Sonntag, 30. November 2014

Freundliche Schokolade.


Hurra, ich habe gewonnen! Nämlich einen 10-Euro-Gutschein bei Zahnfreundchen. Verlost wurde dieser von der Hamburger Ausgabe von woman in the city. Vielen Dank nochmal, ich habe mich RIESIG gefreut!

Bestellt habe ich mir ausschließlich Schokoladentafeln in folgenden Sorten: 
  • Schokritze - mit Lakritz
  • Kakao Extra - mit Kakaobohnensplitter
  • Tiger-Schokolade - mit Schokoladenstreifen
  • Bienenstich - mit Honig & Minze
  • Bärchen im Schlammbad - mit zuckerfreien Gummibärchen
  • Draculade - mit Erdbeer & Chili
Kosten pro 40-g-Tafel: 2,40 Euro. Alle Tafeln sind laktosefrei.

Gesüßt werden die Schokoladen mit Palatinose. Das ist nichts anderes als Isomaltulose und wird aus Rübenzucker gewonnen. Isomaltulose hat denselben Kaloriengehalt wie herkömmlicher Zucker. Aber: Der glykämische Index ist mit 32 nur halb so hoch wie herkömmlicher Zucker und der Blutzuckerspiegel bleibt deshalb stabiler. Außerdem - und das ist der Vorteil mit dem Zahnfreundchen wirbt: Beim Verzehr von Isomaltulose entstehen an den Zähnen weder Karies noch Erosionsschäden.

Palatinose kann man direkt im Shop bestellen und zum Kochen, Backen & Süßen verwenden. Einfach den herkömmlichen Zucker laut Rezeptangabe 1:1 ersetzen.

Und wie hat's nun geschmeckt? Meine Kollegen und ich haben uns tagelang durchgetestet. Das Grundrezept der Schokoladen ist jeweils top, schmeckt wie herkömmliche Schokolade. Die Toppings sind natürlich Geschmackssache. Mir persönlich hat die Draculade mit zuckerfreien Erdbeerbonbons und Chili am besten geschmeckt. Gar nicht geschmeckt hat mir hingegen Schokritze; hier fehlte mir gänzlich der Lakritzgeschmack. Was für mich als absoluter Lakritzfan eine kleine Enttäuschung war.

Palatinose soll keine abführende Wirkung haben, was bei vielen Zuckeraustauschstoffen leider der Fall ist. Etwas Magengrimmen hatten ein paar meiner Kollegen und ich dennoch. Aber hier verhält es sich vermutlich wie mit allen Lebensmitteln: Der eine verträgt es so, der andere so.

Übrigens: Bei Edeka am Mühlenkamp Hamburg gibt es eine kleine Auswahl der Produkte von Zahnfreundchen zu kaufen. Die Draculade werde ich mir auf jeden Fall noch mal gönnen.

Heute ist meine 3-Monats-Challenge auch schon wieder vorbei. Im Dezember werde ich ein paar weihnachtliche Leckereien genießen, bevor es im Januar wieder heißt: zuckerbefreit.

Ich wünsche euch eine schöne & entspannte Weihnachtszeit!

Sonntag, 2. November 2014

Verdiente Pekannuss-Ahornsirup-Muffins nach mehr als Halbzeit.


2/3 der zuckerbefreiten Zeit sind schon wieder geschafft; nur noch bis 30.11.2014, dann sind die 3 Monate ohne weißen & braunen Haushaltszucker schon wieder um. Und auch diesmal stellt der Verzicht keine Herausforderung mehr dar. Geist und Körper haben sich hervorragend auf mein Konzept eingestellt und ich empfinde keine Nachteile. Trotzdem freue ich mich schon auf die Weihnachtsmarkt-Zeit mit Poffertjes, Salmiak-Lollies & Crêpes. :-D

Ich nehme mir immer viel mehr vor, als ich tatsächlich Zeit habe. Somit gibt es leider auch weniger Blog-Artikel, als ich Ideen habe. Dafür gibt es heute aber ein besonders leckeres Rezept, was ganz easy peasy nachzubacken ist: Pekannuss-Ahornsirup-Muffins. Und den allerersten habe ich sofort gegessen, wie das Foto unschwer vermuten lässt. Die Muffins sind einfach nur köstlich. Super saftig & schön nussig.

Pekannüsse sind übrigens unglaublich gesund und nahrhaft, haben kein Cholesterin und nur sehr wenige Kohlenhydrate. Dafür trumpfen sie mit Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamin A + B, Ballaststoffen & Proteinen auf. Ja, aber was ist mit dem unglaublich hohen Fettgehalt? Stimmt, der ist vorhanden. Wer aber wie ich an die Kraft der "guten Fette" glaubt, den schreckt das nicht. Ich esse täglich Nüsse unterschiedlichster Sorten, dafür aber keine Süßigkeiten. Und meiner Figur hat's bisher nicht geschadet. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich steh jedenfalls auf Pekannüsse - yeah! :-D

Rezept für 12 Muffins

Zutaten:

200 g Pekannüsse (alternativ: Walnüsse)
150 g Mehl
50 g Mandelmehl (alternativ: normales Mehl oder 100 g Dinkelmehl)
3 TL Weinsteinbackpulver (alternativ: Backpulver)
1 Prise Salz
1 Ei
90 g Butter
200 ml Milch
125 g Ahornsirup (alternativ: Agavendicksaft)
etwas Ahornsirup zum karamellisieren

Zubereitung:

1. 100 g Pekannüsse mit etwas Ahornsirup in einer Pfanne karamellisieren (es reicht, wenn die Nüsse rundherum glänzen, sie sollen nicht in Ahornsirup schwimmen). Anschließend auf etwas Backpapier geben, im heißen Zustand separieren und abkühlen lassen.

2. 100 g Pekannüsse grob hacken und anrösten. Anschließend mit dem Mehl, Mandelmehl, Weinsteinbackpulver und Salz vermengen. 

3. Ei, Butter, Milch und Ahornsirup miteinander vermengen und anschließend zur Mehlmischung geben. Jetzt noch mal sehr gut miteinander verrühren.

4. Den Teig in eine mit Papierförmchen ausgelegte Muffinform geben. 

5. Die karamellisierten Pekannüsse als Topping oben auf die Muffins geben.

6. Bei ca. 200 g ca. 30 Min. backen (zumindest bei meinem ollen Ofen)

Die Muffins schmecken warm wie kalt. Guten Appetit!


Am Donnerstag habe ich von meiner lieben Kollegin Lisa eine super süße Überraschung erhalten:


Lisa's Mama bringt aus Dänemark immer Unmengen an Lakritz mit. Einen Teil davon bringt Lisa mit in die Agentur, da wir alle im BackOffice total lakritzsüchtig sind. Tja, im Moment gibt's für mich nix, außer das Schnuppern des köstlichen Lakritzaromas. Damit für mich dennoch etwas übrig bleibt, hat Lisa mir diese tolle "Belohnungsbox" mit praktischem Tages-Abriss-Kalender gebastelt. So weiß ich immer auf den Tag genau, wann ich an das schwarze Gold darf. Zuckersüße Idee, liebe Lisa. Dankeschön. :-*