Dienstag, 3. Oktober 2017

Schlemmerwochen adé - die Zweite!



Neuer Monat, neues Glück. Oder zumindest, Versuch. Denn eigentlich war mein Ziel bereits im April meine Kortison-Kilos wieder zu verlieren (hier geht's zum Artikel). Dafür wollte ich nicht nur wieder 3 Monate auf Zucker verzichten, sondern auch auf Weizen. Und auf Zwischenmahlzeiten. Das hat anfangs auch sehr gut geklappt. 

Aber dann kam Er, der Frust, dieser Fiesling! Trotz Ernährungsumstellung und Sport (3 - 4x pro Woche), habe ich nicht abgenommen. Nicht einen Zentimeter. Und auch kein Kilo. Das hat mich dann so genervt, dass ich nicht mehr auf meine Ernährung geachtet habe. Fiesling Frust hatte mich ganz schön am Haken.

Und immer wieder hörte ich von Ärzten, Physiotherapeuten & Co. "Ihr Körper braucht Zeit. Geben Sie ihm diese. Sobald sich alles wieder normalisiert hat, werden Sie auch wieder abnehmen können." Das sind Phrasen, die ungeduldige Menschen wie ich überhaupt nicht gerne hören. Auch, wenn sie richtig sind.

Mitte August erhielt ich dann endlich die erlösenden Werte im Blutbild: alles wieder im Normbereich - die Hormone stehen einer Abnahme nicht mehr im Wege. Prima!!! Nach 2 Urlauben, in denen ich mich noch mal alles andere als gesund ernährt habe, ging's dann am Sonntag (1. Oktober) endlich los: Zucker adé! Zudem wenig Kohlenhydrate und regulär keine Zwischenmahlzeiten. 

Bei jedem Essen wird das Hormon Insulin (Blutzucker) produziert und somit die Fettverbrennung gehemmt. Zudem fördert es Heißhunger. Deshalb sollte bei einer Gewichtsabnahme auf Zwischenmahlzeiten verzichtet werden. Jedenfalls habe ich damit gute Erfahrungen gemacht.

An Sporttagen baue ich Zwischenmahlzeiten allerdings ganz bewusst ein. An 3 Tagen in der Woche fahre ich direkt von der Arbeit zum Sport und bin entsprechend spät erst zu Hause. Der Abstand zwischen Mittag- und Abendessen ist mir dann zu groß und hungern möchte ich auf keinen Fall. Also gibt's an diesen Tagen am späten Nachmittag einen sättigenden Smoothie. Diesen bereite ich mir sonntags in entsprechender Menge für die kommende Woche vor und nehme ihn dann mit zur Arbeit.

Das Rezept ist ganz easy peasy:

1 Becher (450 g) Skyr natur (enthält viel Protein, was lange satt macht)
1 Packung (300 g) TK-Beeren, z. B. Heidelbeeren oder Himbeeren
1 kleines Stück Ingwer (oder Nüsse)
1 EL Kurkuma (oder Zimt)
etwas Wasser

Alles zusammen im Mixer gründlich pürieren und soviel Wasser dazugeben, bis der Smoothie eine trinkbare Konsistenz hat.

Manchmal geht's natürlich nicht anders und es muss nachmittags einfach mal ein Snack zwischendurch sein. Dafür habe ich immer Walnüsse dabei. Man kann sich aber auch gut Gemüsesticks schnippeln oder einen kleinen Naturjoghurt mit Zimt essen. Diese Lebensmittel lassen das Insulin nicht so stark in die Höhe schießen, wie z. B. ein Müsliriegel, eine Banane oder ein Knäcke.

Voraussichtlich werde ich mich bis ca. Mitte Dezember zuckerbefreit ernähren, da ich auf die köstliche Weihnachts(markt)zeit nicht komplett verzichten möchte. ;)

Mittwoch, 17. Mai 2017

Raw-raw-Baby: Rohkostkuchen mit Datteln & Gutscheincode vom Dattelbär!


Zuckerfrei, glutenfrei, vegan, laktosefrei - irgendwas ist ja immer. Bzw. irgendwer hat immer irgendwas. Und das ist auch gut so. Denn so kommen viele interessante Rezepte zusammen. Wie auch dieses hier: Rohkostkuchen, der mit Datteln gesüßt ist. Und zwar mit Datteln vom Dattelbär. Der Dattelbär ist mein neuer Favorit in Sachen "zuckerfreier, gesunder, veganer und natürlicher" Nachschub.

Wer gerne gesund nascht, der wird hier fündig: Im Shop vom Dattelbär gibt es die köstlichen Palmenfrüchte in unterschiedlichen Qualitäten und Arten. Datteln gibt es nicht nur in unterschiedlichen Qualitätsklassen, sondern auch in verschiedenen Arten, wie Sirup oder Paste. Je nach gewünschten Einsatz beim Kochen oder Backen, ist die Konsistenz ein entscheidender Vorteil.


Ein weiterer Vorteil: Ab einem Bestellwert von 39,90 Euro, erhaltet ihr 5 % Rabatt! Der Code für eure Bestellung lautet zuckerbefreitspecial und ist bis zum 15.06.2017 gültig. Also, schnell sein lohnt sich! Und holt euch die Zotter-Schokodatteln - die sind ein absoluter Traum!


Die Datteln vom Dattelbär sind 100 % natürlich (also frei von Pestiziden, Zusatzstoffen & Zuckerzusatz) und auf deren Farmen wird wertschätzend mit den Mitarbeitern umgegangen (Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Trinkwasser etc.) bzw. mit fairen Preisen gehandelt. 


Nu aber mal Kokosöl bei de Nüsse! ;)

Das Originalrezept ist nicht von mir, sondern von EatMoveFeel. Dieses habe ich allerdings etwas abgewandelt. Man kann den Kuchen natürlich auch so machen, wie im Original beschrieben.

Meine Version ist glutenfrei, vegan, laktosefrei - und natürlich zuckerfrei. :)


Zutaten:


1. Nussboden:

35 g Mandeln
50 g Kokosmehl
35 g Buchweizen
40 g Kokosöl
4 EL Kokosblütenzucker
4 EL Wasser
1 TL Bourbonvanillepulver

2. Kokosschicht:

70 g Kokosraspel
3 EL Kokosmus
3 EL Kokosöl
2 EL Kokosblütenzucker

3. Dattelschicht:

15 frische Datteln Klasse 3 extra weich von Dattelbär
35 g Cashewkerne
3 EL Kokosöl
3 EL Wasser
1 TL Salz
1 TL Bourbonvanillepulver

4. Schokoschicht:

10 EL Kakaobutter
4 EL Kakaopulver
4 EL Kokosblütenzucker
2 EL Mandelmus
1 Prise Salz

Zubereitung:


1. Mandeln im Zerkleinerer (oder Mixer) zu Mehl mahlen; danach Kokosmehl und Buchweizen hinzugeben. Die restlichen Zutaten ergänzen und alles gut miteinander vermengen. Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden. Den Nussboden in die Kastenform geben und gut festdrücken. Anschließend in den Gefrierschrank stellen.


2. Alle Zutaten der Kokosschicht miteinander vermengen und auf den Nussboden geben. Danach die Kastenform wieder in den Gefrierschrank stellen.


3. Datteln und Cashewkerne zerkleinern. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und vermengen. Die Dattelschicht auf die Kokosschicht geben und wieder in den Gefrierschrank stellen.


4. Für die Schokoschicht die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und mit den restlichen Zutaten vermengen. Die Schokoschicht auf die Dattelschicht geben und wieder in den Gefrierschrank stellen, bis die Schokoschicht fest ist.


5. Den Kuchen in Scheiben schneiden und servieren. Den übrig gebliebenen Kuchen im Kühlschrank auf der Kühlplatte aufbewahren.


Guten Appetit!


Übrigens: Hier gibt's noch mehr vegane & zuckerfreie Dattelrezepte!





Dienstag, 18. April 2017

Vom Zebra-, aus dem ein Kuh-Käsekuchen wurde...



Gestern wurde ich gefragt, wie ich denn die zuckrigsüße Osterzeit überstanden habe. Meine Antwort: Ohne Probleme. :) Da mein Umfeld weiß, dass ich keinen Zucker esse, bekomme ich auch keine Süßigkeiten geschenkt. Von einer Freundin gab's als Mitbringsel sogar Bio-Knoblauch im Topf. Über sowas freue ich mich immer RIESIG! Zumal ich letzte Woche meinen Balkon mit Kräutern bepflanzt habe und sich so ein Knoblauch da ziemlich gut macht. 

Außerdem habe ich wieder gebacken. Die ursprüngliche Idee war aus zweierlei Teig ein hübsches Zebramuster entstehen zu lassen. Leider wurde da nur ne Kuh draus. Schmeckt aber trotzdem. ;)

Da der Kuchen für 24 Stunden im Kühlschrank stehen muss, lieber rechtzeitig das Backen einplanen.

Zutaten:

Für den Boden

200 g unterschiedliche Nüsse & Kerne nach Belieben, z. B. Pekan, Hasel, Mandel, Walnuss
2 EL flüssige Butter
30 g Dinkelmehl

Für den Teig

700 g Frischkäse
300 g Schmand
300 g Datteln
5 Eier
30 g Dinkelmehl
2 TL Vanilleextrakt
etwas Zitronensaft
2 EL Kakaopulver

Topping

Sauerkirschen aus dem Glas (gibt es z. B. von Alnatura ohne Zucker) oder Kakaopulver

Zubereitung:

Die Nüsse zerkleinern, mit Butter und Dinkelmehl vermengen und damit den Boden der Backform bedecken. 

Die Datteln zu Mus pürieren. 

In einer großen Schüssel erst den Frischkäse verrühren. Anschließend nach und nach die Datteln, die Eier, das Dinkelmehl, das Vanilleextrakt und einen guten Schuss Zitronensaft hinzugeben. Zum Schluss den Schmand einrühren.

Die Hälfte des Teiges in einer weiteren Schüssel mit Kakaopulver vermengen. Je mehr man natürlich nimmt, desto dunkler der Teig & schokoladiger der Geschmack. ;)

Nun ca. 2 EL Teig in die Mitte der Backform geben. Anschließend vom anderen Teig ca. 2 EL direkt oben drauf klecksen. Das nun so lange im Wechsel, bis beide Teige aufgebraucht sind.

Den Kuchen bei 150 Grad (Ober-/Unterhitze) für ca. 70 Minuten backen. Sollte er oben zu braun werden, einfach die Kuchenform mit Alufolie abdecken.

Nach dem Auskühlen den Kuchen für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Sollte - wie bei mir - der Kuchen oben zu dunkel geworden sein, dann einfach die dunkle Haut abziehen und den Kuchen mit Kakaopulver bestreuen. Dazu passen sehr gut Sauerkirschen.

Guten Appetit! :)

Donnerstag, 13. April 2017

Ohhh Oreooo...



Ich liiiebe Oreo-Kekse. Um die nächsten drei Monate darauf nicht verzichten zu müssen, habe ich versucht sie nachzubacken. Um eins Vorweg zu nehmen: Sie schmecken nicht wie das Original. Und sehen auch nicht so aus. Trotzdem sind sie absolut gelungen und erinnern an meine geliebten Oreos! Welch ein Glück. ;)

Zum Süßen habe ich Datteln verwendet. Die sind in der Verarbeitung zwar etwas klebrig, aber es lohnt sich! Ich bin aber auch ein absoluter Dattelfan. ;)

Und so geht's!

Zutaten für ca. 25 - 30 Stück:

Kekse

150 g Dinkelmehl
125 g Butter
125 g Datteln
50 g Kakao
1 TL gemahlene Bourbonvanille
1 Prise Salz

Füllung

125 g Datteln
80 g Frischkäse (Doppelrahm)
1 TL gemahlene Bourbonvanille
1 Prise Salz

Zubereitung:

Butter erwärmen und die Datteln im Zerkleinerer pürieren. Anschließend alle Kekszutaten mit den Händen vermengen. Der Teig sollte schön weich und nicht mehr klebrig sein (sonst einfach etwas Mehl hinzugeben). Danach 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Zwischenzeitlich die Datteln für die Füllung pürieren und mit den restlichen Zutaten vermengen. Diese Masse nun ebenfalls in den Kühlschrank stellen.

Wenn das Eieruhr-Stündchen geschlagen hat, ein Backblech mit Backpapier auslegen, Keksteig mittig platzieren und ein zweites Backpapier darüber legen. Nun mit einem Nudelholz großflächig ausrollen. Zum Ausstechen der Kekse habe ich einfach ein Schnapsglas verwendet. 

Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-/Unterhitze) und die Kekse für ca. 10 Minuten Backen.

Kekse abkühlen lassen. Jeweils einen Klecks Füllung auf einen Keks geben und mit einem weiteren Keks bedecken. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.


Samstag, 25. März 2017

Schlemmerwochen adé

Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de

Eigentlich hätte ich Anfang Januar gefastet.
Eigentlich hätte ich mich danach für drei Monate ohne Zucker ernährt.
Eigentlich hätte ich jetzt keine 10 Kilo zu viel auf den Rippen.


Was’n da los???

Tja, manchmal kommt es leider schneller ganz anders, als man denkt. Aufgrund einer Erkrankung war das Thema Ernährung & Sport in den letzten 6 Monaten kein primäres Thema mehr. Auch kein sekundäres. Eigentlich gar kein Thema. Ich habe die letzten Monate gegessen, worauf ich Lust hatte. Und ich hatte viel Lust. Denn durch hohe Kortisonmengen hatte ich ständig Appetit. In dieser Zeit war es mir einfach nicht möglich, mich gesund und ausgewogen zu ernähren; die kleine Raupe Nimmersatt in mir war einfach zu übermächtig. ;)

Zudem konnte ich meinen Sport nicht mehr ausüben; nur ausgedehnte Spaziergänge waren noch möglich. Das ständige Kauen von Süßigkeiten zähle ich jetzt jedenfalls nicht als Sporteinheit. Und das Gefühl "aus allen Nähten zu platzen" hat auch nichts mit einem versteckten muskelbepackten & unglaublichen Hulk zu tun. ;)

Falsche Ernährung + kein Sport = keine gute Kombi. Stolze 10 kg habe ich in 5 Monaten zugenommen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, sind mein Hormonhaushalt und mein Stoffwechsel ordentlich durcheinander geraten und somit nicht mehr im yogisch-zenigen Gleichgewicht. Das macht das Abnehmen nicht leichter. Puh.

Nun bin ich aber wieder auf dem Weg der Besserung und in einer Woche hat la dolce Vita ein Ende; dann heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! Zudem möchte ich auch Produkte aus Weizen meiden.

Meine Challenge stelle ich mir wie folgt vor:

Ernährung
  • Kein raffinierter weißer & brauner Zucker; also überwiegend Verzicht auf Süßigkeiten. Zuckerarten zum Süßen wie Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Datteln & Trockenfrüchte sind in Maßen erlaubt.
  • Außerdem möchte ich versuchen auf Weizen zu verzichten und stattdessen Dinkel, Kamut, Buchweizen etc. verwenden. Meine Eiweiß-Brötchen backe ich ja eh selbst; es geht mir also hauptsächlich um das belegte Brötchen mal eben vom Bäcker. Ach ja, an Glyx orientiere ich mich auch wieder.
  • Das Ganze dreimal täglich ohne Zwischenmahlzeiten, wenn möglich.
Nach 6 Monaten Schlemmerei, kein Zuckerschlecken. ;)

Sport
  • 2x pro Woche Rehasport
  • 1x pro Woche Ballett (vor der Erkrankung war ich 2 – 3x pro Woche beim Training; aber das geht zzt. noch nicht)
  • je nach Lust, Zeit, Laune – und vor allem Energie: laufen, radfahren & schwimmen
Laut Körperanalyse ist meine Muskulatur fast schon wieder im Normbereich und in der Reha habe ich bereits vier Wochen lang täglich unterschiedliche Sportkurse absolviert. Das ist somit nicht die allerschlechteste Ausgangslage. Tschakka!

Also, noch 7 Tage schlemmen, dann heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! :)