Mittwoch, 27. August 2014

Die Zuckerzeit ist fast wieder vorbei...

Bildquelle: Sigrid Rossmann/pixelio.de

Die letzte zuckerhaltige Woche ist angebrochen, ab Montag heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! Wie zu erwarten, drehte sich das Zucker-Karussell wieder recht schnell: Es gab Tage komplett ohne Süßigkeiten und Tage, an denen ich gefühlt kurz vor einer Spontan-Diabetes stand. Im normalen Alltag hat es sich allerdings recht gut eingependelt und es blieb meist bei einer kleinen Leckerei aus der Snack-Box. 

Seit meine Kollegin Lisa jedoch Anfang August einen riesigen Topf Lakritz-Bonbons mitgebracht hat, ist mein Blut zusätzlich mit einem kräftigen Schuss zuckerhaltigem Salmiak angereichert worden. Umso mehr freue ich mich aber, dass Lisa 1 Woche ebenfalls auf Zucker verzichten möchte. Applaus, Applaus, Applaus! :-)

Alles in allem, ist mein Süßigkeiten-Zuckerkonsum nie wieder so schlimm geworden, wie vor meiner ersten Challenge vor 2 Jahren. Für mich persönlich ist diese Art des Zuckerverzichts genau das Richtige. D. h., Zuckerarten wie Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft etc. sind in Maßen erlaubt. Weißer & brauner Zucker sollen vermieden werden. 

Starten werde ich die nächste Woche mit fasten. Angeregt durch meine Kollegin Gina möchte ich das mal ausprobieren. Mein erster Fastenversuch ist etliche Jahre her und ich habe nicht mal den ersten Tag überstanden. Das Fastenbrechen fand somit noch am gleichen Tag statt. Ich versuche 7 Tage durchzuhalten - nur mit reichlich Wasser, Kräutertees und Gemüsebrühe. 

Ich binsehr gespannt, wie es mir - neben der Arbeit & meinem Sport - dabei ergehen wird. Die ersten Fastentage können schließlich mental und körperlich sehr herausfordernd werden. Aber wie immer gehe ich optimistisch ans Werk und werde berichten. Tschakka! ;-)

Mittwoch, 20. August 2014

Zuckerfreie Leckereien im Test:


Vor round about 6 Wochen habe ich ein zuckerfreies Schlemmerpaket erhalten. Nun haben meine Kollegen und ich uns durch die Produkte getestet und unsere Geschmacksnerven sind sich in allem einig. Was mich etwas wunderte, tanzen meine doch gerne mal aus der Reihe.

Die letzten Wochen im Kühlschrank haben die Produkte sehr gut überstanden. Denn aufgrund des Hamburger Traumsommers war die Lust auf Schokolade eher gering. Auf schwüle Schokolade hatte niemand Appetit - nicht mal ich als absoluter Schoko-in-allen-Lebenslagen-Fan.

Bestellen kann man die u. a. Produkte bei ZAG, einem Online-Shop der ausschließlich zuckerfreie Leckereien vertreibt. Sämtliche Produkte sind zu 100 % zuckerfrei und zu 75 % glutenfrei.

Das war drin:

1. Schokoladen-Waffel von de Bron

2. Dunkle Pistazien-Schokolade von Klingele 

3. Dunkle Cranberry-Schokolade von Klingele

4. Belgische Pralinen von Konzelmann's

5. Weingummis "Pokerfruit" von de Bron

6. Bonbons "Erdbeer-Creme" von de Bron


So hat's geschmeckt:

Platz 1: Cranberry-Schokolade
Wirklich köstlich, da gibt's nichts zu meckern. Ich mag überhaupt keine Cranberrys, weil sie mir zu bitter sind. Aber in der Schokolade schmeckten sie leicht süß und waren sehr aromatisch. Zusammen mit der dunklen Schokoladennote ein Traum.

Platz 2: Pistazien-Schokolade
Fast genauso gut wie die Cranberry-Schokolade. Nur leider schmeckte man die Pistazien kaum raus. Hier dürften gerne mehr enthalten sein.

Platz 3: Belgische Pralinen
Klasse! Die Pralinen mit der weißen Schokolade waren zwar viel zu süß, aber der Rest, mmmmhhhhhmmmm. Ich habe sie als Gastgeschenk mitgebracht und es war für jeden was dabei. Geschmacklich überwiegend top!

Platz 4: Erdbeer-Bonbons
Die Bonbons schmeckten ziemlich wie das Original. Wenn man die mag, mag man die zuckerfreien auch. Einen großen Unterschied konnten wir jetzt nicht feststellen. Aber wie das Original schmecken sie etwas künstlich.

Platz 5: Schokoladen-Waffel
War okay, aber kein kulinarisches Highlight. Hier fehlte es etwas an Pfiff. Vielleicht wären ne Handvoll gehackte Haselnüsse ne Idee.

Platz 6: Weingummis
Tja, also die mochte wirklich keiner. Sie sind sehr fest und man muss schon kräftig zubeißen, um sie herunterzubekommen. Auch geschmacklich erinnerten einige Sorten (die unterschiedlichen Formen/Farben hatten jeweils einen anderen Geschmack) eher an Klostein oder Corega Tabs. ;-)


Was man  beachten sollte:

Gesüßt wird in den o. a. Produkten mit Maltit. Ich schreibe das ja immer wieder in meinen Artikeln: Obacht bei Zuckeraustauschstoffen. Diese können in größeren Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen (können, nicht müssen // welch Wortspiel). Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich; die richtige Menge individuell anders. Zuckeraustauschstoffe sind nicht gesundheitsschädlich und wirken wie Ballaststoffe: sie regen sanft die Verdauung an. Meine persönliche Empfehlung: In kleinen Mengen genießen. :-)

Zuckeraustauschstoffe sind z. B. Laktit (aus Milch), Maltit (aus Malzzucker), Isomalt (aus Rübenzucker), Sorbit (aus Stärke) und Xylit (aus Birkenrinde/Holz). 

Sonntag, 10. August 2014

Veganes Tiramisu mit Kokosblütenzucker


Meine Kollegin Kristin hat diese Woche ein äußerst leckeres, veganes Tiramisu gemacht. Inspiriert davon, habe ich das Rezept etwas abgewandelt und meine Neuentdeckung den Kokosblütenzucker verwendet. Das Tiramisu schmeckt fantastisch! Ich habe einen Teil der Mehlmenge mit Kokosmehl ersetzt. Das ist aber nur eine Variante.

Zutaten:

Biskuitboden
100 g Weizenmehl
40 g Kokosmehl
100 g Kokosblütenzucker
3 EL neutrales Öl (ich habe Mazola verwendet)
3 TL Backpulver

50 ml Amaretto
150 ml Kaffee, stark

Creme
250 ml Pflanzensahne
150 ml Wasser
80 g Kokosblütenzucker
50 g Gries
2 TL Vanilleextrakt
2 TL Zimt
1 Msp. Salz

100 g Pflanzenmargarine

Kakaopulver

Zubereitung:

1. Sahne, Wasser, Zucker und Gries miteinander vermengen, in einem Topf kurz aufkochen lassen, dabei reichlich rühren und 3 Min. köcheln lassen.

2. Die Creme vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen, dabei jedoch weiterrühren.

3. Vanilleextrakt, Zimt und Salz hinzufügen und gut verrühren.

4. Die Creme für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und gelegentlich umrühren.

5. Mehl, Zucker, Öl und Backpulver miteinander vermengen, auf ein kleines mit Backpapier ausgelegtes Backblech auslegen und bei ca. 180 g für ca. 20 Min. backen. Anschließend auskühlen lassen und den Biskuitboden längs halbieren.

6. Kaffee mit Amaretto verrühren.

7. Margarine (nicht geschmolzene!) unter die Creme rühren, bis diese schön cremig ist.

8. Eine kleine Form (ca. 20 x 30) mit Biskuit auslegen, diesen mit der Kaffeemischung beträufeln und anschließend die Creme darüber geben.

9. Das Ganze wiederholen und das Tiramisu mit Kakaopulver durch ein Sieb großzügig bestäuben.

10. Das Tiramisu für ca. 6 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Guten Appetit!

Freitag, 8. August 2014

Loco Coco - Tolles aus Kokos


Vor kurzem habe ich Kokosmehl entdeckt und damit bereits leckere Pfannkuchen gebacken. Nun gibt es eine weitere Entdeckung von der Super-Nuss: Kokosblüten-Zucker & -Dicksaft. Vom Kokosblütenzucker bin ich total begeistert! Dieser kommt am Sonntag in meinem Tiramisu zum Einsatz.

Kokosmehl (350 g, ca. 4 Euro)
Das Mehl ist glutenfrei, enthält weniger Kohlenhydrate und ist ballaststoffreich. Laut Hersteller können bis zu 25 % der im Backbuch angegebenen Weizenmehl-Menge durch Kokosmehl ersetzt werden. Man kann auch ausschließlich mit Kokosmehl backen, das erfordert allerdings eine gewisse Übung, da die Teigmasse recht klebrig ist. 

Kokosblütenzucker (400 g, ca. 8 Euro)
Dieser Zucker enthält im Vergleich zum gängigen weißen Zucker ein Vielfaches an Mineralstoffen und Antioxidantien. Zudem besitzt er einen niedrigen glykämischen Index von nur 35 (der glykämische Index von weißem Zucker beträgt 70!). Ich habe diese Zuckerart 1:1 mit dem im Rezept angegebenen Zucker ausgetauscht.

Kokosblüten-Dicksaft (350 g, ca. 6 Euro)
Zum flüßigen Süßen eignet sich dieser Dicksaft. Ich habe ihn noch nicht eingesetzt. Denke aber, das es sich hier ähnlich wie mit Agavendickssaft verhält, jedoch mit einem geringeren Fructoseanteil und einem niedrigeren glykämischen Index.

In den Medien wird Kokosblütenzucker derzeit als "etwas gesünderer Zucker" eingestuft. Wer sich komplett ohne Zucker ernähren möchte, der muss dann natürlich auch auf diesen "gesünderen" Zucker verzichten. Für mich jedoch stellt er eine super Alternative dar.

Nachfolgend auch noch ein Artikel über die verschiedenen Zuckerarten - inkl. Kokosblütenzucker: Zuckerlexikon - welcher Zucker ist gesund?