Sonntag, 23. März 2014

Bei Zucker hört der (Sport)Spaß auf!


Zucker löst Glücksgefühle aus.
Zucker macht krank.
Zucker versteckt sich gerne, auch unter anderem Namen.

Im aktuellen Programmheft von Sportspaß ist ein vierseitiger Artikel zum Thema "Zucker - fieser Verführer". In diesem wird über Zucker im allgemeinen, über seine Verstecke und Alternativen berichtet. Auch Xylit wird mit aufgeführt, welches ich zzt. gerne für Schokoladenwerke verwende.

Und auch wenn den meisten schon alles im Artikel aufgeführte bereits bekannt ist, so finde ich es außerordentlich positiv, welche Entwicklung dieses Thema in den letzten Jahren gemacht hat. Hier kann man gar nicht genug aufklären bzw. besser: bewusst machen.

Denn auch hier wird nicht der Zucker als solches verteufelt, sondern die Menge: "50 - 60 g Zucker pro Tag sind unproblematisch, weil die verbrannt werden, anstatt anzusetzen.", so der Autor Karsten-D. Hinzmann.

Ich wiederhole mich gerne: Die Menge macht das Gift!

Viel Spaß beim Lesen (zum Vergrößern aufs Bild klicken):






Sonntag, 16. März 2014

PillePalle. Alle pralle. // Detox-Halbzeit


Zugegeben: Das Foto lässt Langeweile im Altenheim vermuten. Doch nein, das ist mein derzeitiger Alltag. Meine Tageseinwurfmenge. Künstlerisch dargestellt.

Zudem trinke ich täglich bitteren Kräutertee (der gemeinerweise köstlich nach Fenchel riecht, aber leider geschmacklich vom Löwenzahn dominiert wird) und absolviere brav meine wöchentlichen Sitzungen beim Heilpraktiker. Nadeln, Baunscheidtieren, Aderlass - ich mache alles mit. Da ich das All-inclusive-Package gebucht habe, legt der Heilpraktiker-Meister ab und an noch mal Hand an; in Form von Osteopathie & Chiropraktik. Danach werde ich mit Bienengift und Schröpfgläsern malträtiert. Aber ich bin ja hart im Nehmen. Hauptsache, von all diesen Maßnahmen bleiben keine sichtbaren Schäden zurück - der nächste Bikini-Sommer kommt bestimmt (ja, auch nach Hamburg).

Das Positive zuerst: Es hat sich nichts verschlimmert. Das Negative folgt direkt: Es hat sich nichts verbessert. Aber gut Ding braucht bekanntermaßen etwas Weile. Also bin ich noch bester Dinge, dass sich alles irgendwann wohltuend auf den Rückenschmerz auswirken wird. Und sollte das wider erwarten nicht der Fall sein, so eine Detox-Wellness-Kur ist für den Körper auch mal ganz gut. Mein Säure-Basen-Haushalt wird danach eine positive Bilanz ziehen dürfen. Notfalls helfe ich noch mal mit einem grünen Smoothie nach.

"Herr Ober! Ein Gläschen Säure, aber mit Schuss!"
Alkohol ist in den 2 Monaten ebenfalls auf der roten Liste. Jedenfalls alles, was über zwei Gläser trockenen Rotwein pro Woche hinaus geht. Da ich keinen Wein trinke, habe ich Samstagnacht etwas getrickst, meinen Alkoholjoker gesetzt und mir somit ein paar Gläschen Moscow Mule (was aufgrund der frischen Gurken & Limetten, fast schon wieder als gesund durchgehen dürfte) & Wodka Mate (Tee ist ja auch was gesundes...) gegönnt. "Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt", wusste auch schon die weise Pippi Langstrumpf zu singen. ;-)

Nun bin ich aber wieder auf Kurs (das Gehen auf einer geraden weißen Linie klappt auch wieder) und die zweite Halbzeit ist auch bald geschafft.

Sonntag, 9. März 2014

Zuckerfreie Bountys. Oder: die leckersten Kackwürste der Welt!


Zugegeben: Optisch erinnern diese kleinen Leckereien eher an unliebsame Überbleibsel von schwanzwedelnden Vierbeinern bzw. ignoranten Hundebesitzern für die es zuviel verlangt ist, das Glück ihrer kaltschnäuzigen Lieblinge einzutüten und in dafür vorgesehene Mülleimer zu entsorgen (Gibt es eigentlich Wettbewerbe für megalange Sätze? Ich hätte da einen einzureichen!). Aber es kommt halt doch auf die inneren Werte an!

Meine Kollegin Kristin hat mich letzte Woche mit selbstgemachten Bountys angefixt. Im Originalrezept wird mit Agavendicksaft gesüßt. Da ich eigentlich grad auf Agavendicksaft verzichten sollte, auf die Bountys aber nicht verzichten wollte, habe ich einen Versuch mit Xucker gewagt. Und er ist geglückt: zuckerfreie Bountys, die richtig lecker schmecken!

Die Herstellung ist einfach und dauert nicht lange. Die Bountys kann also jeder ganz leicht nachmachen.

Außerdem kann man aus der restlichen Schokoglasur noch eine tolle DIY-Schokolade machen. Somit steht einem Schoko-Overkill nichts mehr im Wege.

Zutaten für ca. 15 Stück:

Kokosriegel
150 g Kokosflocken
30 g Xucker
50 g Kokosmilchfett (Wichtig: Die Dose nicht schütteln! Dose öffnen und die feste Kokoskonsistenz entnehmen, nicht das Kokoswasser.)
etwas Salz

Glasur
60 g Kakaobutter
60 g weißes Mandelmus
30 g Kakao
30 g Xucker
etwas Salz

Zubereitung:

Kokosflocken im Mixer etwas zermahlen und mit den übrigen Riegel-Zutaten mit den Händen zermengen. Daraus ca. 15 kleine Kokosriegel formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Teller legen. Diesen dann für 10 Min. ins Tiefkühlfach stellen.

In der Zwischenzeit die Kakaobutter über dem Wasserbad schmelzen und die restlichen Zutaten unterheben.

Die gekühlten Kokosriegel im Schokaldenbad wälzen und auf ein Pralinen-/Kuchengitter legen. Anschließend wieder auf den Teller mit Backpapier für ca. 5 Min. ins Tiefkühlfach stellen.

DIY-Schokolade

Die übrig gebliebene Schokoglasur zusammen mit ganzen Mandeln, Haselnüssen, Rosinen oder whatever vermengen. Anschließend in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte flache Tupperschale o. Ä. gießen. Ein paar Minuten ins Tiefkühlfach - fertig ist die zuckerfreie DIY-Schokolade. Schmeckt toll! Ihr könnt auch noch etwas mehr Kakao hinzufügen, wenn ihr es lieber herber mögt.

Danke Kristin, dass du mich auf den Geschmack gebracht hast! :-)