Freitag, 27. Februar 2015

Kostenlose Zucker-Apps


Meine jetzige Challenge "3 Monate zuckerbefreit" würde regulär bis zum 05.04.2015 gehen - das sind dann genau 12 Wochen. Da ich aber - wie geplant - an meinem Geburtstagswochenende 3 Tage lang geschlemmt und mir somit auch Süßigkeiten gegönnt habe, geh ich in die Verlängerung. Meinen letzten zuckerbefreiten Tag lege ich auf den 12.04.2015 - und die Hälfte habe ich bereits geschafft. Hurra! Ebenfalls toll: Ostern liegt dann bereits hinter mir und lila Schmunzelhase & Lindt-Ei werden von mir ignoriert.

Ich arbeite in einer Internetagentur, blogge, bin aktive Facebookerin, finde mein Smartphone mehr als praktisch und nutze täglich unterschiedliche Apps. Da liegt es nahe auch mal zu gucken, ob es zum Thema "Zucker" Apps gibt. Gibt es. Die beiden kostenlosen Apps stelle ich nachfolgend kurz vor:

1. Süßmacher von der Verbraucherzentrale
In dieser App gibt ein Lexikon mit den unterschiedlichsten Zuckerarten. Von A wie Acesulfam-Aspartamsalz bis Z wie Zuckerrübensirup. Jede Zuckerart wird genau beschrieben und gibt z. B. auch an, ob sie kariesfördernd ist oder Auswirkungen auf den Insulinspiegel hat.

Neben dem Lexikon gibt es noch ein Glossar, in dem Fachbegriffe wie "Hydrolyse" oder werbliche Auslobungen wie "ohne Zuckerzusatz" beschrieben werden.

Als dritte Info-Quelle verweist die App auf vermeintlich nützliche Links. Diese haben aber nichts mit Zucker zu tun. 

Fazit: Zum Einkaufen kann diese App sicherlich nützlich sein. Ein Blick auf die Inhaltsangaben und bei den Zutaten, die einem verdächtig vorkommen im Lexikon nachsehen.

2. Süßes ohne Zucker von Sunny Cupcake
Hier findet ihr 13 Rezepte von Keksen, Kuchen und Torten, die mit Stevia gesüßt sind. Weitere Rezepte und Tipps findet ihr auf der Facebook-Seite von Sunny Cupcake. Und in der App-Beschreibung steht: "Wünscht ihr euch ein bestimmtes Rezept? Dann schreibt mich gerne über Facebook an." Leider ist der letzte Eintrag auf ihrer Facebook-Seite von Oktober 2013. Ob Tortenwünsche somit noch erhört werden, ist ungewiss.

Fazit: Ich persönlich bin kein Stevia-Fan. Aber für den, der's mag: Die Rezepte sind wirklich gut aufbereitet und laden zum Nachbacken ein.

Sonntag, 1. Februar 2015

Zum Kugeln - mit Rum & Kokos!


Ich liebe Rumkugeln! Da ich bisher keine zuckerfreien Rumkugeln entdecken konnte, habe ich heute eine DIY-Variante probiert. Und ich muss sagen: wirklich lecker! Sie schmecken herrlich schokoladig, köstlich nach Kokos, leicht nach Rum und dank der Kakaonibs sind sie etwas crunchy. :-)

Ganz fürchterlich streng genommen sind sie nicht zu 100 % zuckerfrei. Denn Rum wird schließlich aus Zuckerrohr hergestellt. Aber bei Alkohol bin ich da nicht so streng und lass die Kirche sonntags mal im Dorf. Und ich habe leider nur 99%ige Schokolade im stationären Handel bekommen. Gerne hätte ich die Stevia-Schokolade von Cavalier verwendet. Aber 4,50 Euro Versandkosten für 3 Tafeln Schokolade im Online-Shop finde ich dann doch etwas überzogen. Nächstes Mal plane ich meine spontanen DIY-Ideen früher - dann gibt's auch das Gesuchte regulär in Hamburg im Handel zu kaufen.

Das Kokosöl ist beim Kauf meistens fest. Das macht aber nichts und es lässt sich auch so gut verwenden.

Die Herstellung ist wirklich easy peasy! :-)

Zutaten:

200 g zuckerfreie Schokolade
125 g gemahlene Mandeln
3 EL Kokosöl
5 EL Kokosblütenzucker
4 EL Rum (alternativ: Rumaroma)
50 g Kakaobohnen oder -nibs (kann man auch weglassen)
Kokosraspel

Zubereitung:

  • Die Kakaobohnen im Zerkleinerer zu kleinen Stückchen verarbeiten. 
  • Schokolade im Wasserbad erwärmen.
  • Die restlichen Zutaten bis auf die Kokoraspel hinzugeben.
  • Schokoladenmasse bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  • Anschließend diese in den Kühlschrank stellen (aber nicht auf die Glasplatte).
  • Sobald die Konsistenz fest, aber formbar ist, kleine Kugeln formen und diese dann in den Kokosraspel wälzen.

Gekühlt schmecken sie am besten.

Guten Appetit!