Nicht mal ich als kleiner Kern-Phobiker. In der Himbeer-Variante gibt es diese Marmelade auch.

So steht einem zuckerfreien Marmeladenbrötchen nichts mehr im Wege.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

100!

Immerhin: 100 "Gefällt mir"-Angaben auf Facebook. Klein, aber fein. Ich freu mich drüber. Vielen Dank für euer Interesse auf meinem Blog, meiner Facebook-Seite & persönlich. :-)

Montag, 28. Oktober 2013

Oberhammermegalecker: zuckerfreie Schokolade!


So schnell konnte ich kein Foto schießen, wie die Schokolade weg war. Na gut, ganz so schlimm war es dann doch nicht. Die Schokolade enthält immerhin Maltit als Süßungsmittel, da sollte man mit dem Genuss vorsichtig sein.

Vor kurzem war ich in der Hamburger Innenstadt bei Oschätzchen. Hier gibt es eine kleine große Auswahl an zuckerfreien Schokoladensorten - da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Allerdings sind diese auch ziemlich teuer und bleiben somit etwas Besonderes.

Mittesterin Dunja und ich haben - kaum das wir aus der Tür raus waren - folgende Schokoladen probiert:

1. Blanxart // Mandel 100 g // 5,50 Euro
Extrem zart im Schmelz und man schmeckt wirklich nicht raus, dass kein Zucker enthalten ist. Selbst der Süßstoff Maltit ist nicht erschmeckbar. Unser absoluter Favorit!


2. Venchi // Nocciolato Fondente dunkel Haselnuss ca. 10 g // 1,50 Euro
Obwohl ich erst seit kurzem dunkle Schokolade esse und mag, hat mich dieses kleine Probierstück mit den ganzen Haselnüssen überzeugt. Wirklich lecker.

3. Venchi // Nougat 8 g // kostenlos (regulär: 20 Stück // 11 Euro) 
(hierzu habe ich leider keinen Link gefunden)
Dies war eine kleine Aufmerksamkeit von der freundlichen Verkäufern zum Probieren. Nougat ist uns beiden eigentlich zu süß (auch schon vor meiner Zeit von zuckerbefreit). Aber diese kleinen verführerischen Stücke waren einfach nur köstlich...mhhhhhhhh...


Es gibt sie also, die zuckerfreie Schokolade die schmeckt. :-)
 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Das ist neu! How to use this Blog.

Es gibt zwei neue Funktionen auf meinem Blog; zu finden auf der rechten Seite:

1. Suchfunktion // Dieses Blog durchsuchen
Nun ist es möglich meinen Blog zu durchsuchen. Z. B. nach Rezepten, Stevia oder zuckerfrei.

2. Kontaktformular
Hier hat nun jeder die Möglichkeit, mich direkt zu kontaktieren. Ich freue mich über Mails. :-)


Außerdem kam die Frage auf, wie man denn ohne Google-Facebook-Whatever-Konto meine Posts kommentieren kann. Das geht ganz einfach:

1. Gewünschten Post aufrufen
2. Am Ende des Posts auf "(Keine) Kommentare" klicken
3. Kommentar schreiben
4. Im Pulldown-Menü "Anonym" auswählen
5. Fertig



Um keinen Post mehr zu verpassen, könnt ihr euch einfach mit eurer Mail-Adresse auf dem Blog eintragen. Ihr erhaltet dann eine Mail mit einem Bestätigungslink.

Ich freue mich über Kommentare, Fragen & eigene Erfahrungen.

Schoko oder Frucht? Beides!



Smoothies am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. Zumindest, wenn sie so lecker sind wie diese:

Schoko-Bananen-Smoothie:

2 Bananen
2 TL Kakao, zuckerfrei
2 TL Mandelmus
250 ml Sojadrink, zuckerfrei

Alle Zutaten im Mixer pürieren.

Erdbeer-Soja-Smoothie:

150 g Erdbeeren (Heidelbeer ist auch lecker!)
250 ml Sojadrink, zuckerfrei
150 ml Apfelsaft, ungesüßt
2 TL Akazienhonig (alternativ für die Veganer: Agavendicksaft)
Saft einer halben Zitrone

Alle Zutaten im Mixer pürieren.

Huch, der Akazienhonig fehlt auf dem Bild. ;-)

Beide Smoothies sind vegan & Glyx geeignet und ergeben jeweils zwei große Gläser. Für ein komplettes Frühstück sollte man schon zwei Gläser trinken, sonst halten sie nicht bis mittags satt. Wem das auch nicht reicht, der könnte z. B. noch ein paar EL Haferflocken untermischen.

Smoothies eignen sich auch hervorragend als Zwischenmahlzeit, gehen schnell und hinterlassen nicht viel zum Abspülen.

Den ungesüßten Sojadrink gibt es mittlerweile auch in vielen Supermärkten; die "normalen" Sojadrinks enthalten alle Zucker. Das Mandelmus gibt es im Reformhaus.

Bon Appétit & einen schönen, sonnigen Herbstsonntag!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Backen mit Sucolin


Heute gibt's was auf die Nüsse: Ingwer! Klingt komisch, ist aber so. 

Gestern habe ich im Reformhaus meines Vertrauens Sucolin entdeckt. Sucolin ist eine natürliche Alternative zu Zucker und hat 0 Kalorien. Die Konsistenz ist tatsächlich dem Zucker sehr ähnlich. Der Geschmack erinnert an "frischen Zucker" und somit etwas an Sukrin. 100 g Sucolin haben die gleiche Süßkraft wie 75 g Zucker; 500 g kosten 8,99 Euro. Die Zeit war also wieder mal reif für ein Backexperiment.

Dafür habe ich einen Fitness-Apfel-Nuss-Kuchen mit Quarkhaube entdeckt und das Rezept von Isi1985 leicht abgewandelt.

Zutaten:

2 Äpfel
Zitronensaft
3 Eier
80 g Vollkornmehl
1 Pck. Weinsteinbackpulver (alternativ Backpulver)
150 g Sucolin
125 g Nüsse, gemahlen (Mandeln & Haselnüsse)
10 g Ingwer
200 g Quark, 20 % Fett
100 g Fruchtmus "Obstpause" Apfel & Aprikose von Odenwald (alternativ normaler Apfelmus, aber Obacht: Apfelmus aus dem Supermarkt enthalten raffinierten Zucker)
75 ml Schlagsahne

Die Zubereitung ist identisch wie von Isi1985 im Original-Rezept beschrieben. Die Konsistenz meiner Quarkcreme ist etwas flüssiger (vermutlich wegen dem vielen Fruchtmus) und ich habe sie somit nicht auf den Kuchen platziert. Es gibt sie quasi als Topping für den der's mag; Ingwer ist ja auch nicht jedermanns Sache.

Der Kuchen an sich ist nicht zu süß und schmeckt an sich gut. Allerdings kann ich mit meinen feinen Geschmacksnerven den Zuckeraustauschstoff ganz leicht herausschmecken. Ich kann leider nicht genau beschreiben, was ich da rausschmecke. Vermutlich einfach nur ein undefinierbares Etwas, was ich in einem klassischen Nusskuchen nicht erwarten würde. Die Ingwercreme schmeckt erfrischend, ist aber schon recht dominant und ich würde beim nächsten Mal auf den Ingwer verzichten.

Den beiden Testerinnen Dunja & Kathrin hat's geschmeckt - der einen mit Ingwercreme, der anderen besser ohne. Aber den Kuchen an sich fanden beide gelungen.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Schon wieder 1 Monat zuckerfrei :-)


Die zuckerfreie Zeit rast in etwa so schnell wie der Frust darüber, dass gefühlt ständig Montagmorgen ist. 1/3 ist geschafft - ohne Probleme. Als echter Lakritzjunkie, habe ich mir darum etwas Lakritz gekauft. Zuckerfrei, natürlich. Eine kleine Auswahl an zuckerfreien Lakritzsorten gibt es in Hamburg - Wandsbek beim Süshi-Express.

Für alle, die auf jegliche Art von Zucker, wie Honig, Fruktose, Süßstoffe & Co. verzichten, sind diese Lakritzsorten nichts. Wer jedoch wie ich nur auf den weißen, raffinierten Zucker verzichtet, der kann hier fündig werden.


Ich habe mich für zwei Sorten entschieden: Himbeer-Lakritz-Schädel & Munten. Aber Obacht: Diese zuckerfreien Lakritzsorten enthalten den Zuckeraustauschstoff Maltit. Maltit kann bei übermäßigen Verzehr abführend wirken und ist für Kinder ungeeignet. Ein erwachsener Mensch sollte nicht mehr als ca. 30 - 50 g täglich zu sich nehmen.