Sonntag, 30. November 2014

Freundliche Schokolade.


Hurra, ich habe gewonnen! Nämlich einen 10-Euro-Gutschein bei Zahnfreundchen. Verlost wurde dieser von der Hamburger Ausgabe von woman in the city. Vielen Dank nochmal, ich habe mich RIESIG gefreut!

Bestellt habe ich mir ausschließlich Schokoladentafeln in folgenden Sorten: 
  • Schokritze - mit Lakritz
  • Kakao Extra - mit Kakaobohnensplitter
  • Tiger-Schokolade - mit Schokoladenstreifen
  • Bienenstich - mit Honig & Minze
  • Bärchen im Schlammbad - mit zuckerfreien Gummibärchen
  • Draculade - mit Erdbeer & Chili
Kosten pro 40-g-Tafel: 2,40 Euro. Alle Tafeln sind laktosefrei.

Gesüßt werden die Schokoladen mit Palatinose. Das ist nichts anderes als Isomaltulose und wird aus Rübenzucker gewonnen. Isomaltulose hat denselben Kaloriengehalt wie herkömmlicher Zucker. Aber: Der glykämische Index ist mit 32 nur halb so hoch wie herkömmlicher Zucker und der Blutzuckerspiegel bleibt deshalb stabiler. Außerdem - und das ist der Vorteil mit dem Zahnfreundchen wirbt: Beim Verzehr von Isomaltulose entstehen an den Zähnen weder Karies noch Erosionsschäden.

Palatinose kann man direkt im Shop bestellen und zum Kochen, Backen & Süßen verwenden. Einfach den herkömmlichen Zucker laut Rezeptangabe 1:1 ersetzen.

Und wie hat's nun geschmeckt? Meine Kollegen und ich haben uns tagelang durchgetestet. Das Grundrezept der Schokoladen ist jeweils top, schmeckt wie herkömmliche Schokolade. Die Toppings sind natürlich Geschmackssache. Mir persönlich hat die Draculade mit zuckerfreien Erdbeerbonbons und Chili am besten geschmeckt. Gar nicht geschmeckt hat mir hingegen Schokritze; hier fehlte mir gänzlich der Lakritzgeschmack. Was für mich als absoluter Lakritzfan eine kleine Enttäuschung war.

Palatinose soll keine abführende Wirkung haben, was bei vielen Zuckeraustauschstoffen leider der Fall ist. Etwas Magengrimmen hatten ein paar meiner Kollegen und ich dennoch. Aber hier verhält es sich vermutlich wie mit allen Lebensmitteln: Der eine verträgt es so, der andere so.

Übrigens: Bei Edeka am Mühlenkamp Hamburg gibt es eine kleine Auswahl der Produkte von Zahnfreundchen zu kaufen. Die Draculade werde ich mir auf jeden Fall noch mal gönnen.

Heute ist meine 3-Monats-Challenge auch schon wieder vorbei. Im Dezember werde ich ein paar weihnachtliche Leckereien genießen, bevor es im Januar wieder heißt: zuckerbefreit.

Ich wünsche euch eine schöne & entspannte Weihnachtszeit!

Sonntag, 2. November 2014

Verdiente Pekannuss-Ahornsirup-Muffins nach mehr als Halbzeit.


2/3 der zuckerbefreiten Zeit sind schon wieder geschafft; nur noch bis 30.11.2014, dann sind die 3 Monate ohne weißen & braunen Haushaltszucker schon wieder um. Und auch diesmal stellt der Verzicht keine Herausforderung mehr dar. Geist und Körper haben sich hervorragend auf mein Konzept eingestellt und ich empfinde keine Nachteile. Trotzdem freue ich mich schon auf die Weihnachtsmarkt-Zeit mit Poffertjes, Salmiak-Lollies & Crêpes. :-D

Ich nehme mir immer viel mehr vor, als ich tatsächlich Zeit habe. Somit gibt es leider auch weniger Blog-Artikel, als ich Ideen habe. Dafür gibt es heute aber ein besonders leckeres Rezept, was ganz easy peasy nachzubacken ist: Pekannuss-Ahornsirup-Muffins. Und den allerersten habe ich sofort gegessen, wie das Foto unschwer vermuten lässt. Die Muffins sind einfach nur köstlich. Super saftig & schön nussig.

Pekannüsse sind übrigens unglaublich gesund und nahrhaft, haben kein Cholesterin und nur sehr wenige Kohlenhydrate. Dafür trumpfen sie mit Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamin A + B, Ballaststoffen & Proteinen auf. Ja, aber was ist mit dem unglaublich hohen Fettgehalt? Stimmt, der ist vorhanden. Wer aber wie ich an die Kraft der "guten Fette" glaubt, den schreckt das nicht. Ich esse täglich Nüsse unterschiedlichster Sorten, dafür aber keine Süßigkeiten. Und meiner Figur hat's bisher nicht geschadet. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich steh jedenfalls auf Pekannüsse - yeah! :-D

Rezept für 12 Muffins

Zutaten:

200 g Pekannüsse (alternativ: Walnüsse)
150 g Mehl
50 g Mandelmehl (alternativ: normales Mehl oder 100 g Dinkelmehl)
3 TL Weinsteinbackpulver (alternativ: Backpulver)
1 Prise Salz
1 Ei
90 g Butter
200 ml Milch
125 g Ahornsirup (alternativ: Agavendicksaft)
etwas Ahornsirup zum karamellisieren

Zubereitung:

1. 100 g Pekannüsse mit etwas Ahornsirup in einer Pfanne karamellisieren (es reicht, wenn die Nüsse rundherum glänzen, sie sollen nicht in Ahornsirup schwimmen). Anschließend auf etwas Backpapier geben, im heißen Zustand separieren und abkühlen lassen.

2. 100 g Pekannüsse grob hacken und anrösten. Anschließend mit dem Mehl, Mandelmehl, Weinsteinbackpulver und Salz vermengen. 

3. Ei, Butter, Milch und Ahornsirup miteinander vermengen und anschließend zur Mehlmischung geben. Jetzt noch mal sehr gut miteinander verrühren.

4. Den Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform geben. 

5. Die karamellisierten Pekannüsse als Topping oben auf die Muffins geben.

6. Bei ca. 200 g ca. 30 Min. backen (zumindest bei meinem ollen Ofen)

Die Muffins schmecken warm wie kalt. Guten Appetit!


Am Donnerstag habe ich von meiner lieben Kollegin Lisa eine super süße Überraschung erhalten:


Lisa's Mama bringt aus Dänemark immer Unmengen an Lakritz mit. Einen Teil davon bringt Lisa mit in die Agentur, da wir alle im BackOffice total lakritzsüchtig sind. Tja, im Moment gibt's für mich nix, außer das Schnuppern des köstlichen Lakritzaromas. Damit für mich dennoch etwas übrig bleibt, hat Lisa mir diese tolle "Belohnungsbox" mit praktischem Tages-Abriss-Kalender gebastelt. So weiß ich immer auf den Tag genau, wann ich an das schwarze Gold darf. Zuckersüße Idee, liebe Lisa. Dankeschön. :-*

Dienstag, 9. September 2014

8 Tage Fastenzeit - schon wieder vorbei!


Mein Einstieg in die neue dreimonatige zuckerfreie Zeit begann mit einer 8-tägigen Fastenzeit. Ich wollte mal ausprobieren, ob ich das schaffe, da ich doch im Alltag nicht ohne Essen kann. Wenn ich nichts esse, schlägt mir das aufs Gemüt, mir wird kalt, ich bekomme Kopfschmerzen und ich fühl mich irgendwie schwach. ;-)

Nichts von den o. a. negativen Nebenwirkungen ist aufgetreten. Vielleicht, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe, temporär auf Nahrung zu verzichten. Die Fastenzeit ist mir überraschend leicht gefallen, worüber ich mich enorm freue. Ich fordere mich immer mal wieder gern heraus - und das scheint mir gut zu bekommen.

Außerdem ist es mir während der Fastenzeit mental & körperlich ausgesprochen gut ergangen. Laut meinen Recherchen wird z. B. von herausfordernden Sport in den ersten Tagen abgeraten. Ich habe trotzdem ab dem ersten Tag Sport gemacht, da ich auf keinen Fall Muskelmasse verlieren wollte. Da ich bis auf vermehrtes Schwitzen keine Beeinträchtigungen beim Sport feststellen konnte, habe ich mich an den reinen 5 Fastentagen immer bewegt. Sportfasten quasi. Generell empfiehlt sich Sportfasten nur, wenn man gesund & fit ist. Und selbst dann: Fasten ist nicht für jedermann und man sollte auf Signale seines Körpers achten, ob man sich damit wirklich noch was Gutes tut.

Die einzigen "Nebenwirkungen", die ich hatte, waren ein vermehrtes Wärmegefühl im Alltag, vermehrtes Schwitzen beim Sport sowie beim Radfahren ein erhöhter Puls. Ich habe noch gepumpt, als ich längst wieder am Schreibtisch saß - und es sind nur 3,5 km von der Haustür zur Agentur! Nun war es in der Woche auch recht warm in Hamburg. Dennoch würde ich diese Symptome größtenteils dem Fasten zuschreiben. Außerdem konnte ich in den Nächten zwischen den reinen Fastentagen schlecht schlafen. Ich bin oft aufgewacht. Überraschenderweise kam ich trotzdem gut aus dem Bett und war tagsüber fit. Insofern hat mich auch das nicht tangiert.

Mein Fastenplan:

Entlastungstag (Montag)
Morgens: Obst (Banane, Apfel, Nektarine, Pfirsich)
Mittags: Salat mit Parmesan und Sonnenblumenkernen
Abends: Tofuwürstchen mit Senf
Zwischendurch: Ananas mit Joghurt

1. Fastentag (Dienstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends (vorm Sport): Orangensaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

2. Fastentag (Mittwoch)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Mango-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

3. Fastentag (Donnerstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Himbeer-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Radfahren

4. Fastentag (Freitag)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Roter Multivitaminsaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Radfahren, Flohmarktkrams vom Keller ins Auto schleppen ;-)

5. Fastentag (Samstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Roter Multivitaminsaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Laufen

Fastenbrechen/1. Aufbautag (Sonntag)
Morgens: Apfel (hui, war der süß!!!)
Mittags: Apfel (schmeckte schon etwas besser)
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe (wenn es einen Suppen-Orgasmus gibt, dann hatte ich einen!)
Zwischendurch: Wasser

2. Aufbautag (Montag)
Morgens: 2 Bananen
Mittags: Kartoffel mit Sour Creme
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser

Meine nächste Fastenzeit habe ich für Anfang Januar geplant. Dann vielleicht auch schon mit 8 statt 5 reinen Fastentagen.

Und nun heißt es wieder: 3 Monate zuckerfrei! :-D

PS: Das Foto zeigt übrigens meine Schreibtischschublade in der Agentur. Und meine Kollegen können es bestätigen: sie ist immer so bunt mit Kräutertees gefüllt - nicht nur in der Fastenzeit. ;-)

Mittwoch, 27. August 2014

Die Zuckerzeit ist fast wieder vorbei...

Bildquelle: Sigrid Rossmann/pixelio.de

Die letzte zuckerhaltige Woche ist angebrochen, ab Montag heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! Wie zu erwarten, drehte sich das Zucker-Karussell wieder recht schnell: Es gab Tage komplett ohne Süßigkeiten und Tage, an denen ich gefühlt kurz vor einer Spontan-Diabetes stand. Im normalen Alltag hat es sich allerdings recht gut eingependelt und es blieb meist bei einer kleinen Leckerei aus der Snack-Box. 

Seit meine Kollegin Lisa jedoch Anfang August einen riesigen Topf Lakritz-Bonbons mitgebracht hat, ist mein Blut zusätzlich mit einem kräftigen Schuss zuckerhaltigem Salmiak angereichert worden. Umso mehr freue ich mich aber, dass Lisa 1 Woche ebenfalls auf Zucker verzichten möchte. Applaus, Applaus, Applaus! :-)

Alles in allem, ist mein Süßigkeiten-Zuckerkonsum nie wieder so schlimm geworden, wie vor meiner ersten Challenge vor 2 Jahren. Für mich persönlich ist diese Art des Zuckerverzichts genau das Richtige. D. h., Zuckerarten wie Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft etc. sind in Maßen erlaubt. Weißer & brauner Zucker sollen vermieden werden. 

Starten werde ich die nächste Woche mit fasten. Angeregt durch meine Kollegin Gina möchte ich das mal ausprobieren. Mein erster Fastenversuch ist etliche Jahre her und ich habe nicht mal den ersten Tag überstanden. Das Fastenbrechen fand somit noch am gleichen Tag statt. Ich versuche 7 Tage durchzuhalten - nur mit reichlich Wasser, Kräutertees und Gemüsebrühe. 

Ich binsehr gespannt, wie es mir - neben der Arbeit & meinem Sport - dabei ergehen wird. Die ersten Fastentage können schließlich mental und körperlich sehr herausfordernd werden. Aber wie immer gehe ich optimistisch ans Werk und werde berichten. Tschakka! ;-)

Mittwoch, 20. August 2014

Zuckerfreie Leckereien im Test:


Vor round about 6 Wochen habe ich ein zuckerfreies Schlemmerpaket erhalten. Nun haben meine Kollegen und ich uns durch die Produkte getestet und unsere Geschmacksnerven sind sich in allem einig. Was mich etwas wunderte, tanzen meine doch gerne mal aus der Reihe.

Die letzten Wochen im Kühlschrank haben die Produkte sehr gut überstanden. Denn aufgrund des Hamburger Traumsommers war die Lust auf Schokolade eher gering. Auf schwüle Schokolade hatte niemand Appetit - nicht mal ich als absoluter Schoko-in-allen-Lebenslagen-Fan.

Bestellen kann man die u. a. Produkte bei ZAG, einem Online-Shop der ausschließlich zuckerfreie Leckereien vertreibt. Sämtliche Produkte sind zu 100 % zuckerfrei und zu 75 % glutenfrei.

Das war drin:

1. Schokoladen-Waffel von de Bron

2. Dunkle Pistazien-Schokolade von Klingele 

3. Dunkle Cranberry-Schokolade von Klingele

4. Belgische Pralinen von Konzelmann's

5. Weingummis "Pokerfruit" von de Bron

6. Bonbons "Erdbeer-Creme" von de Bron


So hat's geschmeckt:

Platz 1: Cranberry-Schokolade
Wirklich köstlich, da gibt's nichts zu meckern. Ich mag überhaupt keine Cranberrys, weil sie mir zu bitter sind. Aber in der Schokolade schmeckten sie leicht süß und waren sehr aromatisch. Zusammen mit der dunklen Schokoladennote ein Traum.

Platz 2: Pistazien-Schokolade
Fast genauso gut wie die Cranberry-Schokolade. Nur leider schmeckte man die Pistazien kaum raus. Hier dürften gerne mehr enthalten sein.

Platz 3: Belgische Pralinen
Klasse! Die Pralinen mit der weißen Schokolade waren zwar viel zu süß, aber der Rest, mmmmhhhhhmmmm. Ich habe sie als Gastgeschenk mitgebracht und es war für jeden was dabei. Geschmacklich überwiegend top!

Platz 4: Erdbeer-Bonbons
Die Bonbons schmeckten ziemlich wie das Original. Wenn man die mag, mag man die zuckerfreien auch. Einen großen Unterschied konnten wir jetzt nicht feststellen. Aber wie das Original schmecken sie etwas künstlich.

Platz 5: Schokoladen-Waffel
War okay, aber kein kulinarisches Highlight. Hier fehlte es etwas an Pfiff. Vielleicht wären ne Handvoll gehackte Haselnüsse ne Idee.

Platz 6: Weingummis
Tja, also die mochte wirklich keiner. Sie sind sehr fest und man muss schon kräftig zubeißen, um sie herunterzubekommen. Auch geschmacklich erinnerten einige Sorten (die unterschiedlichen Formen/Farben hatten jeweils einen anderen Geschmack) eher an Klostein oder Corega Tabs. ;-)


Was man  beachten sollte:

Gesüßt wird in den o. a. Produkten mit Maltit. Ich schreibe das ja immer wieder in meinen Artikeln: Obacht bei Zuckeraustauschstoffen. Diese können in größeren Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen (können, nicht müssen // welch Wortspiel). Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich; die richtige Menge individuell anders. Zuckeraustauschstoffe sind nicht gesundheitsschädlich und wirken wie Ballaststoffe: sie regen sanft die Verdauung an. Meine persönliche Empfehlung: In kleinen Mengen genießen. :-)

Zuckeraustauschstoffe sind z. B. Laktit (aus Milch), Maltit (aus Malzzucker), Isomalt (aus Rübenzucker), Sorbit (aus Stärke) und Xylit (aus Birkenrinde/Holz). 

Sonntag, 10. August 2014

Veganes Tiramisu mit Kokosblütenzucker


Meine Kollegin Kristin hat diese Woche ein äußerst leckeres, veganes Tiramisu gemacht. Inspiriert davon, habe ich das Rezept etwas abgewandelt und meine Neuentdeckung den Kokosblütenzucker verwendet. Das Tiramisu schmeckt fantastisch! Ich habe einen Teil der Mehlmenge mit Kokosmehl ersetzt. Das ist aber nur eine Variante.

Zutaten:

Biskuitboden
100 g Weizenmehl
40 g Kokosmehl
100 g Kokosblütenzucker
3 EL neutrales Öl (ich habe Mazola verwendet)
3 TL Backpulver

50 ml Amaretto
150 ml Kaffee, stark

Creme
250 ml Pflanzensahne
150 ml Wasser
80 g Kokosblütenzucker
50 g Gries
2 TL Vanilleextrakt
2 TL Zimt
1 Msp. Salz

100 g Pflanzenmargarine

Kakaopulver

Zubereitung:

1. Sahne, Wasser, Zucker und Gries miteinander vermengen, in einem Topf kurz aufkochen lassen, dabei reichlich rühren und 3 Min. köcheln lassen.

2. Die Creme vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen, dabei jedoch weiterrühren.

3. Vanilleextrakt, Zimt und Salz hinzufügen und gut verrühren.

4. Die Creme für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und gelegentlich umrühren.

5. Mehl, Zucker, Öl und Backpulver miteinander vermengen, auf ein kleines mit Backpapier ausgelegtes Backblech auslegen und bei ca. 180 g für ca. 20 Min. backen. Anschließend auskühlen lassen und den Biskuitboden längs halbieren.

6. Kaffee mit Amaretto verrühren.

7. Margarine (nicht geschmolzene!) unter die Creme rühren, bis diese schön cremig ist.

8. Eine kleine Form (ca. 20 x 30) mit Biskuit auslegen, diesen mit der Kaffeemischung beträufeln und anschließend die Creme darüber geben.

9. Das Ganze wiederholen und das Tiramisu mit Kakaopulver durch ein Sieb großzügig bestäuben.

10. Das Tiramisu für ca. 6 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Guten Appetit!

Freitag, 8. August 2014

Loco Coco - Tolles aus Kokos


Vor kurzem habe ich Kokosmehl entdeckt und damit bereits leckere Pfannkuchen gebacken. Nun gibt es eine weitere Entdeckung von der Super-Nuss: Kokosblüten-Zucker & -Dicksaft. Vom Kokosblütenzucker bin ich total begeistert! Dieser kommt am Sonntag in meinem Tiramisu zum Einsatz.

Kokosmehl (350 g, ca. 4 Euro)
Das Mehl ist glutenfrei, enthält weniger Kohlenhydrate und ist ballaststoffreich. Laut Hersteller können bis zu 25 % der im Backbuch angegebenen Weizenmehl-Menge durch Kokosmehl ersetzt werden. Man kann auch ausschließlich mit Kokosmehl backen, das erfordert allerdings eine gewisse Übung, da die Teigmasse recht klebrig ist. 

Kokosblütenzucker (400 g, ca. 8 Euro)
Dieser Zucker enthält im Vergleich zum gängigen weißen Zucker ein Vielfaches an Mineralstoffen und Antioxidantien. Zudem besitzt er einen niedrigen glykämischen Index von nur 35 (der glykämische Index von weißem Zucker beträgt 70!). Ich habe diese Zuckerart 1:1 mit dem im Rezept angegebenen Zucker ausgetauscht.

Kokosblüten-Dicksaft (350 g, ca. 6 Euro)
Zum flüßigen Süßen eignet sich dieser Dicksaft. Ich habe ihn noch nicht eingesetzt. Denke aber, das es sich hier ähnlich wie mit Agavendickssaft verhält, jedoch mit einem geringeren Fructoseanteil und einem niedrigeren glykämischen Index.

In den Medien wird Kokosblütenzucker derzeit als "etwas gesünderer Zucker" eingestuft. Wer sich komplett ohne Zucker ernähren möchte, der muss dann natürlich auch auf diesen "gesünderen" Zucker verzichten. Für mich jedoch stellt er eine super Alternative dar.

Nachfolgend auch noch ein Artikel über die verschiedenen Zuckerarten - inkl. Kokosblütenzucker: Zuckerlexikon - welcher Zucker ist gesund?

Donnerstag, 17. Juli 2014

Fett- und Zuckersteuer für alle?

Quelle: www.greenpeace-magazin.de

Gewagt: eine Fett- und Zuckersteuer!

Dies fordert die Diabetes-Gesellschaft (hier nachzulesen).

Wobei ich der Meinung bin, man sollte nicht diejenigen "mitbestrafen", die keine gesundheitlichen Probleme mit Zucker haben. Ich wäre eher für eine bessere Aufklärung/Transparenz über hohe Fett- und Zuckergehalte sowie das Weglassen von Zucker aus Alltagsprodukten. Ich musste anfangs immer ziemlich lange suchen, bis ich Tomatenmark, geräucherten Lachs, Gemüsebrühe etc. ohne Zuckerzusatz finde. 

Natürlich dient Zucker nicht ausschließlich als billiger Füllstoff, sondern auch als Geschmacksträger. Aber wurde uns die Süße in den Alltagsprodukten nicht jahrelang anerzogen? Quasi, als schleichendes Gift? Durch den Verzicht von Zucker hat sich auch mein Geschmacksempfinden verändert. Mir ist vieles zu süß geworden. Allerdings habe ich bereits vor der Umstellung Zucker in Senf als überflüssig empfunden. ;-)

Ein weiteres Umdenken sollte bei den Verpackungen von Süßigkeiten für Kinder stattfinden. Grad bei denen in Griffweite an der Kasse. Kreischend bunt und mit vielen niedlichen Comicfiguren lassen sie Kinderherzen höher schlagen - und die Halsschlagader vieler Eltern. Ich kann jedes verzweifelte Elternteil verstehen, dass der lieben Ruhe wegen dem augenscheinlich noch verzweifelterem, auf dem Boden mit um sich schlagenden Ärmchen und Beinchen und tränenersticktem Kind, einen Zuckerlolli kauft.

Auch fatal: Hier wird sogar noch über den Zucker hinweggetäuscht. Mit Parolen wie "Reich an Vitamin C!", "Besonders wertvoll!" oder "Mit dem Besten aus gesunder Milch!", stufen unwissende Eltern diese Leckereien womöglich als "nicht ganz so schlimm" ein. Ist ja schließlich auch "viel Gutes" enthalten.

Im aktuellen Greenpeace Magazin gibt es darüber auch einen Berich (hier der Teaser dazu).

Sonntag, 22. Juni 2014

Mi-Ma-Muffins in 3 Sorten - da ist für jeden was dabei!


Heute war bei mir großer Muffins-Backtag - mit gleich 3 Premieren auf einmal:

1. Muffins // 2. zuckerfrei // 3. drei Sorten

Wenn schon, denn schon.

Alle Muffins sind alternativ gesüßt, wie z. B. mit Obst oder Xucker. Außerdem sind sie mit Vollkornmehl gebacken. Somit sind sie ein gesunder Snack für zwischendurch und/oder unterwegs.

Und wie schmecken sie nun? Und welche Sorte ist mein Favorit? Das wird noch nicht verraten. Ich werde alle Muffins zur Verköstigung morgen mit in die Agentur nehmen. Meine Kollegen können dann - ganz unvoreingenommen - drauf los schlemmen. ;-)

1. Mango-Kokos-Muffins (karibisch) // 15 Stück

Süßungsmittel: Xucker

Zutaten:
200 g Vollkornmehl
1/2 Pckg Weinsteinbackpulver
100 g Kokosraspel
150 g Xucker
1 TL Zimt
50 g Butter
150 g Naturjoghurt
150 ml Milch
1 reife Mango

Zubereitung:
Die Mango schälen und in kleine Stückchen schneiden. Mehl, Weinsteinbackpulver, Kokosraspeln, Zimt und Xucker in einer Schüssel mischen. Die Butter zerlassen und abkühlen, anschließend mit der Milch und dem Joghurt vermengen. Jetzt die Buttermischung mit der Mehlmischung verrühren. Zum Schluss die Mangostückchen unterheben. Den Teig in Muffinförmchen verteilen und bei ca. 200 Grad ca. 30 Minuten backen.


2. Mandel-Muffins (nussig) // 9 Stück

Süßungsmittel: Xucker

Zutaten:
100 g Vollkornmehl
100 g gemahlene Mandlen
50 g gehackte oder gehobelte Mandeln
2 Eier
150 g Naturjoghurt
150 g Xucker
2 TL Bittermandelaroma
1 TL Natron

Zubereitung:
Eier, Xucker, Joghurt und Bittermandelaroma kräftig mit dem Handmixer verrühren. Anschließend Mehl, Mandeln und Natron hinzufügen und ebenfalls auf höchster Stufe miteinander verrühren. Den Teig in Muffinförmchen verteilen und bei ca. 160 Grad ca. 30 Minuten backen.


3. Schoko-Bananen-Muffins (vegan) // 12 Stück

Süßungsmittel: Obst

Zutaten:
2 reife Bananen
1 Apfel
150 g Dinkel-Vollkornmehl
50 g Hafer-Vollkornflocken
100 g Stevia-Schokodrops
1/2 Pckg. Weinsteinbackpulver
150 g Mineralwasser
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, den Apfel in kleine Stücke schneiden und hinzugeben. Jetzt erst das Mehl hinzugeben und anschließend die restlichen Zutaten, bis auf das Mineralwasser. Erst wenn alles gut verrührt ist, das Mineralwasser zufügen. Den Teig in Muffinförmchen verteilen und bei ca. 180 Grad ca. 30 Minuten backen.

Danke auch noch mal an meine Kollegen Kristin & Thomas für die Muffins-Backbleche und -Förmchen - ihr dürft natürlich mehrmals zulangen. ;-)

Dienstag, 10. Juni 2014

Sommersalat Deluxe mit karamellisierten Pekannüssen


Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal über einen Salat sagen würde, aber ich LIEBE diesen Salat! Nun gut, er besteht nicht grad nur aus grünen Salatblättern und Essig-Dressing. Aber das macht mir nichts. Mir schmeckt's. Er ist süß & säuerlich zugleich. Eine großartige Kombi. Noch dazu ist der Salat ganz easy peasy in der Zubereitung. 

Zutaten:

1 Tüte Bio-Salatmischung
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 reife Avocados
2 reife Birnen
1 Pkg. Hirtenkäse
100 g Pekannüsse
Ahornsirup

Dressing:

100 ml gutes Olivenöl
5 EL Rotweinessig
2 TL Senf
3 TL Agavendicksaft
etwas Zitronensaft
Salz & Pfeffer
evtl. 1 Knobi-Zehe

Zubereitung:

Etwas Ahornsirup in einer Pfanne erhitzen und die Nüsse darin karamellisieren. Anschließend auf Backpapier auskühlen lassen (und die Pfanne mit Wasser bedecken, da die Pfanne sonst total verklebt). Zwiebeln, Avocados, Birnen enthäuten, anschließend zusammen mit dem Käse in kleine Würfel schneiden und mit dem Salat vermengen. Das Dressing ebenfalls vermengen und über den Salat geben. Zum Schluss mit den Nüssen toppen. Fertig. 

Das ist mein absoluter Lieblings-Sommer-Salat zur Zeit. 

Guten Appetit! Und tausend Dank an meine liebe Kollegin Karin, von der ich dieses Rezept bekommen habe. :-)

Freitag, 6. Juni 2014

Der letzte Monat ohne Zucker!

Bildquelle: Helene Souza/pixelio.de
Endspurt: Meine Halbjahres-Challenge neigt sich dem Ende zu. Ende Juni ist es erstmal wieder vorbei mit dem Verzicht auf weißen Zucker. Ein halbes Jahr habe ich nun drauf verzichtet, allerdings nicht konsequent. Da bin ich ja ehrlich. Noch vor der Challenge war mir klar, dass ich ca. 2 - 3 Joker in den 6 Monaten einbauen werde. Diese waren zum einen an meinem Geburtstagswochenende im Februar (die Torte war der Hit!) und im Urlaub in Nepal im April (ein Hoch auf die köstlichen Trekking-Kekse). Nun setze ich spontan meinen dritten und letzten Joker. Nächste Woche mache ich eine kleine Ostsee-Kreuzfahrt und da möchte ich natürlich nicht auf den einen oder anderen Nachtisch verzichten. ;-)

Die 6 Monate (fast) ohne Zucker sind mir zum Ende hin (grad im Mai) tageweise doch etwas schwer gefallen. Grad auch mit Beginn des schönen Wetters hatte ich doch oft Sehnsucht nach einem knackigen Magnum...bei dem Gedanken daran läuft mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen. Der Juli naht und somit auch ein Eis! Hurra! Ansonsten klappte der Verzicht wieder sehr gut.

Wie geht's dann weiter? Nach einer zweimonatigen Sommerpause im Juli und August werde ich wieder mit zuckerbefreit starten, dann aber nur 3 Monate bis zum Dezember.

Ich überlege auch immer wieder mal, zumindest für einem Monat mal komplett auf Zucker, also auch auf sämtliche Zuckerarten wie Ahornsirup, Honig etc. zu verzichten. Momentan kann ich mich dazu aber noch nicht durchringen. Sollte es mal soweit sein, erfahrt ihr es hier.

Das für mich wichtigste Ziel habe ich erreicht: Raus aus der Zuckersucht! Darüber freue ich mich nun schon seit 1 3/4 Jahren und bin darauf stolz wie Bolle. :-)

Sonntag, 25. Mai 2014

Pfannkuchen mit Kokosmehl


Ich probiere ja immer gerne für mich neue kulinarische Produkte aus. Da ich mich größtenteils an Glyx bzw. Low Carb orientiere, bin ich ich immer auf der Suche nach Alternativen zu Kohlenhydraten. Somit bin ich diesmal auf Kokosmehl gestoßen. Was kann man damit machen? Backen. Und in meinem Fall: Pfannkuchen. Alle, die bereits Erfahrungen mit Kokosmehl-Pfannkuchen gemacht haben, werden nun warnend sagen: "Das ist eine furchtbar klebrige Angelegenheit. Vergiss es!" Dem möchte ich Folgendes entgegensetzen: Ja, es stimmt. Zumindest das mit der klebrigen Angelegenheit. Aber ich bin froh, dass ich mich dennoch auf das Wagnis eingelassen habe. Denn sie schmecken außerordentlich gut!

Bio-Kokosmehl bekommt man z. B. bei Budni (von Govinda, 350 g ca. 4 Euro) und es duftet herrlich intensiv nach Kokosnuss. Kokosmehl ist fettarm, cholesterin- und glutenfrei, eiweißreich - und kohlenhydratarm. Man kann es auch zum Andicken von Soßen etc. verwenden. Oder auch, um einen Teil der Mehlmenge in einem Kuchen auszutauschen.

Für 4 kleine Pfannkuchen in Pancake-Größe braucht ihr folgende 

Zutaten:

Teig:

2 Eier
3 TL Kokosmehl
1 TL Guarkernmehl
Milch
Prise Salz

Topping:

Ahornsirup, salzige Butter

Zubereitung:

Alle Teig-Zutaten mit einem Handrührgerät vermengen und soviel Milch dazugeben, bis ein einigermaßen brauchbarer Teig entstanden ist.

Nun jeweils mit etwas Öl in einer heißen Pfanne ausbacken. Das Wenden ist etwas tricky. Am besten mit einem Pfannenwender erstmal rundherum von der Pfanne lösen und dann komplett wenden. Ich habe die Pfannkuchen mit etwas Ahornsirup und salziger Butter bestrichen. Wirklich köstlich!

Ich werde demnächst noch mal mit Kokosmehl backen. Und auch die Pfannkuchen wird es nicht ein letztes Mal gegeben haben.

Sonntag, 4. Mai 2014

Milchreis. Ganz einfach & seeehr lecker.


Manchmal sind es die einfachen Dinge, die ein kulinarisches Wohlgefühl in uns auslösen. So wie bei mir gestern Abend der Milchreis. Mhhhhhm, einfach köstlich, sowohl warm als auch kalt.

Zugegeben, Milchreis gehört zu den ADHSlern unter den Gerichten und braucht somit besonders viel Aufmerksamkeit beim Kochen. Einmal schnell nicht hingeguckt, angebrannt. Nur mal eben ums Eck geschaut, übergekocht. Aber wenn man diesem Gericht ein paar Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, wird man dafür mit einer wirklich leckeren Speise belohnt.

Zutaten - man braucht nicht viel für ein wenig Soulfood:

1 l Soja-Milch Natur (ungesüßt)
180 g Risottoreis
10 EL Xucker
Einige Löffel Xucker & Zimt

Zubereitung - so geht's:

Die Soja-Milch mit dem Reis und dem Xucker aufkochen. Anschließend unter ständigem Rühren ca. 15 Minuten weiter köcheln lassen. Von der Kochstelle nehmen und nach Bedarf weiter aufquellen lassen. Anschließend mit Xucker & Zimt bestreuen. Fertig.

Mir schmeckt er am nächsten Tag am besten, wenn er richtig durchgezogen & dick aufgequollen ist. Wer es lieber flüssiger mag, einfach etwas Soja-Milch dazugeben. Statt Xucker & Zimt passen natürlich auch prima Früchte, Nüsse oder selbstgemachte Schokoladensoße dazu.

Bon Appétit!

Sonntag, 20. April 2014

Happy Easter & Namasté!


Da bin ich wieder - zurück aus Nepal. Und auch, wenn ich gerne noch viel länger geblieben wäre, irgendwann muss man dann ja doch wieder dem Ruf der Agentur-Wildnis folgen.

Der Urlaub war meine zweite Ausnahme in der halbjährigen zuckerfreien Challenge. Das wäre sonst etwas schwierig alleine schon in Punkto Wegzehrung geworden, da man in Nepal auf Obst & ungekochtes Gemüse verzichten sollte. Somit habe ich mich für unterwegs mit Müsliriegeln, Keksen, Bananenchips & Co. eingedeckt - und die beinhalten ja bekanntlich Zucker.

Im Flugzeug wäre eine zuckerfreie Verpflegung noch möglich gewesen: meine vorbestellten vegetarischen Gerichte beinhalteten immer einen Mini-Obstsalat zum Nachtisch. Vermutlich dachte sich Turkish Airlines, dass vegetarisch mit gesund gleichzusetzen ist. Mir blieb nur der neidische Blick auf Nachbars Teller: Cheesecake. Zum Glück hatte ich ein paar Kekse im Handgepäck - mit Zucker, wenn auch reduziert. 

Insgesamt hatte ich mir bereits im Vorfeld überlegt, im Urlaub nicht auf Zucker zu achten. Ich mache Urlaub - und das auch von meiner gewohnten Ernährung. Somit sind aus den geplanten 8 Wochen Detox nur 6 geworden. Tja, in Nepal gab's nunmal täglich weißen Reis und Brotfladen aus weißem Mehl. Nun ist aber wieder Schluss mit Zucker (sind ja nur noch 2,5 Monate zuckerfrei)!

Überrascht war ich allerdings, als ich im Vorausgangsort der Trekkingtour in Pokhara zuckerfreie Kekse entdeckt habe! Sogar in zwei Sorten! Nun hatte ich meine Verpflegung aber schon bereits größtenteils aus Deutschland mitgebracht und somit nicht probiert. Sollte aber jemand eine zuckerfreie Trekkingtour in Nepal starten: Es gibt zuckerfreie Kekse - zumindest in einem Laden in Pohara. Immerhin.

Ach, beinahe hätte ich's vergessen: Es ist ja Ostern! Also, fröhliches Eiersuchen & sonnige Festtage!

Sonntag, 23. März 2014

Bei Zucker hört der (Sport)Spaß auf!


Zucker löst Glücksgefühle aus.
Zucker macht krank.
Zucker versteckt sich gerne, auch unter anderem Namen.

Im aktuellen Programmheft von Sportspaß ist ein vierseitiger Artikel zum Thema "Zucker - fieser Verführer". In diesem wird über Zucker im allgemeinen, über seine Verstecke und Alternativen berichtet. Auch Xylit wird mit aufgeführt, welches ich zzt. gerne für Schokoladenwerke verwende.

Und auch wenn den meisten schon alles im Artikel aufgeführte bereits bekannt ist, so finde ich es außerordentlich positiv, welche Entwicklung dieses Thema in den letzten Jahren gemacht hat. Hier kann man gar nicht genug aufklären bzw. besser: bewusst machen.

Denn auch hier wird nicht der Zucker als solches verteufelt, sondern die Menge: "50 - 60 g Zucker pro Tag sind unproblematisch, weil die verbrannt werden, anstatt anzusetzen.", so der Autor Karsten-D. Hinzmann.

Ich wiederhole mich gerne: Die Menge macht das Gift!

Viel Spaß beim Lesen (zum Vergrößern aufs Bild klicken):






Sonntag, 16. März 2014

PillePalle. Alle pralle. // Detox-Halbzeit


Zugegeben: Das Foto lässt Langeweile im Altenheim vermuten. Doch nein, das ist mein derzeitiger Alltag. Meine Tageseinwurfmenge. Künstlerisch dargestellt.

Zudem trinke ich täglich bitteren Kräutertee (der gemeinerweise köstlich nach Fenchel riecht, aber leider geschmacklich vom Löwenzahn dominiert wird) und absolviere brav meine wöchentlichen Sitzungen beim Heilpraktiker. Nadeln, Baunscheidtieren, Aderlass - ich mache alles mit. Da ich das All-inclusive-Package gebucht habe, legt der Heilpraktiker-Meister ab und an noch mal Hand an; in Form von Osteopathie & Chiropraktik. Danach werde ich mit Bienengift und Schröpfgläsern malträtiert. Aber ich bin ja hart im Nehmen. Hauptsache, von all diesen Maßnahmen bleiben keine sichtbaren Schäden zurück - der nächste Bikini-Sommer kommt bestimmt (ja, auch nach Hamburg).

Das Positive zuerst: Es hat sich nichts verschlimmert. Das Negative folgt direkt: Es hat sich nichts verbessert. Aber gut Ding braucht bekanntermaßen etwas Weile. Also bin ich noch bester Dinge, dass sich alles irgendwann wohltuend auf den Rückenschmerz auswirken wird. Und sollte das wider erwarten nicht der Fall sein, so eine Detox-Wellness-Kur ist für den Körper auch mal ganz gut. Mein Säure-Basen-Haushalt wird danach eine positive Bilanz ziehen dürfen. Notfalls helfe ich noch mal mit einem grünen Smoothie nach.

"Herr Ober! Ein Gläschen Säure, aber mit Schuss!"
Alkohol ist in den 2 Monaten ebenfalls auf der roten Liste. Jedenfalls alles, was über zwei Gläser trockenen Rotwein pro Woche hinaus geht. Da ich keinen Wein trinke, habe ich Samstagnacht etwas getrickst, meinen Alkoholjoker gesetzt und mir somit ein paar Gläschen Moscow Mule (was aufgrund der frischen Gurken & Limetten, fast schon wieder als gesund durchgehen dürfte) & Wodka Mate (Tee ist ja auch was gesundes...) gegönnt. "Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt", wusste auch schon die weise Pippi Langstrumpf zu singen. ;-)

Nun bin ich aber wieder auf Kurs (das Gehen auf einer geraden weißen Linie klappt auch wieder) und die zweite Halbzeit ist auch bald geschafft.

Sonntag, 9. März 2014

Zuckerfreie Bountys. Oder: die leckersten Kackwürste der Welt!


Zugegeben: Optisch erinnern diese kleinen Leckereien eher an unliebsame Überbleibsel von schwanzwedelnden Vierbeinern bzw. ignoranten Hundebesitzern für die es zuviel verlangt ist, das Glück ihrer kaltschnäuzigen Lieblinge einzutüten und in dafür vorgesehene Mülleimer zu entsorgen (Gibt es eigentlich Wettbewerbe für megalange Sätze? Ich hätte da einen einzureichen!). Aber es kommt halt doch auf die inneren Werte an!

Meine Kollegin Kristin hat mich letzte Woche mit selbstgemachten Bountys angefixt. Im Originalrezept wird mit Agavendicksaft gesüßt. Da ich eigentlich grad auf Agavendicksaft verzichten sollte, auf die Bountys aber nicht verzichten wollte, habe ich einen Versuch mit Xucker gewagt. Und er ist geglückt: zuckerfreie Bountys, die richtig lecker schmecken!

Die Herstellung ist einfach und dauert nicht lange. Die Bountys kann also jeder ganz leicht nachmachen.

Außerdem kann man aus der restlichen Schokoglasur noch eine tolle DIY-Schokolade machen. Somit steht einem Schoko-Overkill nichts mehr im Wege.

Zutaten für ca. 15 Stück:

Kokosriegel
150 g Kokosflocken
30 g Xucker
50 g Kokosmilchfett (Wichtig: Die Dose nicht schütteln! Dose öffnen und die feste Kokoskonsistenz entnehmen, nicht das Kokoswasser.)
etwas Salz

Glasur
60 g Kakaobutter
60 g weißes Mandelmus
30 g Kakao
30 g Xucker
etwas Salz

Zubereitung:

Kokosflocken im Mixer etwas zermahlen und mit den übrigen Riegel-Zutaten mit den Händen zermengen. Daraus ca. 15 kleine Kokosriegel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Teller legen. Diesen dann für 10 Min. ins Tiefkühlfach stellen.

In der Zwischenzeit die Kakaobutter über dem Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten unterheben.

Die gekühlten Kokosriegel im Schokaldenbad wälzen und auf ein Pralinen-/Kuchengitter legen. Anschließend wieder auf den Teller mit Backpapier für ca. 5 Min. ins Tiefkühlfach stellen.

DIY-Schokolade

Die übrig gebliebene Schokoglasur zusammen mit ganzen Mandeln, Haselnüssen, Rosinen oder whatever vermengen. Anschließend in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte flache Tupperschale o. Ä. gießen. Ein paar Minuten ins Tiefkühlfach - fertig ist die zuckerfreie DIY-Schokolade. Schmeckt toll! Ihr könnt auch noch etwas mehr Kakao hinzufügen, wenn ihr es lieber herber mögt.

Danke Kristin, dass du mich auf den Geschmack gebracht hast! :-)


Sonntag, 23. Februar 2014

1. Backversuch mit Xucker


Tja, ich wünschte, ich könnte netteres über das hübsche Kuchen-Foto sagen. Aber da fällt mir wirklich nichts zu ein. Hm, obwohl, doch! Die verwendeten Stevia-Schoko-Drops waren überraschend lecker! Diese hatte ich letztes Jahr eher versehentlich bestellt und mich bisher nicht getraut sie auch zu verwenden. Zu tief sitzt noch mein Stevia-süß-Trauma. Aber ich muss sagen, die schmeckten wirklich gut.

Wie das Foto unschwer erkennen lässt, ich habe mal wieder gebacken. Mit Xucker, statt Zucker. Mit Dinkel-Vollkornmehl, statt Weißmehl. Mit Pflanzenöl, statt Butter/Margarine. Mit Stevia-Schoko-Drops statt Schokolade. Aber leider schmeckt es so „besonders“, wie die Zutaten klingen. Mir jedenfalls.

Vielleicht war auch einfach zu viel Gutes drin.

Wer sich trotzdem traut oder das Rezept etwas abgewandelt nachbacken möchte, so geht‘s:

Zutaten

300 g Naturjoghurt
270 g Dinkel-Vollkornmehl
150 g Xucker
150 g Albaöl (das ist schwedisches Rapsöl mit Buttergeschmack)
4 Eier
1 Pck. Weinsteinbackpulver
1 Pck. Vanille, gemahlen
2 TL Vanille-Aroma
100 g gehackte Mandeln
150 g Stevia-Schoko-Drops (ich habe diese verwendet)
1 Prise Salz

Vollkorn-Semmelbrösel
Albaöl

Zubereitung

Eier und Xucker mit einem Mixer schaumig schlagen. Anschließend alle weiteren Zutaten hinzufügen und gut verrühren. Jetzt eine Kranzform mit Öl einfetten und mit Semmelbrösel bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1 Stunde backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Teig noch flüssig ist. Falls ja, dann noch weiterbacken.

Das ist meine erste Backerfahrung mit Xucker. Ich habe dieses hier bei amazon.de für 12,90 Euro (1 kg) bestellt. Hinter Xucker verbirgt sich der natürliche Inhaltsstoff Xylit, der aus Holz gewonnen wird. Klingt komisch, ist aber so. Xylit liest man meist in Verbindung mit zuckerfreien Kaugummis (toll: Xylit soll auch Karies vorbeugen). Von der Konsistenz her ist es wie weißer Haushaltszucker, schmeckt aber nicht ganz so süß. Eher ein Tick "frisch". Auf jeden Fall bisher der beste Zuckeraustauschstoff, den ich pur probiert habe.

Ich kann ehrlich gesagt gar nicht genau formulieren, was mir nun genau am Kuchen nicht schmeckt. Oder wie er denn nun schmeckt. Die Semmelbrösel außen sind auf jeden Fall ziemlich knackig, so dass man beim Kauen das Gefühl hat, es wären ein paar alte Brotkrusten dazwischen. Und insgesamt ist da irgendein seltsamer Nachgeschmack. Welcher ja diesmal nicht vom Stevia kommen kann. Und vom Xucker auch nicht. Oder sind Stevia und Xucker beim Backen heimlich eine merkwürdige Geschmacksverbindung eingegangen? Mysteriös…

Mal sehen, ob sich meine Kollegen morgen trauen. Und falls ja, was sie dazu sagen.

Samstag, 22. Februar 2014

Zuckerfreie Milch-Alternativen im Test


Da Milchprodukte im Moment nur einen sehr kleinen Teil meiner Ernährung ausmachen sollen und ich auf Kuhmilch sogar ganz verzichten sollte, habe ich mich hier nach zuckerfreien Alternativen umgesehen. Diese habe ich heute morgen getestet. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Wirklich geschmeckt und somit überzeugt, hat mich keiner.

Im Test gegeneinander angetreten sind:

1. Reisdrink Natur von Alnatura
2. Haferdrink Natur von Alnatura
3. Dinkeldrink Natur von Alnatura
4. Soya ganze Bohne von Alpro

Als Testmüsli habe ich das Müsli "Knackige Mischung" (mit Nüssen und ohne Früchte/Zucker) von Seitenbacher verwendet.

Alle Drinks müssen vor dem Gebrauch sehr gut geschüttelt werden. Da sie hauptsächlich aus Wasser bestehen, setzten sich die restlichen Bestandteile am Boden ab.

1. Reisdrink
Konsistenz: sehr dünnflüssig
Aussehen: weiß-transparent
Geschmack pur: schmeckt nach Reis (welch Überraschung) und gar nicht sooo schlimm
Geschmack mit Müsli: hier beißt sich der Reisgeschmack stark mit dem Nuss-Korn-Geschmack
Fazit: Könnte man vielleicht zum Kochen z. B. für asiatische Gerichte verwenden.

2. + 3. Haferdrink & Dinkeldrink
Konsistenz: dünnflüssig
Aussehen: trüb milchig
Geschmack pur: körnig herb
Geschmack mit Müsli: hier hätte ich gedacht, dass das sehr gut geschmacklich passen würde - quasi von Korn zu Korn. Hat mir aber überhaupt nicht geschmeckt.
Fazit: Für mich ungenießbar. Keine Ahnung, wofür man das verwenden könnte. Vielleicht zum Backen?

4. Soyadrink (warum schreibt Alpro eigentlich Soya mit "y"?)
Konsistenz: ähnlich wie Milch
Aussehen: etwas dunkler als Milch
Geschmack pur: leicht nussig, gegenüber den anderen Drinks mit dem geringsten Eigengeschmack
Geschmack mit Müsli: hier hätte ich auch Wasser verwenden können; machte kaum einen Unterschied. Und Müsli mit Wasser schmeckt bekanntlich nicht so gut.
Fazit: Dieser Drink ist für mich kein Unbekannter in der Küche und ich verwende ihn schon länger für Smoothies, Kartoffelbrei, Pfannkuchen etc. Auch wenn er mir nicht mit Müsli schmeckt, ist er mein Favorit, da er anderweitig vielseitig verwendbar ist.

Dieser Test spiegelt natürlich nur meine subjektive Wahrnehmung wieder. Gut möglich, dass diese Drinks von anderen wirklich gerne getrunken werden. Oder auch müssen. Denn bei Unverträglichkeiten stellen sie sicher eine Alternative dar. Und für Veganer sowieso.

Auch könnte ich mir vorstellen, dass die o. a. Produkte mit Zucker- und Geschmackszusätzen genießbarer sind.

Mein Müsli bleibt jetzt erstmal im Schrank und wird nach der Detox-Phase mit richtiger Milch genossen.

Montag, 17. Februar 2014

Ich bin dann mal detoxen.


3 Tage Schlemmerei sind vorbei - 2 Monate Entgiftung liegen vor mir. Wieso, weshalb, warum, habe ich bereits vor kurzem geschrieben: Rückendrücken

Die Entgiftung (Detox, wie es viele Frauenfachmagazine trendbewusst benennen) hat mir mein Heilpraktiker aufgebrummt. Zusammen mit einer Ernährungsumstellung, muss ich diverse Präparate zu mir nehmen, jeden Tag bitteren Tee trinken, wöchentlich zur Eigenbluttherapie gehen & ein paar Sitzungen Chiropraktik/Osteopathie über mich ergehen lassen. Ob's hilft? Keine Ahnung. Aber bei den Gesamtkosten hoffe ich es! Allein der (Online-)Apotheken-Besuch erleichterte mein Portemonnaie um über 100 Euro...

Zusätzlich zu dem Punkt "keine Milchprodukte" darf ich übrigens auch Naturjoghurt und -quark essen. Das erweitert meine kulinarischen Möglichkeiten wenigstens etwas.

Beim Einkaufen im konventionellen Supermarkt bin ich heute nämlich schon an Reis- und Hafermilch gescheitert: beide enthalten Zucker. Damn. Ungezuckerte Sojamilch gibt es; die kannte ich bereits. Ich werd mich diese Woche noch mal im hiesigen Biosupermarkt schlau machen. Oder kennt jemand einen Hersteller von zuckerfreier Reis- und Hafermilch? Dann her damit. :-)

Das letzte Wochenende war ich mit Freunden verreist, um meinen Geburtstag zu zelebrieren & noch mal alles zu essen, worauf ich Appetit hatte. Auch Zucker! Das hatte ich bereits in meiner "Ein-halbes-Jahr-ohne-Zucker-Phase" eingeplant und somit ohne schlechtes Gewissen zugeschlagen (ein Blogger-Kollege nannte das "den Joker setzen"). Franzbrötchen, Geburtstagstorte, Knabbereien - es war alles dabei. Das Detoxen soll sich schließlich auch lohnen.

Am Sonntagabend hab ich mich allerdings wieder auf den heutigen Morgen gefreut; musste ich mich doch am Wochenende mit etwas Bauchgrimmen nach den Zuckerfreuden herumplagen. Miss Unvernunft lässt grüßen. ;-)

Happy Detox - los geht's!

Donnerstag, 13. Februar 2014

Zuckerbefreit im Hamburger Magazin "Woman in the City"


Juchhu - Zuckerbefreit ist in der aktuellen Hamburg-Ausgabe von Woman in the City, einem kostenlosen Frauen-Magazin, welches in vielen Geschäften zum Mitnehmen ausliegt. Das Titelthema ist Zucker und ich wurde dafür bereits im Dezember interviewt. Die Redakteurin Jennifer Meyer hat in einem Selbstversuch für zwei Wochen auf Zucker verzichtet. In der Weihnachtszeit - Respekt!

Ich bin stolz wie Bolle & freue mich RIESIG über diesen Artikel.

Hier könnt ihr den 3-seitigen Artikel lesen - oder ihr nehmt euch ein Exemplar bei eurem Kiosk um die Ecke mit (zum Vergrößern aufs Bild klicken):