Donnerstag, 21. März 2013

Skandal im Supermarkt!


Heute im Supermarkt: Das gleiche Produkt. Zwei Größen. Unterschiedlicher Inhalt: einmal mit & einmal ohne Zucker.

Die meisten Pastasaucen enthalten Zucker. Trotzdem stöbere ich mich hin und wieder gerne mal durch die Saucen-Gläser und studiere die Inhaltsstoffe. Dabei ist mir heute die Pastasauce "Basilico" von Bertolli aufgefallen. Positiv aufgefallen, da ohne Zucker. Mit dem Glas in Hand kam ich an einem Bertolli-Aufsteller vorbei. Dieser war gefüllt mit weiteren Sorten von Bertolli-Pastasaucen-Gläsern - mit 25 % mehr Inhalt zum gleichen Preis. Toll!

Eher zufällig hab ich mir von dem Glas noch mal die Zutaten angesehen. Und war mehr als überrascht, dass dieses Glas Zucker enhält! Wie kann denn das sein? Gleiches Produkt, unterschiedliche Größen, da geht man als Verbraucher doch vom gleichen Inhalt aus. Ich jedenfalls.

Oder wird hier Zucker als Füllstoff verwendet und somit mit 25 % mehr Inhalt beworben?

Wenn man nicht alles selber macht. ;-)

Ich werde mal neugierig bei Bertolli nachfragen. Oder habt ihr eine Idee, warum im größeren Glas plötzlich Zucker drin ist?

Sonntag, 17. März 2013

Backen mit Natvia


Wie angekündigt habe ich heute mit Natvia gebacken - und zwar einen Carrot Cake in Herzform. Pur schmeckt Natvia schon sehr süß und ich habe das Stevia deutlich rausgeschmeckt. Und auch nach dem Backen schmeckte für mich der Carrot Cake unangenehm nach Stevia. Zwar tatsächlich wie vom Hersteller beworben ohne Nachgeschmack, aber den Stevia-Beigeschmack, den hat er verleugnet!

Der Kuchen war ein Mitbringsel. Zitat von Testperson 1 + 2: "Schmeckt gut gut. Musst du aber nicht wieder backen". Der Kuchen kam somit ein Mü besser bei den Testpersonen an als bei mir. Das ist ja auch schon mal was.

Fazit: Es bleibt für mich bei diesen einen Versuch. 

Mittwoch, 13. März 2013

Mal wieder Zucker ohne Zucker. Aber was Neues!



Meine liebe Kollegin Steffi war heute auf der Internorga in Hamburg und hat mir etwas mitgebracht: Natvia. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Süßstoff, aber ohne Zucker. Der australische Hersteller bewirbt seine Erfingung wie folgt:

  • 100 % weniger Kalorien als Zucker (also keine)
  • Niedriger GI-Wert (gemeint ist der glykämische Index)
  • Zahnfreundlich (prima)
  • Frei von Fruktose (mir egal)
  • 100 % natürlich: kein Aspartam, Saccharin, Sucralose, Färbungsmittel oder Geschmacksverstärker (kling gut)
  • Kein bitterer Nachgeschmack (klingt noch besser) 

Woraus besteht Natvia? Aus Stevia (igitt!) und Erythritol.
 

Wo bekommt man es? Online in diesen Shops.

Ich habe 16 Natvia-Sticks, das soll 80 g Zucker entsprechen. Reicht also für einen halben Karotten-Nuss-Kuchen. Somit gibt es am Wochenende wieder ein Backexperiment. Ihr dürft gespannt sein - ich bin es jedenfalls.

Samstag, 9. März 2013

Im Test: Banana Bread mit Sukrin Gold!


Die Optik: Wie brauner Rohrohrzucker, aber etwas heller. 
Der Duft: malzig. Erinnert an getrocknetes Malzbier und angebranntes Holz. 
Der Geschmack: Süß, aber nicht aufdringlich. Eher mild und verflüchtigt sich schnell. 
Die Konsistenz: Wie Zucker, aber weicher. Oder nasser Sand, also leicht klebrig. Bei Kontakt auf der Zunge verpufft die Körnung. 
Worum geht's? Um Sukrin Gold, das laut Hersteller wie Rohrohrzucker zu verwenden ist.

Ihr ahnt es bereits, ich starte mal wieder einen Selbstversuch.

Als Test-Rezept habe ich mir ein schon oft gebackenes Banana Bread ausgesucht. Diesen kulinarischen Geheimtipp verdanke ich meiner besten Freundin. Danke, Claudi. :-) Eigentlich steh ich nicht so auf Bananen, aber das Banana Bread ist unglaublich lecker. 

Ich habe den Zucker 1:1 mit Sukrin Gold ausgetauscht und statt Backpulver verwende ich immer Weinsteinbackpulver. Ansonsten habe ich mich an alle Zutaten exakt nach Rezept gehalten. 
Tipp: Am besten reife Bananen, die schön dunkelgelb bis leicht braun sind verwenden. Dann ist der Geschmack intensiver und die Bananen leisten ihren Beitrag zur Süße. Mein Backofen ist etwas lahm, weswegen ich länger als die angegebenen 45 Min. Backzeit auf mein Sukrin-Gold-Banana-Bread warten musste. Aber dann war es endlich soweit. Der erste Bissen...

...schmeckte toll! Kein Beigeschmack. Kein Nachgeschmack. Etwas wenig süß, aber das mag ich ganz gerne. Ich könnte mir aber vorstellen, dass viele es süßer mögen. Dann einfach mehr Sukrin Gold und richtig olle Bananen verwenden. Ich bin auf jeden Fall von meinem Backwerk begeistert! 

Das gibt's doch gar nicht! Ein Kuchen ohne Zucker, der so schmeckt wie mit Zucker. Wenn man jetzt etwas ketzerisch kritisch an die Verkostung geht, könnte man sagen, dass im Abgang ein Mü Stevia das Gaumenzäpfchen kitzelt... Aber wir sind ja nicht bei der Inquisition und außer mir schmeckt das wohl kaum jemand raus. Ich bin leider mit sehr empfindlichen Geschmacksnerven "gesegnet", die hypochondrisch veranlagt sind.

Fazit: Mit Sukrin Gold werde ich noch weitere Rezepte ausprobieren. Test bestanden!

Übrigens, neben Sukrin Gold, gibt es vom Hersteller noch andere Austauschprodukte, wie z. B. 

Sukrin - wie Zucker oder
SukrinMelis - wie Puderzucker

und noch einiges mehr gibt. 

Solltet ihr auch Erfahrungen mit Sukrin gemacht haben, freu ich mich auf eure Berichte!

Donnerstag, 7. März 2013

Zucker ohne Zucker!

So sieht ein zuckerfreies Paket aus!

Meine zuckerfreie Bestellung ist da!

Neben einer Packung sukrin gold, was laut Hersteller eine "einzigartige Alternative zu Rohrohrzucker" sein soll, habe ich mir noch zwei kleine Schokoladen bei zuckerfrei-himmel.de bestellt. Dunkle Schokolade mit Minze & eigentlich Vollmilchschokolade (leider wurde versehentlich dunkle Schokolade geliefert).

Probiert habe ich bisher die dunkle Minz-Schokolade. Sie schmeckt überraschend gut. Kein merkwürdiger Beigeschmack. Kein Nachgeschmack. Und vegan ist sie auch noch (was meine Schwester freuen würde). Die Schokolade kostet 1,25 Euro für 45 g. Das ist ein stolzer Preis. Aber so genießt man jedes Stückchen umso mehr.

Die Vollmilch-Variante wird mir bestimmt in Kürze nachgeliefert. Auf den Geschmack bin ich auch gespannt. Vegane Schokolade "ohne Milch" mit dem Namen "Vollmilchschokolade" klingt schon mal vielversprechend.

sukrin gold besteht aus Sukrin (Erythritol), Tagatose, Glycerol, Malz-Extrakt (glutenfrei) und Stevia und hat weniger als 1 Kalorie je Teelöffel (5 g). So der Hersteller. Für 500 g habe ich 8,68 Euro bezahlt und kann als erstes Fazit Folgendes sagen: Zucker ist sehr viel billiger. Am Wochenende werde ich einen Backversuch damit probieren. Ich bin gespannt, ob es wirklich eine geschmackliche Alternative sein kann.