Montag, 26. Januar 2015

Geschafft: 10 Tage Sport-Fasten!

Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de

Hab ich letzte Woche Dienstag an meinem Fasten-Tief am Nachmittag noch gedacht "Oh nein, noch 8 Tage", denke ich jetzt "Wow! Schon wieder vorbei!"

10 Tage habe ich diesmal gefastet, letztes Jahr waren es 8. Und es ist mir auch jetzt wunderbar leicht gefallen. Das Durchhalten. Das Einhalten. Das übermäßige Trinken. Der Sport. Alles prima. :-)

Im Vergleich zum Fasten im letzten Jahr, konnte ich jede Nacht sehr gut schlafen. Dafür hatte ich dieses Mal an einem Nachmittag ein kleines Fasten-Tief: mir war kalt, ich fühlte mich müde & antriebslos, hatte Hunger und etwas Kopfweh. Zum Glück hielt es nur ca. 3 Std. an und kam auch nicht wieder. Ansonsten hatte ich keinerlei Wehwehchen und war voller Energie. 

Diese Energie habe ich für täglichen Sport genutzt: Ballett, Yoga, Workout, Pole Dance & Laufen. Das hat auch alles hervorragend geklappt. Wobei ich beim Bergauflaufen weniger Puste & beim Pole Dance weniger Kraft als sonst hatte. Pah! Luxeriöse Fasten-Peanuts-Probleme! ;-)

Und das war mein Fastenplan für 10 Tage:

Entlastungstag (Montag)
Morgens: Obst
Mittags: Salat mit Parmesan & Sonnenblumenkernen
Abends: Salat mit Thunfisch, Mozzarella & Nüsse
Zwischendurch: Obst
Sport: Sit-ups
> Das Abendessen fiel leider nicht wirklich entlastend aus. Normalerweise hätte ich etwas Tofu oder Fisch gegessen. Oder Obst. Aber ich hatte noch Raclette-Reste vom Wochenende - da hat dann einfach mein Pragmatismus gesiegt. Und mein Bauch. ;-)

1. Fastentag (Dienstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Rote-Beeren-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

2. Fastentag (Mittwoch)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Mango-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

3. Fastentag (Donnerstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Himbeer-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Workout

4. Fastentag (Freitag)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Rhababer-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Yoga

5. Fastentag (Samstag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Orange-Kiwi-Saft
Abends: Gemüsebrühe ohne Hefe
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Lauftraining inkl. kleiner Workouts

6. Fastentag (Sonntag)
Morgens: Detox-Tee
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Apfel-Heidelbeere-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Pole Dance

7. Fastentag (Montag)
Morgens: Sauerkrautsaft
Mittags: Gemüsebrühe ohne Hefe
Abends: Blutorangen-Saft
Zwischendurch: Detox-Tee, Kräutertees, Wasser
Sport: Nix
> Leider hatte ich vom Pole Dance mit rechtsseitigen Muskelkater zu kämpfen und habe mich deshalb für die Extremsportart Couchsurfing entschieden. ;-)

1. Aufbautag/Fastenbrechen (Dienstag)
Morgens: 1 Apfel
Mittags: 1 Apfel, 2 EL Haferflocken, Naturjoghurt
Nachmittags: 2 Stückchen zuckerfreie Mangel-Feigen-Schokolade (yummi!)
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe
Zwischendurch: Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

2. Aufbautag (Mittwoch)
Morgens: 2 Bananen, 2 EL Haferflocken, Naturjoghurt
Mittags: Kartoffel mit Quark
Nachmittags: 2 Stückchen zuckerfreie Mangel-Feigen-Schokolade
Abends: Möhren-Ingwer-Kokos-Suppe
Zwischendurch: Kräutertees, Wasser
Sport: Ballett

Auf Nahrungsergänzungsmittel habe ich verzichtet. Mineralien & Salze lieferten mir die Gemüsebrühe, Vitamine die Obstsäfte. Und ich habe täglich über 5 l getrunken!

Und wie geht's jetzt weiter?
Ich ernähre mich weiterhin zuckerfrei bis Mitte April (= 3 Monate) und orientiere mich an Glyx. Da beide Ernährungskonzepte seit langem fest etabliert sind, muss ich mich nicht weiter umstellen. Allerdings möchte ich versuchen, etwas konsequenter zu glyxen. Und Sport gehört eh zu meinem Alltag, aber nach dem Fasten nicht mehr täglich. ;-)

Mittwoch, 21. Januar 2015

Zwei Fasten-Profis im Interview. Und ich dazu. ;-)


Letztes Jahr im September habe ich das erste Mal gefastet. Meine Kollegin Gina hatte mir zuvor ihre persönlichen Erfahrungen geschildert, was mich in meinem Entschluss bekräftigt hat, es einfach mal zu versuchen. Mit Erfolg - ich hab's geschafft! :-)

Da das Thema "fasten" sicherlich auch für andere interessant ist, habe ich nachfolgend einige Fragen zusammengestellt, die von meiner Freundin Franzi (32 Jahre), meiner Kollegin Gina (45 Jahre) und von mir (36 Jahre) beantwortet wurden.

Es geht hierbei nicht um fundiertes Expertenwissen, sondern um persönliche Erfahrungen, Eindrücke und Gewohnheiten. Ob fasten auch für euch das Richtige ist, und falls ja, in welcher Art & Weise, können wir natürlich nicht beantworten. Aber vielleicht bieten euch unsere z. T. sehr unterschiedlichen Antworten Anregungen für eure Fasten-Überlegungen.

Wie oft hast du bisher gefastet?

Franzi: Ca. 7- oder 8-mal. 

Gina: Ich faste zweimal jährlich seit ca. zwei bis drei Jahren.

Sina: Zweimal (Sep 2014 & Jan 2015).

Wie lange fastest du insgesamt? Was sind davon Entlastungs- und/oder Aufbautage?
Franzi: Früher 5 Tage, mal 10 Tage (reines Fasten). Jetzt genau 7 Tage. Zusätzlich 1 Entschlackungstag und 1 - 2 Aufbautage.

Gina: 10 - 14 Tage. Mir fällt fasten sehr leicht, daher könnte ich ohne Probleme auch länger fasten. Aber da ich eine ausgesprochen gut ausgeprägte Muskulatur habe, die ich gerne behalten würde, überschreite ich 14 Tage nie. Ich möchte nicht mit dem Abbau meiner Muskulatur „bezahlen“ müssen. Ich habe einen sehr schnellen Stoffwechsel und eine stabile, recht homogene Blutzuckerkurve, daher brauche ich nur einen Entlastungstag und nur bis zu maximal zwei Aufbautage.

Sina: Dieses Mal insgesamt 10 Tage, davon 1 Entlastungs- und 2 Aufbautage.

Was isst du am Entlastungstag?
Franzi: Leicht verdauliche Kost. Obst, was eher treibende Wirkung hat.

Gina: Schonkost, also salzarm, kein Zucker, kein Café, wenig Gewürze, keine „anstrengenden“ Nahrungsmittel wie z. B. Kohl und kohlenhydratarm.

Sina: Morgens & zwischendurch Obst, mittags Salat und abends Tofu oder Fisch. Dieses Mal habe ich allerdings einen Salat mit den Raclette-Resten vom Wochenende gegessen. Das hatte mit "Entlastung" nicht mehr viel zu tun. ;-)

Was isst du am Aufbautag?
Franzi: Erstmal auch Obst und eventuell Brötchen oder Knäcke.

Gina: Am liebsten Gemüsesuppen und Salate, gerne auch Obstsalat oder Obstjoghurt - Gemüsepfanne passt gegen Ende auch sehr gut.

Sina: Fastenbrechen ist bei mir ganz klassisch ein Apfel. ;-) Anschließend weiteres Obst, Gemüsesuppe & Kartoffeln.

Wie sieht ein typischer Fastentag bei dir aus?
Franzi: Morgens geh ich beim Fasten jeden Tag auf die Waage. Für mich ist die tägliche Gewichtsreduktion ein wesentlicher Antrieb für das Fasten, neben der heilenden und entgiftenden Wirkung. Dann trinke ich einen Fastentee. Ansonsten gehe ich den Tag an wie jeder andere. Fasten soll für mich als was völlig normales erscheinen. Mittags trinke ich dann meist einen Tomatensaft oder eine Buttermilch. Nachmittags und zwischendurch wieder Tee. Abends dann wieder einen Tomatensaft oder Brühe oder andere Säfte. Sport gehört auch bei mir auch zum Fasten dazu. Ich achte einfach stärker auf meinen Körper, was er schafft oder was eventuell zuviel ist.

Gina: Morgens beginne ich mit einer riesen Tasse ayurvedischen Tees. Das zelebriere ich im Winter bei Kerzenlicht und im Sommer am offenen Fenster (das ist anders als sonst). Dann fahre mit dem Rad zur Arbeit und nehme mir wie jeden Tag etwas Zeit auf der Brücke, um über die Alster zu schauen und das Wetter wahrzunehmen. Auf der Arbeit wird erstmal eine Kanne eines anderen ayurvedischen Tees gekocht. Ich verzichte komplett auf Aromastoffe in Tees (was ich generell immer bevorzuge). Zum Mittag gibt’s dann einen halben Liter Gemüsebrühe, und nachmittags wieder eine Kanne eines nochmal anderen ayurvedischen Tees. Auf dem Nachhauseweg setze ich mich – wenn es das Wetter zulässt - eine Runde an die Alster und zu Hause gibt’s zum Abendessen wieder einen halben Liter Gemüsebrühe. Abends gibt’s im Winter dann weiter Tees und im Sommer viel Wasser. In der Fastenzeit liebe ich Wasser noch mehr als sonst sowieso schon, also gehe ich dann oft schwimmen oder in die Badewanne. Am Wochenende koche oder backe ich (besonders in der Fastenzeit) gerne für andere Leute. Was ich ebenfalls in der Zeit gerne mache, ist durch Bücherläden zu ziehen und nach neuen Kochbüchern Ausschau zu halten. Meine sportlichen Gewohnheiten ändere ich nicht, also weiter schwimmen, tauchen, segeln, paddeln, Yoga und Rad fahren.

Sina: Morgens starte ich jeden zweiten Tag mit einem halben Liter Sauerkrautsaft auf nüchternen Magen. Dazu muss ich mich schon etwas zwingen (erinnert etwas an Gülle), aber lieber so als anders. Bis zum Mittag trinke ich Detox-Tee. Mittags gibt's Gemüsebrühe ohne Hefe aus dem Bio-Supermarkt. Zum Selberkochen habe ich einfach keine Lust. ;-) Meine Mittagspausen verbringe ich weiterhin mit meinen Kollegen. Deren Essensgerüche empfinde ich als sehr wohltuend. Generell schnuppere ich gerne überall verstärkt, wie z. B. in Cafés, Bäckereien, Dönerbuden (und ich bin Pescetarier!). Gerüche nehme ich in dieser Zeit noch intensiver wahr, als sowieso schon. Nachmittags gibt's dann die nächste Kanne Kräutertee ohne Aromen (auf die verzichte ich sonst allerdings auch). Zusätzlich trinke ich noch stilles Wasser und weitere Tees. Abends freue ich mich auf einen Bio-Obstsaft, jeden Tag einen anderen. Und ich mache täglich unterschiedlichsten Sport. Mein Abendritual: Eine Tasse Lavendeltee.

Wievel Liter trinkst du durchschnittlich pro Tag insgesamt?
Franzi: 3 - 4 Liter Wasser, Tee etc.

Gina: Ich schätze 4 Liter.

Sina: Über 5 Liter!

Nimmst du während des Fastens Vitamin- oder Mineralstoffpräparate o. Ä. ein?
Franzi: Nein, da man die Brühe aus frischen Zutaten kocht und dort Vitamine enthalten sind. Zusätzlich mische ich dort Hefeflocken unter als weiteren Vitaminlieferant.

Gina: Ja, Vitamin C und Zink.

Sina: Nein. Mineralien & Salze bekomme ich durch die Gemüsebrühe, Vitamine durch die Obstsäfte.

Wie fühlst du dich während des Fastens?
Franzi: Die schönsten Tage sind für mich die Entlastungs- und Aufbautage. Ansonsten fühle ich mich während des Fastens sehr gut. Man ist nach wie vor leistungsfähig und es klappt alles genauso gut wie mit Lebensmittel. Für mich der schlimmste Tag ist meist der zweite Fastentag. An dem Tag stellt gefühlt mein Körper um und hat nun verstanden, dass er aus den inneren Reserven leben muss. An dem Tag nehme ich mir wenn möglich nicht zuviel vor. 

Gina: Durch die Bank weg super – ich habe zum Glück aber auch nur am ersten Tag Hunger, der ist am zweiten Tag schon verschwunden – wie gesagt der schnelle Stoffwechsel und die stabile Blutzuckerkurve machen es mir hier per Zufall sehr leicht.

Sina: Der Entlastungstag gefällt mir am wenigsten. Ich esse zwar, aber da ich kein Obst- und Gemüsetyp bin, stellt dieser keine Satisfaction für mich da. Während der reinen Fastentage ging es mir blendend - ich hatte eher mit einem Energieüberschuss zu kämpfen. Außerdem kein Hungergefühl, keine Müdigkeit, keine Antriebslosigkeit, keine schlechte Laune, kein Frieren (außer diesmal am Nachmittag des ersten reinen Fastentages). Und die Aufbautage sind toll; die einzelnen Nahrungsmittel lösen bei mir jeweils eine regelrechte Geschmacksexplosion aus! :-)

Warum fastest du?
Franzi: Für mich ist das Abnehmen das Wichtigste am Fasten. Zudem die Entgiftung. Einfach mal alle Umwelteinflüsse durch die Nahrungsaufnahme sein lassen. Dann geht's mir danach richtig gut. Erstens hat sich der Mengenkonsum danach drastisch reduziert. Man lernt mal wieder das Gefühl "Hunger" kennen. Und man schmeckt danach die Lebensmittel wieder ganz anders und weiß sie viel stärker zu schätzen.

Gina: Ich werde beim Fasten ruhig, das kann ich ab und zu gut gebrauchen. Ich werde auch sehr klar. D. h. entweder es gibt aktuell gerade eine schwierige Zeit mit schwierigen Fragen und dann fange ich zu fasten an oder es ist wieder mal Zeit zu fasten und dann suche ich mir Themen, die ich schon lange mal sortieren wollte. Ich faste also großteils aus mentalen Gründen. Weiterhin nehme ich Gerüche viel intensiver wahr, darauf bin ich auch insbesondere aus – an einer Bäckerei vorbei zu gehen, in einem Teeladen zu stehen oder einfach nur im Café auf der anderen Straßenseite bei Fathma die Quiches und Nata zu riechen, wenn ich einen Tee bestelle ist wunderbar. 

Sina: Primär geht es mir um das Loswerden der Weihnachtskilos. Das ist zwar nur minimal (ca. 1,5 kg) und jährlich einkalkuliert, aber behalten möchte ich sie trotzdem nicht. Der Dezember ist für mich der Schlemmermonat: ich esse worauf ich Lust habe - und zwar wann und soviel ich will! Dazu einige Lumumbas auf dem Weihnachtsmarkt und diverse post weihnachtliche Schokoladen-Schlemmereien. Yummi. Ein weiterer Grund ist, den Körper mal zu resetten und anschließend vieles wieder bewusster wahrzunehmen. Nach dem Schlemmermonat Dezember auch dringend nötig. ;-)

Welche Nachteile treten bei dir beim Fasten auf?
Franzi: Für mich ist der Mundgeruch mit das Schlimmste am Fasten. Der gehört zwar dazu, aber für die Umwelt meist nicht so schön.

Gina: In der Regel ist mir immer warm. In der Fastenzeit kann es sein, dass mir ab und zu mal kalt ist.

Sina: Jeden zweiten Tag Sauerkrautsaft... ;-)

Was nimmst du aus deiner Fastenzeit mit?
Franzi: Lust auf die Lebensmittel. Das bewusste Essen wieder lernen.

Gina: In der Zeit des Fastens wird mein „Wertesystem validiert“ d. h. danach schätze ich die sonst so selbstverständlich scheinenden Dinge so viel mehr und das bleibt danach auch eine ganze Weile so. Im Leben sind es oft die kleinen Dinge die mir Freude bereiten, der Alltag, es braucht oft nichts Großes und das Fasten hilft mir bei dieser Sichtweise. Nichts desto Trotz liebe ich natürlich auch Außergewöhnliches – alles hat eben seinen Platz und sollte Wertschätzung erhalten.

Sina: Im Alltag ernähre ich mich bereits größtenteils sehr bewusst. Nach dem Fasten jedoch noch bewusster. Ich habe Lust auf gesunde Lebensmittel und aufs Kochen. Mental fühle ich mich "sortierter". Da ich mir ungewöhnlich viel Zeit für mich genommen habe, hatte ich Raum für vieles, was ich im Alltag eher wegdränge. Quasi ein Frühjahrsputz fürs Hirn. Außerdem stelle ich mich gerne Herausforderungen & bin ich stolz auf mich und meinen Körper: "Toll, was wir gemeinsam geschafft & erreicht haben." :-)

Falls ihr noch weitere Fragen an uns habt, beantworten wir diese gern.

Herzlichen Dank an Franzi & Gina für die Teilnahme am Interview. :-)

Montag, 12. Januar 2015

Neues Jahr - neue Challenge!


Die weihnachtlichen Fress...ähm Festtage sind vorbei und ab heute heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit. Zusätzlich nutze ich den Neujahrs-Aufschwung und starte die diesjährige Challenge mit fasten, um meinen Körper zu resetten.

Letztes Jahr im September habe ich zum ersten Mal in meinem Leben gefastet und es ging mir überraschend gut dabei (Fastenplan 2014). Statt 7 Tage werde ich dieses Mal allerdings 10 Tage fasten. Und heute geht's los, mit dem Entlastungstag. Darauf folgen 7 Tage nur trinken (Säfte, Gemüsebrühe, Tees, Wasser) und abschließend zwei Aufbautage. Zuckerbefreit wird es darüber hinaus natürlich weitergehen (außer an meinem Geburtstagswochenende! Und in Erinnerung an Udo Jürgens: Aber bitte mit Sahne!).

Das neue Jahr nutzen auch Freunde aus meinem Umfeld für gute Vorsätze & Herausforderungen: Lisa isst den ganzen Januar keine Süßigkeiten, Claudi lässt sowohl Zigaretten als auch Alkohol weg. Und Dunja lebt bereits seit über 3 Monaten zuckerfrei. Ich finde es großartig, wenn man einfach mal probiert, sich selbst herauszufordern. Es muss ja nicht für lange oder gar auf Dauer sein. Und im besten Fall wird man mit einem guten Gefühl belohnt, es geschafft zu haben! Und im allerbesten Fall, nimmt man aus seiner Challenge eine Denk- oder sogar Verhaltensänderung mit.

Mehr Sport? Weniger Zigaretten? Keinen Zucker? Wie auch immer eure persönliche Neujahrs-Challenge aussieht, ich wünsche euch ganz viel Power & Durchhaltevermögen. Und denkt daran: Der innere Schweinehund ist ein Zeitdieb & Lügner! Und wer will schon mit so einem Lumpenpack in der Komfortzone abhängen? ;-)