Dienstag, 9. September 2014

8 Tage Fastenzeit - schon wieder vorbei!


Mein Einstieg in die neue dreimonatige zuckerfreie Zeit begann mit einer 8-tägigen Fastenzeit. Ich wollte mal ausprobieren, ob ich das schaffe, da ich doch im Alltag nicht ohne Essen kann. Wenn ich nichts esse, schlägt mir das aufs Gemüt, mir wird kalt, ich bekomme Kopfschmerzen und ich fühl mich irgendwie schwach. ;-)

Nichts von den o. a. negativen Nebenwirkungen ist aufgetreten. Vielleicht, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe, temporär auf Nahrung zu verzichten. Die Fastenzeit ist mir überraschend leicht gefallen, worüber ich mich enorm freue. Ich fordere mich immer mal wieder gern heraus - und das scheint mir gut zu bekommen.

Außerdem ist es mir während der Fastenzeit mental & körperlich ausgesprochen gut ergangen. Laut meinen Recherchen wird z. B. von herausfordernden Sport in den ersten Tagen abgeraten. Ich habe trotzdem ab dem ersten Tag Sport gemacht, da ich auf keinen Fall Muskelmasse verlieren wollte. Da ich bis auf vermehrtes Schwitzen keine Beeinträchtigungen beim Sport feststellen konnte, habe ich mich an den reinen 5 Fastentagen immer bewegt. Sportfasten quasi. Generell empfiehlt sich Sportfasten nur, wenn man gesund & fit ist. Und selbst dann: Fasten ist nicht für jedermann und man sollte auf Signale seines Körpers achten, ob man sich damit wirklich noch was Gutes tut.

Die einzigen "Nebenwirkungen", die ich hatte, waren ein vermehrtes Wärmegefühl im Alltag, vermehrtes Schwitzen beim Sport sowie beim Radfahren ein erhöhter Puls. Ich habe noch gepumpt, als ich längst wieder am Schreibtisch saß - und es sind nur 3,5 km von der Haustür zur Agentur! Nun war es in der Woche auch recht warm in Hamburg. Dennoch würde ich diese Symptome größtenteils dem Fasten zuschreiben. Außerdem konnte ich in den Nächten zwischen den reinen Fastentagen schlecht schlafen. Ich bin oft aufgewacht. Überraschenderweise kam ich trotzdem gut aus dem Bett und war tagsüber fit. Insofern hat mich auch das nicht tangiert.

Mein Fastenplan:

Entlastungstag (Montag)
Morgens: Obst (Banane, Apfel, Nektarine, Pfirsich)
Mittags: Salat mit Parmesan und Sonnenblumenkernen
Abends: Tofuwürstchen mit Senf
Zwischendurch: Ananas mit Joghurt

1. Fastentag (Dienstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends (vorm Sport): Orangensaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

2. Fastentag (Mittwoch)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Mango-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

3. Fastentag (Donnerstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Himbeer-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Radfahren

4. Fastentag (Freitag)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Roter Multivitaminsaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Radfahren, Flohmarktkrams vom Keller ins Auto schleppen ;-)

5. Fastentag (Samstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Roter Multivitaminsaft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Laufen

Fastenbrechen/1. Aufbautag (Sonntag)
Morgens: Apfel (hui, war der süß!!!)
Mittags: Apfel (schmeckte schon etwas besser)
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe (wenn es einen Suppen-Orgasmus gibt, dann hatte ich einen!)
Zwischendurch: Wasser

2. Aufbautag (Montag)
Morgens: 2 Bananen
Mittags: Kartoffel mit Sour Creme
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser

Meine nächste Fastenzeit habe ich für Anfang Januar geplant. Dann vielleicht auch schon mit 8 statt 5 reinen Fastentagen.

Und nun heißt es wieder: 3 Monate zuckerfrei! :-D

PS: Das Foto zeigt übrigens meine Schreibtischschublade in der Agentur. Und meine Kollegen können es bestätigen: sie ist immer so bunt mit Kräutertees gefüllt - nicht nur in der Fastenzeit. ;-)