Samstag, 28. Dezember 2013

Das war drin: Xmas Gifts 2013 for Friends & Family!


Hier steckt viel Zeit & Liebe drin:
Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke für Freunde & Familie!

Puh, das war ein ganz schöner Marathon so kurz vor Weihnachten. Besonders, wenn man die eine oder andere Zutat vergessen hat. Da war er wieder, der verwirrte Wassermann. 

Allein an dem Samstag vor Weihnachten musste ich noch 3x los, um fehlende Ingredienzien zu kaufen. Als ich spät abends noch merkte, dass mir noch eine Flasche Agavendicksaft fehlte, hatte ich Konfitüre Konfitüre sein lassen und bin nicht noch ein 4. Mal los gewesen. Somit musste ich Montagabend noch eine Spätschicht einlegen. 

Auch wenn jeder Gang schlank macht: Ich wohne im 4. Stock ohne Fahrstuhl, da überlegt man es sich doch noch mal ein zweites Mal, ob der Gang wirklich Not tut.

Aber ich bin mit meinen Werken sehr zufrieden und das erste Feedback fiel bisher positiv aus. Nochmals puh, vor Erleichterung. ;-)

Und das war drin:

1. Glühwein-Konfitüre, alternativ Kirsch-Bratapfel-Konfitüre

2. Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln

3. Honigliche Kugelplätzchen (diese habe ich mit einem TL Lebkuchen-Gewürz verfeinert)

4. Kokos-Kugeln

5. Mozart-Kugeln

6. Raffaello-Kugeln

7. Cinnamon-Bliss-Kiss-Kugeln (Das Rezept stammt aus dem Vegan for Fit Kochbuch von Attila Hildmann. Die Kugeln bestehen aus gepoppten Amaranth, Cashewmus, Agavendicksaft und Zimt.)

Vielleicht konnte ich euch ja ein paar Anregungen für zuckerfreie, selbstgemachte Geschenke geben. Die o. a. Leckereien kann man das ganze Jahr über genießen - nicht nur zu Weihnachten. Auf das Lebkuchen-Gewürz und die Glühfix-Beutel kann man ggf. verzichten. Viel Spaß beim Nachmachen. :-)


Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das Beste zum Schluss: Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln


Das absolute Highlight meines diesjährigen kulinarischen Weihnachts-Produktions-Marathons: Marzipan-Schokolade mit kandierten Mandeln - natürlich alles selbst gemacht und ohne weißen Haushaltszucker. Als Vorlage diente mir diese Marzipan-Tafel von Niederegger. Das Ganze ist zwar etwas aufwendiger in der Herstellung, aber das Resultat lohnt sich. Sie schmeckt wirklich großartig! Sie ist nicht ganz so süß wie das Original, kann aber durchaus mithalten.

Die Zubereitung der einzelnen Schichten findet ihr in meinem Blog unter Dezember 2013. Ich habe sie für diesen Artikel jeweils verlinkt.

Vorbereitung:
Ihr benötigt eine Auflaufform, z. B. 35 x 25 cm, und Frischhaltefolie. Außerdem Platz im Kühlschrank. Die jeweiligen Zutaten sind in den jeweiligen Artikeln aufgeführt.

Zubereitung für ca. 20 Portionen:

1. Schokolade
Zubereitung nach Anleitung - in doppelter Menge. Statt 180 g Kakaobutter habe ich nur 160 g verwendet. Die Auflaufform mit Folie auslegen und den Boden mit der Schokolade bedecken, ca. 1 cm hoch. Anschließend in den Kühlschrank und die restliche Schokolade beiseitestellen.

2. Marzipan
Zubereitung nach Anleitung. Marzipan flach ausrollen (ca. 1 cm) und auf die Schokoladenschicht in der Auflaufform geben. Das ist nicht ganz einfach. Ich habe ein Tablett genommen, mit Folie ausgelegt und darauf kleine Stücke Marzipan ausgerollt und aneinander "geklebt". Anschließend kurz in den Kühlschrank und nach etwas Kühlung kann man das Marzipan vom Tablett lösen und auf die Schokoladenschicht geben.

3. Mandeln
Zubereitung nach Anleitung. Die Mandeln auf der Marzipanschicht verteilen und mit der restlichen Schokolade übergießen. In den Kühlschrank stellen (am besten nach unten auf die Glasplatte) bis die Schokolade fest geworden ist.


Zum Herauslösen von einzelnen Portionen am besten einen Pfannenwender aus Metall verwenden. Man muss schon etwas Kraft aufwenden, um durch die Schichten aus Mandeln, Marzipan und Schokolade durchzustoßen. Aber es geht.

Und jetzt heißt es: einfach genießen...

Montag, 23. Dezember 2013

Konfitüre die Zweite: Kirschiger Bratapfel


8 Gläser Konfitüre sind nicht genug - ich brauche mehr. Also, nicht für den Eigenbedarf. Auch nicht zum Verkauf. Bin ja schließlich kein Dealer. Ich möchte sie verschenken; an Friends & Family. Da ich mich noch im Konfitürenschwung befinde und mich noch nicht als Tatortreiniger verausgabt habe, können sich meine Fliesen über eine zweite Runde freuen.

So, was hat die Küche denn noch kurz vor Ladenschluss zu bieten? Ein paar Kirschen, ein paar Mandeln, etwas Agavendicksaft. Und was sehe ich da: Ein Fläschchen Bratapfel-Likör! Damit lässt sich doch was zaubern!

Zutaten für 4 kleine Gläser:

450 g Kirschen (TK)
1/2 Pckg. Geliermittel
50 g gehackte Mandeln
150 g Agavendicksaft
100 ml Bratapfel-Likör

Zubereitung:

Wie zuvor!

Wenn nichts mehr geht, mach ich die erste zuckerfreie Konfitüren-Manufaktur auf! Denn auch diese Version schmeckt wirklich köstlich! Und auch diese Version ist wieder vegan.

Süßes zum 4. Advent: Glühwein-Konfitüre


Okay, der 4. Advent war gestern. Und nein, ich habe diesen nicht verpennt. Jedenfalls nicht den Tag. Dafür aber den Kauf einer wichtigen Zutat: Agavendicksaft. Und da ich am Sonntag nicht zum Supermarkt zum Flughafen fahren wollte, hab ich mich also heute Abend noch mal in mein Weihnachtselfen-Kostüm geworfen und war fleißig.

In den Jahren zuvor habe ich immer eine Glühwein-Konfitüre gekocht - mit Zucker. Dieses Jahr habe ich das Rezept etwas abgewandelt: Es ist zum einen ohne Zucker und zum anderen vegan.

Konfitüre selber machen ist an sich nicht schwer. Man sollte nur etwas Zeit und Geduld mitbringen. Meine Küche sieht danach immer aus wie ein Tatort. Vielleicht sollte ich mal Quitten statt Kirschen verwenden. Obwohl, dann sieht's nachher womöglich aus wie.. Zurück zur Konfitüre.

Vorbereitung:

Man kann entweder alte Konfitürengläser verwenden oder neue kaufen. Vor dem Befüllen koche ich diese immer aus, damit sie wirklich sauber sind. Nur so ist eine längere Haltbarkeit möglich. Nach dem Abkochen ohne Deckel parat stellen.

Einen kleinen Teller für die Gelierprobe ins Gefrierfach stellen.

Pürierstab bereithalten. Ist kein Muss, wenn man Stückchen in der Konfitüre mag. Ich mag's lieber samtig.

Zutaten für 8 Gläser:

100 g Mandelstifte
1.200 g Kirschen (TK)
700 g Agavendicksaft
1 Päckchen Geliermittel*
10x Glühfix**
100 ml Mandel-Likör***

*Hier habe ich "Konfitura" Geliermittel von Biovegan verwendet. Statt Gelantine enthält es Agar-Agar und Pektin. Geliermittel oder auch Gelierpulver gibt es im Bio-Supermarkt und im Reformhaus.

**Glühfix besteht aus Orangenschalen, Zimt und Nelken. Die kleinen Beutel gibt's im Supermarkt bei den Spiritousen.

***Mandel-Likör ist im Prinzip nichts anderes als Amaretto. In vielen Supermärkten gibt es Mandel-Likör oder Amaretto in kleinen Fläschchen abgefühlt. Diese Menge eignet sich hervorragend zum Kochen und Backen.

Zubereitung:

1. Mandeln in einer Pfanne rösten und beiseitestellen.

2. Glühfix-Beutel auftrennen und den Inhalt zusammen mit den TK-Kirschen, dem Agavendicksaft und dem Mandel-Likör 1 Stunde köcheln lassen.

3. Die Fruchtmasse pürieren.

4. Das Geliermittel mit einem Schneebesen unterrühren, die Fruchtmasse aufkochen und bei mittlerer Hitze 5 Min. weiter sprudelnd kochen lassen.

5. Die Gelierprobe machen: Hierzu einfach etwas Fruchtmasse auf den kalten Teller aus dem Gefrierfach geben. Verläuft die Masse, wurde sie noch nicht lange genug gekocht oder das Geliervermögen ist ungenügend. Die Masse sollte eine feine Haut bilden und nicht mehr fließen.

6. Mandeln unterrühren.

7. Die fertige Konfitüre in Gläser füllen, verschließen und 5 Min. auf den Kopf stellen. Dann richtig herum abkühlen lassen.

Da die Konfitüre keinen Zucker enthält, kann ich nicht sagen, wie lange die Konfitüre im Kühlschrank haltbar ist. Aber bei dem leckeren & weihnachtlichen Geschmack ist sie eh schnell aufgebraucht.

Ich bin von dem Ergebnis begeistert - die Glühwein-Konfitüre schmeckt richtig toll!

Samstag, 21. Dezember 2013

Blitzrezept: gebrannte & karamellisierte Mandeln


Nur mal kurz zwischendurch. Mal eben auf die Schnelle. Ganz fix gemacht. Auch, wenn man absolut gar keine Zeit hat. Aber Lust auf gebrannte & karamellisierte Mandeln hat. Aber ohne Zucker. Dann jetzt hier. Schnell zugreifen - am besten solange sie heiß sind:

Zutaten:

400 g Mandeln, ungeschält
70 g Ahornsirup

Zubereitung:

Mandeln in einer Pfanne erwärmen und anrösten. Achtung: man muss daneben stehen und die Mandeln umrühren, sonst verbrennen sie leicht. Wenn der köstliche Duft von gebrannten Mandeln die Nase erreicht, den Ahornsirup hinzugeben und so lange rühren, bis es leicht dampft. 

Dann die Mandeln sofort von der Herdplatte nehmen und auf einem Backblech erkalten lassen. Falls ihr sie aufbewahren möchtet, wartet, bis sie wirklich trocken sind. Sonst könnte Kondenswasser den Mandeln zusetzen.

Bei mir kommen die gebrannten & karamellisierten Mandeln zusammen mit selbstgemachten Marzipan in einer selbstgemachten Schokolade zum Einsatz. Das wird ein Fest!

Sonntag, 15. Dezember 2013

Süßes zum 3. Advent: Honigliche Kugelplätzchen


Alle die Honig mögen, werden diese Kugelplätzchen lieben: Honigliche Kugelplätzchen. Zwischen gestriger Weihnachtsfeier, die erst am frühen Morgen endete und dem nächsten Weihnachtsmarkt-Besuch, der heute Nachmittag ist, habe ich noch schnell ein paar Kugelplätzchen gebacken. Sie sind sehr einfach in der Zubereitung und schmecken wirklich intensiv nach Honig - und Butter! Denn die ist hier auch reichlich enthalten.

Zutaten (für ca. 60 Kugelplätzchen):

100 g Butter
125 g Honig (ich habe Waldhonig verwendet)
1 TL gemahlene Vanille (alternativ Vanilleschote oder -aroma)
175 g Vollkornmehl (alternativ herkömmliches Mehl)
1/2 TL Weinsteinpulver (alternativ normales Backpulver)
170 g gehackte Mandeln

Zubereitung:

Die Butter erhitzen und den Honig darin auflösen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und zu einem Teig kneten. Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Backofen auf 180 Grad vorheizen und ca. 15 Min. backen. Direkt nach dem Backen mit Honig bepinseln (das muss sofort erfolgen, solange die Kugelplätzchen noch heiß sind, sonst zieht der Honig nicht mehr ein).

Passend zur Weihnachtszeit könnte man noch Gewürze wie Lebkuchengewürz, Zimt, Kardamom etc. hinzugeben. Oder wer es alkoholisch mag mit Rum oder Mandel-Likör (Amaretto) verfeinern. Der kreativen Erweiterung des Grundrezepts sind keine Grenzen gesetzt.

Angenehmer Nebeneffekt beim Backen: Die Wohnung duftet verführerisch nach Honig.

Guten Appetit & einen schönen 3. Advent!

PS: Je heller der Honig desto milder. Wer es gern etwas würziger/herber mag, der ist mit den dunklen Honigsorten wie Waldhonig bestens beraten. Mir war es tatsächlich ein Tick zu intensiv. Drum backe ich das nächste Mal mit Akazienhonig.

PPS: Für die vegane Variante meiner Schwester, habe ich die Butter durch Kakaobutter und den Honig durch Agavendicksaft ersetzt. Schmeckt auch prima!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Süßes zum 2. Advent: Schokolade & Pralinen


Da mir das Marzipan letzte Woche so leicht von der Hand ging (bin immer noch stolz wie Bolle), habe ich mich dieses Wochenende an die Schokoladenherstellung rangetraut. In den vorherigen Jahren habe ich in der Weihnachtszeit immer Schokoladen-Riegel selber gemacht und an Freund & Familie verschenkt. Diese waren allerdings immer mit Zucker & die Schokolade dafür habe ich zwar selber geschmolzen, aber nicht selbst hergestellt (die Riegel waren so schon immer aufwendig genug, puh). Anders dieses Jahr: Zuckerfreie Schokolade - ganz einfach & richtig lecker!

Zutaten:
(ich benutze überwiegend Bio-Zutaten, aber man kann selbstverständlich auch konventionelle verwenden)

Pflicht:
90 g Kakaobutter (z. B. im Bio-Supermarkt Alnatura von Vitana, 80 g // 2,49 Euro)
90 g weißes Mandelmus
30 g Kakao
40 g Agavendicksaft

Kür:
Mandeln, Pistazien, Rosinen, Kokos, Datteln, Cranberries, Walnüsse, grobes Salz, Aromen etc.
Ich habe im ersten Versuch erstmal 3 unterschiedliche Riegel mit Mandeln, Pistazien & Kokos gemacht.

Zubereitung:

Die Kakaobutter über ein Wasserbad schmelzen, vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten darin vermengen. Die Schokolade in Schokoriegel-Formen gießen (man kann auch Eiswürfelformen verwenden. Tipp: Bei Weltbild gibt es grad unterschiedliche Pralinen- und Schokoformen), 10 Minuten ins Gefrierfach und anschließend für ca. 30 Minuten zum Aushärten in den Kühlschrank stellen. Nach dem Härten aus der Form stürzen und genießen.

Die Schokoladenherstellung ist wirklich nicht aufwendig und schmeckt hervorragend.

Außerdem habe ich ein neues Pralinenrezept ausprobiert. Die sind für meinen Geschmack süßer als die, die ich letzte Woche gemacht habe (hier geht's zum Pralinenrezept von letzter Woche). Schmecken aber auch sehr gut.

Zutaten:
(bei mir auch wieder bio... ;-))

60 g Mandeln (am besten ganze geschälte)
90 g Kokosraspel
100 g weißes Mandelmus
30 g Agavendicksaft
1 TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Hälfte der Kokosraspel im Mixer oder Zerkleinerer vermengen. Die übrigen Kokosraspel kurz in der Pfanne anrösten, um das Aroma zu intensivieren. Ist aber keine Pflicht, schmecken auch ohne rösten. Kugeln formen und in Kokosraspeln wälzen. Ggf. die Kugeln etwas mit Wasser befeuchten, damit die Kokosraspel halten. Aus dem Kühlschrank schmecken sie am besten.

Eine kleine Kostprobe gab's heute als nachträgliches Nikolaus-Präsent für meine Familie. Meine Schwester ist Veganerin und ihr haben die Pralinen schon mal geschmeckt. Die Schokolade probiert sie morgen. Über die Reste der gestrigen Pralinen- und Schokoladenherstellung dürfen sich meine Kollegen freuen - sie probieren immer tapfer alles, was meine zuckerfreien Backexperimente so hergeben.

Guten Appetit & einen schönen 2. Advent! :-)

Beide Rezepte sind vegan. Und da ich mich hier nicht mit fremden Federn schmücken möchte: Ich habe sie aus dem Kochbuch von Attila Hildmann "Vegan for Fit". Zwar leicht abgewandelt, aber die Basis ist ähnlich.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zuckerfreie Schokolade // Wo & wie?


Wo gibt es eigentlich zuckerfreie Schokolade zu kaufen? Hier! Also, nicht bei mir. Aber in diesem Post zeige ich euch wo. Und den Geschmackstest gibt's gratis dazu.

Online im LCW-Shop (siehe Foto oben)

1. Cavalier Schmelzschokolade Zartbitter // 300 g // 5,35 Euro (ist grad im Angebot):
Tja, hier hab ich mich gehörig vergriffen. Das Signalwort Stevia ist mir bei der Bestellung nicht ins Auge gefallen. Nun hadere ich mit mir: Probiere ich trotzdem? Oder schicke ich es direkt wieder  zurück. Praktisch wären die Schokoplättchen schon. Die würden ideal in Schokocookies passen. Oder halt zum schnellen Schmelzen für Pralinen & Co. Ich trau mich da aber nicht so recht dran; mein Stevia-Trauma ist noch zu präsent. Andererseits steht Steviolglycosiden ziemlich weit hinten. Vielleicht schmeckt man's somit nicht raus? Hach, okay. Bin dann doch zu neugierig. Ich werd's testen. Aber nicht heute.

2. Cavalier Schokoladentafel Zartbitter // 85 g // 1,69 Euro
Prima! Toller Schmelz, super Geschmack.

3. Cavalier Schokoladentafel Haselnuss // 85 g // 1,69 Euro
Dito. Echt lecker.

4. De Bron Schokolade 3x1 Sparset, bestehend aus Mandel, Milch & Dunkel // jeweils 75 g // 4,59 Euro
Auch gut. Wobei mir Cavalier noch etwas besser vom Schmelz her gefällt. Die Vollmilch-Variante habe ich übrigens am Samstag für meine Marzipanpralinen verwendet. Eignet sich hervorragend dafür.

Mein Fazit:
Cavalier für den puren Genuss & De Bron zum Backen.


Online bei Zuckerfrei-Himmel

Bereits im März letzten Jahres habe ich dort bestellt und berichtet. Was und wie, findet ihr hier.


Im Internet gibt es mittlerweile viele Shops, die zuckerfreie Schokolade anbieten.






Arko (siehe Foto oben)

1. Balance Dark Orange Noir // 35 g // 1,90 Euro
Hierbei handelt es sich nicht um eine Tafel, sondern um einen Riegel mit kleinen Kammern. Ähnlich wie bei einem Kinder-Riegel. Außen knackig herb, innen gefüllt mit einer weicheren Schokomasse. Schmeckt gut. Aber ein Stückchen reicht dann auch. Ist trotz dunkler Schokolade recht süß.

2. Balance Milk Praline Lait // 35 g // 1,90 Euro
Gleicher Riegel wie oben beschrieben. Mir ist er eindeutig zu süß.

3. Balance Milk Chocolate Wafer // 30 g //2,39 Euro
Hier handelt es sich um einen Waffel-Riegel, der mir allerdings auch zu süß ist.

Bei Arko gibt es noch mehr Sorten von Balance. Und für die, die sich trauen: Schokolade gesüßt mit Stevia.

Mein Fazit:
Die dunkle Schokolade ist gut, wenn es nur mal ein Stückchen zwischendurch sein soll. Die Vollmilchvarianten sind mir zu süß.


Reformhaus

In vielen Reformhäusern habe ich zuckerfreie Stevia-Schokolade entdeckt.


Oschätzchen (stationär & online)

Mein absoluter Favorit! Die Schokolade von Blanxart! Perfekter Schmelz, toller Geschmack. Nur am Preis darf noch etwas nach unten korrigiert werden. ;-) Venchi schmeckt auch hervorragend. Hier meine Bewertung.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Zuckerfreiheit auf dem Weihnachtsmarkt


Heute war's dann soweit: Nach 3 Monaten zuckerbefreit durfte ich wieder loslegen. Die ganze Woche hatte ich schon überlegt, was ich mir am 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt Leckeres gönnen möchte. Auf jeden Fall Poffertjes. Das war schon mal klar. Und sonst. Unbedingt Lumumba! Ich mag nämlich keinen Glühwein. Hm, was noch? Vielleicht nen Crêpes mit Kinderschokolade? Schaumspeise mit Migrationshintergrund? Gebrannte Mandeln? Ich hatte mir eigentlich als Belohnung ausgedacht, mich durch sämtliche Weihnachts-Leckereien zu schlemmen. Dem war aber nicht so. Die von früher gefürchteten und allgegenwärtigen Gelüste waren nicht da (und können auch gern bleiben wo auch immer sie gerade sind).

Somit fiel der erste Tag in Zuckerfreiheit recht übersichtlich aus: Der erste weiße Zucker des Tages waren meine heiß geliebten Poffertjes - mit Butter & Puderzucker. Die müssen jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt einfach sein. Köstlich. Vielleicht finde ich sie auch deshalb so besonders, weil ich sie nur einmal im Jahr esse.



Die nächste zuckerhaltige Leckerei war ein Lumumba (Kakao mit Rum). Köstlich. Auch ein jährliches Muss. Ansonsten blieb mein Gaumen relativ unbeeindruckt von seiner neuen Freiheit. Auch meine Nase ließ sich nicht verführen. Mein Magen probte sogar einen kleinen rebellischen Aufstand: "Ey, was soll der weiße Zucker auf einmal?" Richtig bockig wurde er. Währenddessen hatte ich erst recht kein Verlangen nach weiteren zuckerhaltigen Leckereien. Da sich mein Magen ja doch irgendwann wieder beruhigen musste, hab ich mir noch einen Salmi-Lolli mitgenommen. Mit Zartbitter-Schokolade. Mag ich ja jetzt.

Die Zuckerausbeute des ersten Weihnachtsmarkt-Besuch des Tages: Poffertjes, 2 Lumumbas & einen Salmi-Lolli. Das reichte auch erstmal. Schließlich will ich in den nächsten 3 Monaten bewusst und überlegt Süßes essen, um nicht wieder in die Zuckerfalle zu tappen. Drum versuche ich im Alltag auch weiterhin auf Süßigkeiten zu verzichten und mir dann lieber auf dem Weihnachtsmarkt mal eine Leckerei zu gönnen. Den einen oder anderen Lumumba möchte ich dieses Jahr auf jeden Fall noch trinken. Prost!