Sonntag, 13. Januar 2013

Zucker-Doku-Tipp // Droge Zucker bei Spiegel TV



Ein Kollege von mir versucht seit dieser Woche ebenfalls auf Zucker zu verzichten bzw. seinen Zuckerkonsum stark einzuschränken. Auslöser war eine Reportage auf Spiegel TV (s. u.).
 
Es ist wirklich erschreckend, welche Ausmaße der übermäßige Konsum von Zucker anrichten kann. 
 
Was ich an der Doku am schlimmsten finde: Viele Kinder wachsen aufgrund der Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit der Eltern in einem Zuckersumpf auf. Deren Eltern ist selbst in der medial aufgeklärten Zeit von heute nicht bewusst, dass z. B. zuckerhaltige Getränke nichts für die nächtlichen Nuckelflaschen sind. Die Leidtragenden wiederum sind dann die Kinder, welche mit ihren verfaulten Zahnstümpfen und Zahnschmerzen zum Zahnarzt müssen. Da hilft dann nur noch eines: Zähne raus! Kein Wunder, wenn Kinder Angst vorm Zahnarzt haben.
 
Genauso schlimm ist auch das unbewusste und fälschlicherweise gut gemeinte Geben von Süßigkeiten. Die Kinder werden davon nicht nur dick und müssen unter den Hänseleien der Mitschüler leiden. Nein, sie werden davon auch noch krank. Und besonders unglaublich finde ich die Art von Eltern, die sich dann noch (vor die Kamera) hinstellen und sagen: "Unser Kind ist zu dick und muss abnehmen!" Hallo? 1. Guckt mal selbst in den Spiegel. 2. Übernehmt endlich Verantwortung. Dass eure Kinder dick sind, ist euer Werk. Da kann man doch nicht zu einem Kind sagen: "Du bist zu dick!" Besser wäre: "Wir nehmen zusammen ab. Das schaffen wir!" Und dann vor allem konsequent bleiben was einkaufen und sportliche Aktivitäten betrifft. Ein Blick in den Einkaufswagen der Familie aus der Reportage sagt schon wieder alles...

Ökotrophologie sollte ein Schulfach werden! 

Zu den Ratten bzw. Tierversuchen sag ich jetzt mal nix... :-(
 
Und hier nun die Reportage in drei Teilen: 
 

Donnerstag, 10. Januar 2013

Zuckerfreie Zähne

Bildquelle: www.JenaFoto24.de/pixelio.de


Der Verzicht auf Zucker hat auch meinen Zähnen gut getan!

Vorbildlich wie ich bin, geh ich einmal jährlich zur Zahnreinigung – obwohl das für mich immer der blanke Horror ist. Nicht weil ich Angst vor dem Zahnarzt habe. Sondern wegen den Schmerzen. Schon der Gedanke an Sauger und Puster hinterlässt Gänsehaut auf meinen Zähnchen. Aufgrund von hypersensiblen Zähnen ist die Zahnreinigung für mich nicht nur unangenehm, sondern schmerzhaft (und ich bin alles andere als mimosig). 

Zum Glück behandelt mich die Prophylaxeassistentin immer wie ein rohes Ei und hat Verständnis dafür, dass ich zwischendurch kleine Atempausen einlegen muss. Oder noch mal ne extra dicke Schicht Fluor auf den einen oder anderen Zahn brauche. Oder zuletzt ein Zahn sogar mit einem Wattebausch abgedeckt werden musste, weil ich das kalte Gebläse nicht länger ertragen konnte. Zähne zusammenbeißen ging ja schließlich auch nicht.

Aber das gehört jetzt alles der Vergangenheit an!

Ich lag also heute mit wenig Vorfreude auf der Behandlungsliege und stellte mich mental auf schöne Schmerzen ein. Und was war? Nix. Nicht mal mit der Wimper hab ich gezuckt. Egal welches Gerät zum Einsatz kam, mir tat überhaupt nichts weh. Es war nicht mal unangenehm. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, es war ganz relaxed. Einfach mal 40 Min. mit geschlossenen Augen auf einer gut gepolsterten und bequemen Liege chillen. Unbezahlbar. Okay, das war nun doch etwas übertrieben.

Nach der Behandlung habe ich die Zahnärztin und die Prophylaxeassistentin gefragt, ob das mit meinem Zuckerverzicht zusammen hängen könnte. Beide nickten vielsagend und erklärten dann: Durch meinen täglichen Dauerkonsum an Süßigkeiten, hat sich täglich sehr viel Säure auf meinen Zähnen abgelagert. Dadurch könnte sich die Hypersensibilität erklären. Im Alltag hatte ich zwar kaum Probleme, dafür aber bei Zahnbehandlungen, kalter Luft und kalten Speisen. Da half auch kein Dauerkonsum von Sensodyne oder Elmex Sensitive Professional.

Ich bin total happy! Wieder ein Grund, auf Zucker zu verzichten bzw. den Konsum stark einzuschränken. Die nächste Zahnbehandlung kann kommen! Ich freu mich drauf!



Sonntag, 6. Januar 2013

HAPPY and zuckerbefreites NEW YEAR!

Bildquelle: Gerd Altmann/pixelio.de

Die große Frage: Wie ist es mir in der Weihnachtszeit, speziell zu den Feiertagen, zuckertechnisch ergangen? Der Plan war ja, vom 10. September – 10. Dezember 2012 zuckerbefreit zu leben und danach bis Ende des Jahres ab und zu mal etwas zu naschen. Und es ist mir tatsächlich geglückt! Zwar gab es Mitte Dezember zwei, drei Tage an denen ich dachte, ich bin wieder in mein altes Verhaltensmuster zurückgefallen. Aber dabei ist es geblieben. Ich hatte tatsächlich weniger Appetit auf Süßes als vor der zuckerfreien Zeit. Sogar die Snack-Box in der Agentur blieb die ganze Zeit unberührt. Und die meisten Tage habe ich sogar auf den noch so kleinsten Bissen Schokolade verzichtet – ohne Probleme. Ich wollte einfach nicht.

Leider war ich aus zeitlichen Gründen nur einmal auf dem Weihnachtsmarkt. Aber selbst hier habe ich zwar Lumumba getrunken, aber keine Süßigkeiten gekauft. Sonst hab ich mich dort  an diversen kulinarischen Ständen wie eine Raupe durch den grünen Blätterwald geschlemmt.

Mein kulinarischer Beitrag zu Heiligabend waren selbstgemachte Vanillekipferl & Lebkuchenmousse. DIESE Leckereien habe ich aber sehr wohl gegessen und genossen. Hmmm…köstlich. Alle anderen Verlockungen, bunte Teller, Wintersüßigkeiten-Schlussverkäufe etc. waren für mich uninteressant. Hilfreich war natürlich auch, dass ich letztes Jahr zu Weihnachten kaum noch Süßes geschenkt bekommen habe. Dieses Jahr zu Weihnachten bekomme ich wahrscheinlich gar nichts Süßes mehr – und das finde ich ausgesprochen rücksichtsvoll meiner neuen Essgewohnheit gegenüber. Wäre ja schade, die Leckereien weiter verschenken zu müssen.

Wenn ich an die Jahre davor denke, wieviel ich bereits in der Vorweihnachtszeit verschlungen habe. Was es an den Feiertagen für Berge an süßen Leckereien gab. Wie ich sämtliche Hamsterkäufe von Weihnachtsnaschereien-Schlussverkäufen mitgemacht habe. Unmengen waren das!

Fazit: Die 3 Monate Auszeit haben mir gut getan und ich bin in den 4 Wochen danach nicht rückfällig geworden. Das ist ein tollen Gefühl. :-)

Ab Montag (7. Januar) heißt es wieder: zuckerbefreit leben, aber nicht mehr ganz so streng. D. h., dass ich auf Süßigkeiten und andere stark zuckerhaltige Lebensmittel weiterhin verzichten möchte. Falls aber mal „der kleine Hunger kommt“, ist ein Milchreis auch okay. Und zum Geburtstag gibt’s auch ne richtige Torte – nix mit Stevia. ;-)